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Legende: Video Zersiedelungs-Initiative: Pro-Komitee eröffnet Abstimmungskampf abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.01.2019.
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«Zersiedelung stoppen» Pro-Komitee eröffnet Abstimmungskampf

  • Gut einen Monat vor dem Urnengang hat das Pro-Komitee zur Zersiedelungsinitiative den Abstimmungskampf eröffnet.
  • Mit der Zersiedelungsinitiative fordern die Jungen Grünen eine Begrenzung der Baufläche in der Schweiz.
  • Neueinzonungen von Bauflächen sollen demnach mit Rückzonungen an anderen Orten kompensiert werden müssen.

Jeden Tag werde in der Schweiz eine Fläche von acht Fussballfeldern verbaut, kritisieren die Initianten. Jede Sekunde gehe ein Quadratmeter Grünfläche verloren. Mit der Initiative «Zersiedelung stoppen - für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» (Zersiedelungsinitiative) wollen sie diese Entwicklung stoppen.

Die Initiative fordert, dass Neueinzonungen von Bauflächen durch Rückzonungen an einem anderen Ort kompensiert werden müssen.
Damit könnten die Bauzonen dorthin verschoben werden, wo sie gebraucht würden, argumentieren die Befürworterinnen und Befürworter. Die bestehenden Baulandreserven von 400 Quadratkilometern könnten für die weitere bauliche Entwicklung der Schweiz genutzt werden.

Ungebremste Verbauung

Das revidierte Raumplanungsgesetz genügt aus Sicht der Initianten nicht, um die Zersiedelung zu stoppen. Zwar werde in gewissen Kantonen weniger zerstreut gebaut. Die Verbauung von Grünflächen gehe aber ungebremst weiter, insbesondere im Mittelland.

Auch die geplante nächste Revision sei keine Alternative zur Initiative. Mit dem heutigen Parlament bestehe vielmehr die Gefahr, dass das Bauen ausserhalb der Bauzonen weiter vereinfacht werde.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Aegeter (dae)
    Die Zersiedlungsinitiative ist sehr wichtig für die Zukunft der Schweiz. Wie bisher darf es mit der Zubetonierung unserer Landschaft nicht weitergehen.
    Die bereits eingezonten Bauzonereserven reichen aus, um eine nachhaltige Siedlungsentwicklung voranzutreiben, ohne dabei unsere Lebensgrundlage und unsere schöne Landschaft zu zerstören.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Diese Initiative ist reine Symptombekämpfung. Solange die hemmungslose Migration resp. PFZ besteht, unterstütze ich sowas nicht. Die Rechnung bezahlt die ganze Bevölkerung, mit Verdichtungsstress und höhere Wohnkosten. Den Eigentümern kanns recht sein.
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    1. Antwort von Alberto Salazar (Dorotheus)
      Anscheinend hat es sehr viele Eigentümer, die hier die Kommentarfunktion brauchen. Anders kann ich mir die Sympathie für diese Initiative nicht erklären. Es sollte doch für alle klar sein, dass sobald die Initiative angenommen wird, die Mieten ins Unermessliche steigen! Oder sieht das jemand anders?
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  • Kommentar von Arthur Pünter (puenti)
    Diese Annahme Initiative ist wirklich nötig, denn die bestehenden Gesetze zur Raumplanung weisen zuviele Umgehungsmöglichkeiten und Lücken im Gesetzestext auf, die von profitgierigen Kreisen skrupellos ausgenützt werden. Beweis dafür ist die weiterhin ungebremste Überbauung. Diese Initiative verdient Unterstützung, denn die Schweiz sollte auch in weiterer Zukunft noch Lebensqualität für die nächsten Generationen bieten.
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    1. Antwort von Konrad Schläpfer (Koni)
      Einverstanden, aber dann kann man nicht, wie die verlogenen Grünen, offene Grenzen und jegliche Zuwanderung fördern. Das beisst sich irgendwie gewaltig.
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