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Abstimmungen 30.11.2014 GLP und BDP am häufigsten im Siegerlager

In der aktuellen Legislatur hat das Stimmvolk über total 35 eidgenössische Vorlagen entschieden. Am häufigsten liegt jeweils die SVP mit ihren Parolen daneben. Am treffsichersten sind GLP und BDP.

Während der Legislatur seit Ende 2011 haben die Schweizer über insgesamt 35 Vorlagen abgestimmt. Am erfolgreichsten politisierten in den Urnengängen die Grünliberalen (GLP). Sie lagen in 83 Prozent der Fälle mit ihren Parolen richtig.

An zweiter Stelle folgt die BDP mit 77 Prozent vor FDP und CVP mit je 69 Prozent. SP und Grüne kommen auf einen Anteil von je 60 Prozent gewonnenen Abstimmungen. Am häufigsten in der Aussenseiterposition fand sich die SVP. Nur bei gut der Hälfte der Vorlagen folgten die Stimmbürger ihren Empfehlungen.

Bundesrätliche Bilanz durchzogen

Von den 35 Abstimmungen gewann der Bundesrat 74 Prozent. Das ist weniger als in der Vorperiode 2007 bis 2011 (77 Prozent), aber immer noch deutlich besser als 2003 bis 2007. Damals lag die bundesrätliche Erfolgsquote bei mageren 66 Prozent.

Immerhin kann der Bundesrat mit dem heutigen Dreifachsieg seine Abstimmungsbilanz für 2014 etwas aufpolieren. Insgesamt unterlag er in drei von zwölf Vorlagen – einmal mehr als letztes Jahr. Gegen den Willen der Landesregierung nahmen die Stimmberechtigten am 9. Februar die Masseneinwanderungsinitiative und am 18. Mai die Pädophilen-Initiative an. Nein sagten sie im Mai auch zu dem vom Bundesrat beantragten Kauf von Gripen-Kampfjets.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Gilgen, Gramado
    Fakt ist Fakt und diese Statistik zeigt deutlich (und man darf sie immer wieder zeigen, wenn Anderes behauptet wird) wer oder welche Partei näher bei der Meinung der Mehrheit der SchweizerInnen liegt und auch dass der BR viel näher mit dabei ist als die ewigen Kritiker oder Populisten behaupten! Das läckt kei Geiss ewägg!
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Ja, solche Artikel (Umfragen, Statistiken, Abstimmungsverhalten, usw.) haben nun noch fast ein ganzes Jahr in den Medien Hochkonjunktur: Es geht nämlich dabei immer um das Gleiche: Gegen die wählerstärkste Partei! Vorallem die BDP und die GLP will man unter allen Umstànden fördern, zum Erfolg führen und somit laufend einfach im "Köcher" behalten. Die ungeliebte SVP anderseits, kann nicht genug mit "reisserischen" Zahlen oder Voten diskriminiert werden! Warten wir's ab, ob diese Taktik anbeisst!
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    1. Antwort von E.Wagner, Zug
      Genau schon geht es wieder los mit dem Bashing gegen die Wählerstärkste Partei. Wenn weiter nichts geschieht, im Bereich von Sozial-, Asyl- und Strafvollzug, sieht es eher nach einer anderen Klatsche aus in einem Jahr. Der Bürger macht schon lange die Faust im Sack.
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    2. Antwort von J.Baltensperger, Zürich
      Ich muss Sie korrigieren - ein paar wenige Bürger machen die Faust im Sack. Warum? Weil das Ziel, die Schweiz weiterzubrigen, zu wenig im Auge gehalten wird. Diese "Wutbürger" stimmen grundsätzlich gegen die Regierung, egal was sie sagt. Solche emotionale Entscheide basieren nicht auf sachlichen Argumenten - schade dass diese Leute nicht mitmachen wollen wenn es um das Wohl der Schweiz geht. Der Tellerrand ist halt manchmal sehr hoch.
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  • Kommentar von Otto Wildhaber, Luzern
    Ist doch klar. BDP und GLP sind Windfahnen. Heute weiss - Morgen schwarz. So sind diese Parteien immer auf der richtigen Seite. Für mich aber unwählbar!
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