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Stolperstein für Rentenreform Referendum gegen AHV-Reform zustande gekommen

Referendumseingeber mit Kisten.
Legende: Es wird enger für die Renten-Reform – beide Vorlagen müssen nun angenommen werden. Keystone
  • Das Referendum gegen die Reform der Altersvorsorge ist mit 58'054 gültigen Unterschriften zustande gekommen.
  • Damit kommt die Vorlage wie geplant am 24. September zur Abstimmung.
  • Mit dem Referendum wird nun über die Verfassungsänderung und die Gesetzesänderungen separat abgestimmt.

Die Gegner der Reform haben die Unterschriften vergangene Woche eingereicht. Allerdings hätte es auch ohne Referendum eine Abstimmung gegeben. Dies, weil die dazugehörigen Bestimmungen zur Mehrwertsteuer eine Verfassungsänderung nötig machen.

Zurück an den Start?

Nun kommen die Verfassungsänderung und der Gesetzesentwurf separat zur Abstimmung. Für die Reformer keine günstige Wende. Denn die Reform kann nur umgesetzt werden, wenn beide Vorlagen angenommen werden. Für die Annahme der Gesetzesänderungen braucht es nur das Volksmehr. Der Verfassungsänderung muss zusätzlich auch die Mehrheit der Stände zustimmen.

Mit der Reform sollen die AHV und die berufliche Vorsorge stabilisiert werden. Das Frauenrentenalter wird auf 65 Jahre angehoben, der Umwandlungssatz in der obligatorischen beruflichen Vorsorge von 6,8 auf 6 Prozent gesenkt. Die Einbussen würden einerseits durch höhere Beiträge, andererseits durch einen AHV-Zuschlag von 70 CHF ausgeglichen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Wie dem auch sei, ich verlange keine 70.- Franken mehr sondern 700.-! Mit rund 2500.- Rente lässt es ich heute einfach nicht mehr Leben. Man könnte die Rente auch dem Vermögen anpassen, so bekämen Personen mit mehreren Millionen auf dem Konto weniger, ein Arbeiter die aber wirklich das Leben lang geschuftet hat mehr! Aber man kann es drehen und wenden wie man will, zum Schluss obsiegt wieder die Oberschicht und wir können sehen wo wir bleiben...
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Zuerst die AHV sanieren, bevor sie mit 70 Franken an alle Neurentner noch mehr belastet wird. Die PK abschaffen, diese Lohnprozente der AHV zuführen, würden alle davon profitieren, denn viele haben keine Möglichkeit, Altersguthaben auch noch über eine PK anzusparen. Dann die AHV an alle so erhöhen, dass es einschenkt.
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    2. Antwort von Hans Meier (comota)
      Sie haben 2500.- Rente? Als Einzelperson? Ist das Maximum nicht 2350.- Beantragen Sie EL. Dann schätze ich kommen Sie auf ca. 3000pMonat. Das wären dann ca. gleichviel wie die Vollkosten der Sozialhilfe für den Staat inkl. Steuerausfall (da Soz.hile bezüger keine Steuern bez) im Schnitt pro Person.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @H. M.: Dieses Maximum von 2350 Franken bezieht sich auf die AHV ohne Guthaben durch eine PK. Diese 2500 Franken werden sich also vermutlich aus dem Guthaben der AHV (muss nicht Maximalrente sein) plus PK-Gelder zusammen setzen.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Man staunt schon, dass langjährigen und konstant arbeitenden, Steuern zahlenden, Sozialabgaben zahlenden Schweizer BürgerInnnen, die ihnen zustehende AHV-Rente (mit den jährlich - der Lebensunterhaltskosten-Teuerung - angepassten Erhöhungen), nicht diskussionslos gegönnt wird!!?? Wo sind denn die - über diie Jahrzehnte von der AHV kassierten - vielen Milliarden, der vielen - jahrzehnte lang arbeitsamen - frühzeitig, oder kurz nach der Pensionierung verstorbenen BürgerInnen hingeflossen??
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Diese Gelder "wandern" in den grossen Topf, wo dann an alle, welche keine vollen Beitragsjahre haben auch eine AHV- Mindestrente bezahlt werden kann. Die PFZ "saniert" uns eben nicht wie angekündigt unsere AHV, weil viele der Neuzuzüger nie die vollen Beitragsjahre haben, wenn sie dann in Rente gehen, aber trotzem einen Anspruch auf eine Mindestrente haben.
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    2. Antwort von Hans Meier (comota)
      @Waeden Genau umgekehrt: Das Schneeballsystem AHV abschaffen. Ersetzen durch Kapitalverfahren mit dem Ziel als Rente aus "neuer AHV" und PK das Existenzminimum von 3000chf pM im Alter als RENTE zu sichern. Mehr hat der Staat nicht zu tun. Aktuell Besserverdienende zahlen JÄHRLICH ein wenig mehr für die Schlechterverdienenden. Mit je 10% Arbeit N und G für AHV +PK also Total 20% auf Eink. und Lebensdurchschnittssalär von 55k und 45 Jahre rechnet sich das von alleine. Sie brauchen 720000 mit 65
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  • Kommentar von Verena Casagrande (Verena Casagrande)
    Wohin fliessen den eigentlich die 0.8 % die die Pensionskassen wieder einsparen möchten ?
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    1. Antwort von Hans Meier (comota)
      Frage zum Nachdenken, ev. können Sie dann ihre Frage selbst beantworten: -Woher kämen denn die 0.4% wenn der Satz wieder von 6.8% auf 7.2% angehoben würde? Oder anders: - woher kommen diese 0.8% denn heute? Freundlicher Gruss
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    2. Antwort von Joel Busch (Joel)
      Der Umwandlungssatz bestimmt ja wieviel jährlich ausgezahlt wird. Da wir immer länger leben soll nun jährlich ein kleinerer Anteil ausgezahlt werden, damit man immernoch das bekommt was man eingezahlt hat aber auf die längeren Jahre verteilt. Das heisst die 0.8% landen trotzdem beim Rentner nur später.
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