EDU steht hinter Familieninitiative

Die Delegierten der EDU haben in Uster (ZH) die Parolen für die Abstimmung vom 24. November gefasst. Die Partei lehnte die 1:12-Initiative und die Preiserhöhung der Autobahnvignette ab. Einstimmig sprach sich die Partei für die SVP-Familieninitiative aus.

Die Delegierten der EDU haben sich für die SVP-Familieninitiative ausgesprochen. Das Volksbegehren verlangt, dass auch Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, einen Steuerabzug geltend machen können. Dieser soll mindestens so gross sein wie der Abzug, der jenen Eltern zusteht, die ihre Kinder in eine Kindertagesstätte geben.

Nein sagte die Partei zur «1:12»-Initiative der Juso. Die Delegierten fassten mit 42 zu 3 Stimmen bei 1 Enthaltung die Nein-Parole. Die Initiative verlangt, dass in einem Unternehmen der höchste Lohn das Zwölffache des tiefsten Lohns nicht überschreiten darf.

Deutlich lehnten die Delegierten zudem die Preiserhöhung der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken ab. Mit 47 zu 1 Stimme bei 4 Enthaltungen sprach sich die Partei gegen eine Erhöhung aus.