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Abstimmung Schaffhausen Soll sich die Stadt Schaffhausen am neuen Stadion beteiligen?

Mit zwei Millionen Franken will die Stadt das neue Fussballstadion unterstützen. Am 8. März stimmt die Bevölkerung ab. Die Befürworter finden, so günstig komme man nie mehr zu einem Stadion. Die Gegner halten das Projekt für überrissen und wehren sich dagegen, dass Steuergelder eingesetzt werden.

Visualisierung des geplanten Fussballstadions im Herblingertal.
Legende: Im Herblingertal geplant: Das neue Fussballstadion für den FC Schaffhausen. zvg

Ein Stadion mit über 8000 Sitzplätzen könne in Schaffhausen gar nicht rentieren, findet SVP-Politiker Walter Hotz. Zu gross sind für ihn die finanziellen Risiken. Das neue Stadion und ein Anbau für Läden wollen FCS-Präsident Aniello Fontana und seine Mitinvestoren für über 50 Millionen Franken zwar auf eigene Faust erstellen. «Was aber passiert, wenn die Betreiber-Gesellschaft in zehn Jahren aufgibt? Dann sitzt die Stadt auf einem Stadion, das sie selbst betreiben muss», kritisiert Hotz.

Katrin Hauser von der FDP ist hingegen vom Stadionprojekt überzeugt, trotz der geplanten Grösse: «Die ist von der Fussballliga so vorgegeben.» Das Stadion sei dadurch auch für Junioren-Länderspiele, andere Sportanlässe und Konzerte bestens geeignet. Zudem stehe das Stadion dem Schulsport zur Verfügung. So billig komme die Stadt Schaffhausen jedenfalls nicht mehr zum dringend benötigten Stadion.

Im alten, baufälligen Fussballstadion auf der Breite darf der FC Schaffhausen nur noch mit Spezialbewilligung der Fussballliga spielen. Die Infrastruktur genügt den Anforderungen längst nicht mehr.

Im Stadtparlament war die Beteiligung der Stadt mit 27 zu 1 praktisch unbestritten.

(ster; Regionaljournal Zürich Schaffhausen 17:30 Uhr)

4 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Dupont, Küsnacht
    Ist die Finanzierung des Arbeitsplatzes für Profi(t)fussballer wirklich eine Kernaufgabe des Staates um dafür viel Steuergelder auszugeben?
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  • Kommentar von Niklaus Bächler, Winterthur
    Was Hotz in den Medien nicht erwähnt ist die Tatsache, dass die aktuell unbefriedigende «Breite-Situation» den SH-Steuerzahler teurer zu stehen kommt als die beschlossene «Einmal-Investition». Hotz gaukelt dem Bürger vor, die Stadt wäre so oder so in der Pflicht, einzuspringen, wenn etwas schief läuft. Leider ist W. Hotz schlecht informiert. Die Bürger tun gut daran, diese «persönlich motivierte Fede» zu durchschauen und sein Begehren klar und deutlich bachab zu schicken!
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  • Kommentar von M. Sigg, Schaffhausen
    ... und an die Kadetten - Hohberghalle - zahlt man ohne zu murren jedes Jahr.
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