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Abstimmungen VS Kein kantonaler Mindestlohn im Wallis

Der Kanton Wallis hat nicht nur den nationalen Mindestlohn von 4000 Franken abgelehnt, sondern auch eine kantonale Lohnuntergrenze von 3500 Franken. Die Initiative zur Langzeitpflege fand beim Souverän grossen Anklang.

Mindestlohn

Kanton Wallis: Kantonale Volksinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn

  • JA

    19.3%

    24'024 Stimmen

  • NEIN

    80.7%

    100'221 Stimmen

Gesetz über die Langzeitpflege

Kanton Wallis: kantonale Gesetz über die Langzeitpflege

  • JA

    62.3%

    75'067 Stimmen

  • NEIN

    37.7%

    45'467 Stimmen

Die kantonale Volksinitiative «Für einen gesetzlichen Mindestlohn» wurde abgelehnt. 80,7 Prozent der Stimmbürger haben ein Nein in die Urne gelegt. Der Ja-Stimmen-Anteil lag bei 19,3 Prozent.

Mit der Walliser Mindestlohn-Vorlage hätten Branchen mit Gesamtarbeitsvertrag den Mindestlohn auch auf 3000 Franken senken können. Auch dieses Zugeständnis an die Weinbranche überzeugte die Walliser Stimmberechtigten nicht.

Eine Person zahlt einer anderen Person Geld aus.
Legende: Neuenburg und Jura haben auf kantonaler Ebene Mindestlöhnen zugestimmt. Keystone

Sie lehnten einen kantonalen Mindestlohn mit 100'221 Nein-Stimmen zu 24'024 Ja-Stimmen ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 61,4 Prozent. Die nationale Mindestlohn-Initiative des Gewerkschaftsbundes für einen Mindestlohn von 4000 Franken wurde im Wallis mit 82,0 Prozent Nein-Anteil abgelehnt.

Damit bleiben Neuenburg und Jura die beiden einzigen Kantone, die kantonale Mindestlöhne angenommen haben. In beiden Westschweizer Kantonen wurde bei den Abstimmungen die Höhe des Mindestlohnes nicht festgelegt. Die Einführung steht noch aus.

Ja zur Langzeitpflege

Patienten mit einem Reinvermögen von 100'000 Franken oder mehr müssen künftig 5 bis 20 Prozent der Pflegekosten übernehmen.

Das Langzeit-Pflegegesetz wurde mit 62,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen. 75'067 Stimmberechtigte sagten Ja, 45'467 Nein. Ein Referendum der Oberwalliser SP und Gewerkschaften scheiterte.

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