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Nach 20 Jahren Bündner CVP erobert zweiten Sitz zurück

Jon Domenic Parolini (BDP) holt den Sitz mit nur 68 Stimmen Vorsprung auf Walter Schlegel (SVP). Linard Bardill (parteilos) bleibt chancenlos.

Bündner Regierung
Legende: Die neue Bündner Regierung: Peter Peyer, Mario Cavigelli, Marcus Caduff, Christian Rathgeb, Jon Domenic Parolini. SRF

Marcus Caduff (CVP) sorgt mit seiner Wahl für eine Überraschung. Die CVP gewinnt nach 20 Jahren ihren zweiten Sitz in der Regierung zurück.

Resultate Regierungsrat

NameAnzahl Stimmen
Christian Rathgeb (FDP)
24’434 (gewählt)
Mario Cavigelli (CVP)23’804 (gewählt)
Marcus Caduff (CVP)18’960 (gewählt)
Peter Peyer (SP)
18’466 (gewählt)
Jon Domenic Parolini (BDP)15’904 (gewählt)
Walter Schlegel (SVP)15’836 (nicht gewählt)
Linard Bardill (parteilos)12’206 (nicht gewählt)

Auffällig ist das schlechte Abschneiden von Jon Domenic Parolini (BDP). Er holt den fünften und letzten Sitz mit nur rund 70 Stimmen Vorsprung auf Walter Schlegel (SVP). Parolini war direkt in die Vorwürfe rund um das Baukartell involviert. Das knappe Ergebnis könnte eine Nachzählung zur Folge haben.

Neben Schlegel wurde auch Linard Bardill (parteilos) nicht gewählt. Der Liedermacher erreichte als einziger Kandidat das absolute Mehr nicht.

Legende: Video Glückliche Sieger bei den Regierungsratswahlen in Graubünden abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.06.2018.

Bei den Bündner Parlamentswahlen sind 116 von 120 Sitzen im Grossen Rat vergeben. In vier Kreisen wird ein zweiter Wahlgang nötig. Die BDP verliert, die SP legt zu. Mehr dazu im Übersichtsartikel:

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Das ist eben auch so ein Söihäfeli - Söidecheli Kanton. Überrascht mich somit nicht, dass dieser BDPler es wieder geschafft hat. Positiv ist, dass dem SVPler alle Tricks nichts genützt haben. Fazit: viel Sturm im Wasserglas - nix gebracht, ungebremstes Weiterwursteln bleibt möglich und wird auch so weitergehen!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Da hat man nicht den Mut gehabt einen Parteilosen zu wählen, der Filz sitzt tief! Ich Gratuliere Linard Bardill dennoch für sein gutes Resultat und den Mut gegen den Filz sich aufzustellen, er hatte dort die Courage wo es vielen Bündner scheinbar fehlt? Doch ist das Resultat anzuerkennen, den ein starker Demokrat verkraftet Rückschläge und geht weiter an die Urne, den einmal wird es klappen!
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    1. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Ein Parteiloser, der entsprechende Fähigkeiten und moralische Grundwerte mitbringt, würde es durchaus öfters auf meine Wahlliste landen, Herr Bardill mag ein guter Sänger und Schriftsteller sein, aber im Regierungsrat wäre er hoffnungslos überfordert; die Kreiswahlen im Oberengadin haben ja in den letzten Jahren bewiesen, dass Parteilose auch am meisten Stimmen machen können, wenn sie dann die entsprechenden Qualitäten mitbringen.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Parolini gewählt - muss man den Bündnern zuerst das Auto aus der Garage stehlen bis sie begreifen.
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    1. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Bei dem moralischen Niedergang in unserem Land überrascht einem gar nichts mehr, wen soll man da noch wählen? Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder wählen, wen man nicht will, oder die Wahlzettel fachgerecht ins Altpapier entsorgen.
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