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Aufhebung der Wehrpflicht Maurer macht mobil für die Wehrpflicht

Nein zu einer wehrlosen Schweiz, so lautet die Botschaft des Bundesrates zur Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht. Eine Armee, die nur aus Freiwilligen bestehen, sei ein riskantes Experiment. Deshalb plädiert der Bundesrat für ein klares Nein zur GSoA-Initiative.

Die Schweiz – das Land der bewaffneten Neutralität – mit allgemeiner Wehrpflicht –
So steht es in der Verfassung seit 1848 – so will es der Bundesrat auch in Zukunft.

Sicherheitsbedenken und staatspolitische Überlegungen sind die Hauptargumente des Bundesrates gegen die jüngste Initiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA).

Legende: Video Plädoyer für die Milizarmee abspielen. Laufzeit 1:36 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 16.08.2013.

«Es gibt kein Land mit einer Freiwilligenmiliz», sagte Verteidigungsminister Ueli Maurer. Was auf die Schweiz zukommen würde, falls das Volk am 22. September die Abschaffung der Wehrpflicht beschliesst, wisse deshalb niemand. Dieses Risiko wolle der Bundesrat nicht eingehen.

Für Maurer ist klar, dass die Sicherheit des Landes ohne Wehrpflicht nicht mehr gewährleistet wäre, weil die Armee möglicherweise nicht mehr genügend Personal in der richtigen Qualität aufbieten könnte. Heute könne die Armee auf Spezialisten wie Informatiker, Ingenieure und Handwerker der «besten Volkswirtschaft der Welt» zurückgreifen.

Der Verteidigungsminister und sein Armeechef André Blattmann kritisierten die Darstellungen der Initianten, die mit ihrem Volksbegehren auf eine Verkleinerung der Armee hinarbeiten. «Die Armee hat sich entwickelt. Die Initianten zielen auf eine Armee, die es so nicht mehr gibt», sagte Maurer.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Suter, Niederuzwil
    Das Militär müsste mal wie eine Firma von externen Mitarbeiter Durchleuchtet werden und man würde erschüttert sein was die alles rausfinden. Angefangen bei den Kosten. Millionen werden ausgegeben für Bunker die zwei bis dreimal im Jahr für 3 Wochen benutzt werden. Jede Truppe kauft irgendwo sein Material ein ohne einheitliche Materialversorgung. Das Kader bekommt im Vorkurs noch eine Schnellbleich und danach werden sie auf die Leute losgelassen und den Soldaten wird nur Mist erzählt. USW.
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  • Kommentar von Marlene Zelgerf, 6370 Stans
    Ist es wirklich im Sinne der GSoA, die Sicherheit im Land zu gefährden? Wahrscheinlich wären deren Mitglieder die Ersten, welche die CH im Kriegsfall verlassen würden und sich in ein Land begeben, welches noch eine starke Armee hat.
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    1. Antwort von R.käser, Zürich
      Frau Zelgerf es ist die unglaubwürdige und oportunistische Politik welche der GSoA den Ball zugespielt hat. Jetzt jammern genau die Falschspieler über die Landessicherheit welche durch präjuditz Politik die Landessicherheit sabotierten. Ein Land braucht Integrität damit es auch Menschen gibt welche diese Werte verteidigen. Mit den unzähligen Mauschlern welche nach belieben Unrecht zu Recht erklähren ist das System an die Wand gefahren. Würden Sie Ihren Hinter für Scheisskerle opfern?
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    2. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Frau Marlene Zelgerf, 6370 Stans, wenn zB. die Art-Einheit nicht mehr die Schussbereitschaft erstellen kann, hat die Truppe versagt. Da spielt es keine Rolle mehr ob Kadi, Lt oder Kpl usw. - Wenn die Politiker nicht mehr verfassungskonform die Wehrbereitschaft erstellen können, hat nicht nur der Parlamentarier, sondern eben auch die ganze Gesellschaft versagt. Wir haben versagt, wir sind "gegroundet" weitere Groundings auf anderen Gebieten folgen. - so einfach ist das !!!
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    3. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Ob da nun die GSoA abhaut oder nicht ist längst nicht mehr erheblich, vielleicht nur noch typisch. - Wesentlicher scheint mir zu sein, dass keiner mehr gezwungen werden soll sich allenfalls noch als Kanonenfutter verheizen zu lassen. Glauben Sie wirklich zB. einer Chantal Gallandé, die sagt sie wäre für die Armee, jedoch keine Gelegenheit auslässt der Armee an den Karren zu fahren? - Also ich kann ihr keinen Glauben schenken. Da wurde der "Bock" zum Gärtner gemacht in der SIK.
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  • Kommentar von Müller, Zürich
    Ich will mahl sehen wie unsere Gewandeltes Volk, das den Staht eh nur noch als Feind ansieht sich gegend irgend einen Feind ob Virtuell oder Real sich wehren will. Nehmen wir einmahl an Hirngespinste aus dem Islahm würden uns angreifen bei über 22% Ausländeranteil wäre unsere Armee total unterwandert und würde eine Gefahr darstellen.
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Müller, Zürich / So was würde man dann die sog. 5. Kolonne nennen. (smile) - Grund genug selber nicht auch noch per Dienstpflicht da hingehen zu müssen. (smile) - Aber so weit denken wir mal besser nicht, momentan haben wir den "scheinbar nie endenden Frieden". Und nach mir ? - Na ja, wie die jungen sich betten, so liegen sie dann halt. Dh. die sind selber schuld, was kümmert mich das ??? - (smile)
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