Zum Inhalt springen

Wahlen GR Graubünden wählt Regierung und Parlament

Am 18. Mai stehen im Kanton Graubünden die Gesamterneuerungswahlen an. Rund 180 Kandidierende wollen einen der 120 Grossratssitze erobern. Um die fünf Regierungssitze bewerben sich sieben Kandidierende.

Wahlurne
Legende: Am 18. Mai entscheiden die Bündnerinnen und Bündner über die politische Zukunft des Kantons. Keystone

Von den fünf Bündner Regierungsräten treten vier zur Wiederwahl an. Sie gelten als gesetzt. Hansjörg Trachsel von der BDP tritt wegen der Amtszeitbeschränkung nicht mehr an. Seine Partei, die BDP, möchte diesen Sitz mit Jon Domenic Parolini verteidigen.

Auch die SVP tritt an und will den Sprung zurück in die Regierung mit Nationalrat Heinz Brand schaffen. Seit der Parteispaltung im Jahr 2008 ist die SVP nicht mehr in der Bündner Regierung vertreten. Damals haben beide Regierungsräte zur BDP gewechselt.

Ebenfalls ins Rennen um einen Regierungssitz steigen die Grünliberalen. Sie schicken Jürg Kappeler ins Rennen.

Fraktionsstärke als Ziel

Bei den Parlamentswahlen sprechen die meisten Parteien von Besitzstandwahrung. So wollen BDP und CVP mindestens gleich stark sein wie bei den letzten Wahlen. Die FDP will stärkste Kraft bleiben.

SVP und GLP haben sich zum Ziel gesetzt, bei diesen Wahlen zuzulegen. Sie wollen Fraktionsstärke mit mindestens fünf Sitzen erreichen. Und auch die SP strebt einen Sitzgewinn an.

Die neue Regierung und das neue Parlament werden am 18. Mai gewählt.

Alles zu den Bündner Wahlen