Zuger Stadtverwaltung kann umziehen

Mit grosser Mehrheit lehnten die Zugerinnen und Zuger eine Doppelinitiative ab, die den Umzug der Stadtverwaltung ins Landis+Gyr-Gebäude verhindern wollte. Das Stimmvolk bestätigte damit den Entscheid von 2012.

Liegenschaft beim Bahnhof Zug, davor Autos.

Bildlegende: Das ehemalige Landis+Gyr-Gebäude liegt zentral beim Bahnhof Zug. Stadt Zug

Die Zuger Stadtverwaltung kann zentralisiert werden: Die Zugerinnen und Zuger haben an der Urne deutlich grünes Licht gegeben und die Doppelinitiative abgelehnt, welche den heutigen Zustand beibehalten wollte.

5155 Personen oder 62,6 Prozent haben die Initiative «Ja zu gesunden Stadtfinanzen» abgelehnt – 3085 sagten Ja. Die Initiative forderte den Weiterverkauf des Landis+Gyr-Gebäudes innerhalb von zehn Jahren.

Deutliches Nein auch zu zweiter Initiative

Die zweite Initiative «Ja zur historischen Altstadt», die den Verbleib der städtischen Verwaltung in der Altstadt verlangte, wurde ebenfalls abgelehnt. 5172 Personen respektive 62,3 Prozent sagten Nein. 3131 Personen legten ein Ja in die Urne.

Der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller zeigte sich erleichtert über das klare Votum der Bevölkerung: «Wir atmen auf.» Er rechnet damit, dass die städtische Verwaltung nun im Jahr 2019 definitiv in die L+G-Liegenschaft einziehen und an einem Standort zentralisiert werden kann.

Die Stimmberechtigten hatten sich bereits im Jahr 2012 für den Kauf des Gebäudes entschieden. Ein überparteiliches Komitee wollte diesen Umzug nun mit der Doppelinitiative verhindern.