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Abstimmungen vom 5.6.2016 Die Umfrageergebnisse auf einen Blick

Hier die Trends der SRG-Umfrage zur Abstimmung vom 5. Juni 2016.

Übersicht über die Stimmabsichten

Rund zwei Wochen vor der Abstimmung haben sich die Trends zu den eidgenössischen Vorlagen verfestigt. Aber die Meinungen sind noch nicht alle gemacht. Folgende Trends lassen sich ablesen:

Asylgesetz: Eine Mehrheit von 60 Prozent sagt zurzeit Ja. Das Ja-Lager zieht mit einem komforttablen Punktevorsprung in die letzte Phase des Abstimmungskampfs. mehr

Service-public-Initiative: Der Ausgang ist offen. 46 Prozent befürworten die Initiative, 41 Prozent lehnen sie ab. Aber die Gegner konnten seit der ersten Umfrage vor rund 4 Wochen 15 Prozentpunkte zulegen. mehr

Initiative Grundeinkommen: Das Anliegen findet keine Gnade vor dem Stimmvolk. Mit 71 Prozent Nein ist die Initiative chancenlos. mehr

Initiative Verkehrsfinanzierung: Zur sogenannten «Milchkuh-Initiative» zeichnet sich ein Nein ab. Die Gegner haben mit 49 Prozent eine relative Mehrheit hinter sich. mehr

Stimmbeteiligung

Derzeit wollen 48 Prozent der Befragten bestimmt am Urnengang teilnehmen. Das ist für diesen Zeitpunkt vor einer Abstimmung ein leicht überdurchschnittlicher Wert.

Im linken Lager mobilisieren die Abstimmungen mehr als bei den anderen Wählern. So wollen 62 Prozent der Grünen-Wähler und 61 Prozent der SP-Wähler bestimmt an die Urne gehen. Bei den anderen grossen Parteien (CVP, FDP und SVP) sind es zwischen 46 und 52 Prozent.

Eckwerte der SRG-Umfrage

Die Umfrage wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 13. und 21. Mai 2016 durchgeführt. Befragt wurden 1419 Personen. mehr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Mich würde wirklich ernsthaft interessieren, welche die Gründe sind, dieser jeweiligen (sogar mehrmaligen!) Umfragen vor wichtigen Abstimmungen! Ich empfinde es immer mehr als reine Manipulations-Taktik des zwangsgebührenpflichtigen Staatsfernsehen (und dessen SP-Mitglied Longchamp!). Die heutige labile und oft unselbstständig denkende und handelnde Konsumgesellschaft ist dafür ein Tummelfeld! Nun, die SRG hätte genügend andere "service publique"- Aufgaben zu lösen, als solche Manipulierereien!
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Meinungsumfragen zielen immer darauf ab einen Einfluss auf die Abstimmung nehmen zu können. Sie aktivieren unter Umständen den typischen Herdentrieb. Wir sind, jeder einzelne für sich allein, selber verantwortlich und entscheiden selber für was oder gegen was wir stimmen. Sorgen muss man sich eher um diese Hype-Bewegungen machen, die da auf verschiedensten Platformen sehr gezielt lanciert werden um ein Ergebniss noch zu beeinflussen zu können. Da wird mit Demagogie verführend gearbeitet.
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