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Obwalden wählt 151 wollen, aber nur 55 können

Am 4. März treten bei den Kantonsratswahlen fast dreimal so viele Männer und Frauen an wie Sitze zur Verfügung stehen.

Legende: Audio Einschätzungen zu den Obwaldner Parlamentswahlen von SRF-Redaktor Thomas Heeb abspielen. Laufzeit 07:37 Minuten.
07:37 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 21.02.2018.

Aktuell ist das Obwaldner Parlament – der Kantonsrat – klar von CVP, FDP und SVP dominiert: 42 der 55 Sitze sind in bürgerlicher Hand. CSP und SP halten zusammen 13 Sitze.

Die Sitzverteilung im Kantonsrat

Sitzverteilung 2018

CVPSVP
FDPCSPSP
Sarnen
4 (-2)
422 (+1)
3 (+1)
Kerns
2 (-1)
32 (+1)
11
Sachseln
2 (-1)
2 (+1)
1 (-1)
02 (+1)
Alpnach
2
2230
Giswil
1
2 (+1)
0 (-1)
11
Lungern
2
011-
Engelberg
3 (+1)
20 (-1)
-1
Total
16 (-3)
15 (+2)8 (-2)
8 (+1)
8 (+2)

Bei den letzten Wahlen vor vier Jahren kam es nur zu geringen Sitzverschiebungen: Die grösste Fraktion im Obwaldner Kantonsrat, jene der CVP, verlor einen Sitz an die zweitstärkste Partei, die SVP, – ebenso die CSP.

Bei den kommenden Wahlen treten acht Kantonsrätinnen und Kantonsräte nicht mehr an; es sind vor allem CVP-Politiker.

Die 47 Bisherigen, die eine zusätzliche Amtszeit anhängen wollen, haben grosse Konkurrenz: Nicht weniger als 104 neue Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl. Von den insgesamt 151 Kandidaturen stammen deren 44 von Frauen.

Die Parteispitzen im Gespräch

Im Hinblick auf die Wahlen hat das Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF Vertreterinnen und Vertreter der Obwaldner Kantonsratsparteien über aktuelle Themen befragt. Hier eine Auswahl der Fragen – die Antworten gibt es in den nachfolgenden Audios nachzuhören:

  • Obwalden steht vor einer Steuererhöhung. Ist es aus Ihrer Sicht fair, dabei Privatpersonen stärker zu belasten als Unternehmen?
  • Angenommen, Obwalden hätte ein paar Millionen Franken übrig. Wo würde Ihre Partei investieren?
  • Nach diesen Wahlen wird Obwalden eine an Amtsjahren sehr junge Regierung haben. Was bedeutet das für das Parlament?
  • Wie ernst nimmt man in den Kantonsratsdebatten die politischen Gegner?

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