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Ersatzwahl Kanton Freiburg Eine Funiculaire-Fahrt mit den Kandidierenden

Die sieben Anwärterinnen und Anwärter auf den freiwerdenden Staatsrats-Sitz im Porträt.

Sylvie Bonvin-Sansonnens, Grüne

Geboren am 25. Oktober 1971, wohnhaft in Rueyres-les-Prés (Broyebezirk). Bonvin ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie ist Meisterlandwirtin von Beruf, seit 2015 Grossrätin des Kantons Freiburg und dort Chefin der Mitte-links-Fraktion.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Sylvie Bonvin abspielen. Laufzeit 1:09 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.02.2018.

Wie sie den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Ich glaube, dass die Freiburgerinnen und Freiburger Vertrauen in die Zukunft haben müssen.»

Wir müssen unsere Zukunft mit einem grossen Lächeln sehen.
Autor: Sylvie Bonvin-Sansonnens

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Sylvie Bonvin hat als Grüne nur eine kleine Wählerbasis im Rücken. Die SP-Kandidatin ist ihre grösste Hürde, um überhaupt in den zweiten Wahlgang zu gelangen. Will das Volk parteiliche Ausgeglichenheit, hat sie aber durchaus Chancen.

Didier Castella, FDP

Geboren am 31. März 1970, wohnhaft in Pringy (Greyerzbezirk). Castella lebt getrennt und ist Vater dreier Kinder. Er ist von Beruf Spezialist in Umweltmanagement und sitzt seit 2011 im Freiburger Grossen Rat. Von 2012 bis 2017 war er FDP-Kantonalpräsident.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Didier Castella abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.02.2018.

Wie er den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Ich werde alles geben in den Dossiers, um Erfolg zu haben. Ich habe das mit meiner Partei gezeigt, die unter meiner Präsidentschaft 25 Prozent an Wähleranteil zugelegt hat.»

Ich hoffe, dass ich diese Erfahrung auch im Kanton einbringen kann.
Autor: Didier Castella

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Didier Castella geniesst als langjähriger FDP-Präsident einen guten Ruf und wird offiziell von der CVP unterstützt. Er sollte es in den zweiten Wahlgang schaffen, könnte aber dort an einer Frauenkandidatur scheitern.

Valérie Piller Carrard, SP

Geboren am 9. September 1978, wohnhaft in Cheyres (Broyebezirk). Piller ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Sie ist kaufmännische Angestellte und seit 2011 Nationalrätin.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Valérie Piller abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.02.2018.

Wie sie den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Ich habe gute Kontakte nach Bern und zu anderen Kantonen, wir müssen die nützen.»

Ich bringe 15 Jahre politische Erfahrung mit für meinen Kanton.
Autor: Valérie Piller Carrard

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Valérie Piller hat als SP-Nationalrätin einen grossen Bekanntheitsgrad. Schafft sie es in den zweiten Wahlgang, hat sie sehr gute Wahlchancen gegen einen bürgerlichen und männlichen Kandidaten.

Ruedi Schläfli, SVP

Geboren am 1. Oktober 1974, wohnhaft in Posieux (Saanebezirk). Schläfli ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Von Beruf ist er Meisterlandwirt und Imker, seit 2011 ist er Grossrat des Kantons Freiburg und seit 2017 Präsident der kantonalen SVP.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Ruedi Schläfli abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.02.2018.

Wie er den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Wir werden neue Impulse geben können, jeder Staatsrat bringt seine eigene Vision für den Kanton.»

Ich bringe Bodenständigkeit und ein ländliches Gesicht in den Staatsrat.
Autor: Ruedi Schläfli

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Dank einer hohen Wahlbeteiligung und eidgenössischen Abstimmungen könnte es Ruedi Schläfli in den zweiten Wahlgang schaffen. Dort dürfte ihm jedoch die Unterstützung über die SVP hinaus fehlen.

Maya Dougoud, Bürgerenergie

Geboren am 26. Oktober 1982, wohnhaft in Villars-sur-Glâne (Saanebezirk). Dougoud ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Von Beruf ist sie Juristin, sie hat kein politisches Mandat.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Maya Dougoud abspielen. Laufzeit 1:11 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.02.2018.

Wie sie den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Ich stehe hier als Vertreterin einer neuen Energie.»

Damit können wir nur schon das Bild des Kantons verändern.
Autor: Maya Dougoud

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Maya Dougoud hat keine Partei im Rücken, zudem ist sie in der Öffentlichkeit ein unbeschriebenes Blatt. Auch wenn sie nicht gewählt werden dürfte, ist sie eine Alternative für jene, die keine politische Partei wählen wollen.

Philippe Nahum, BDP

Geboren am 9. März 1975, wohnhaft in Murist (Broyebezirk). Nahum ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist Hausmann und Generalsekretär der kantonalen BDP.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Philippe Nahum abspielen. Laufzeit 1:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.02.2018.

Wie er den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Seine Reichhaltigkeit, seine Natur und die Landwirtschaft erhalten, die Wirtschaft entwickeln, Studien und Lehrstellen fördern für die Jungen, und natürlich den Tourismus fördern.»

Wir haben einen wunderschönen Kanton mit Seen, Bergen und gastronomischen Besonderheiten.
Autor: Philippe Nahum

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Philippe Nahums Partei, die BDP, ist im Kanton Freiburg kaum verankert. Seine Wahlchancen sind klein, auch weil er in Freiburg nicht sehr bekannt ist.

Claudio Rugo, Künstlerpartei

Geboren am 7. Oktober 1966, wohnhaft in Freiburg (Saanebezirk). Rugo ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er ist Musiker von Beruf und seit 2016 Generalrat der Stadt Freiburg.

Legende: Video Wùy ù ay – im Funiculaire mit Claudio Rugo abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.02.2018.

Wie er den Kanton Freiburg vorwärts bringen will: «Man darf keine Bremse sein für innovative Projekte. Ich glaube, man kann nicht immer mehr und mehr wollen, manchmal muss man auch Gutes tun im sozialen oder kulturellen Bereich.»

In Freiburg ist vieles auf Stein gebaut, mir ist der menschliche Aspekt wichtiger.
Autor: Claudio Rugo

Einschätzung von SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser: Claudio Rugo sitzt zwar für die Künstlerpartei im Stadtparlament – für den Staatsrat dürfte es aber kaum reichen. Zu klein ist sein Rückhalt in der Bevölkerung. Er wird in der Künstlerszene und in alternativen Kreisen punkten.

#WahlFR18

Am 4. März wählt der Kanton Freiburg eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger von Staatsrätin Marie Garnier (Grüne).

(SRF 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32/17:30 Uhr)

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