Kampf um Walliser Regierungssitze

Im Wallis wählt das Stimmvolk am 3. März Regierung und Kantonsparlament neu. Bei den Staatsratswahlen kommt es zum Duell Christian Varone (FDP) gegen Oskar Freysinger (SVP).

Weinberge und die Rhone, dahinter Sitten.

Bildlegende: Das Rhonetal mit Blick in Richtung Sitten. Keystone

Um die fünf Sitze in der Regierung bewerben sich 7 Kandidierende. Die vier bisherigen Staatsräte Jean-Michel Cina, Jacques Melly und Maurice Tornay (alle CVP) und Esther Waeber-Kalbermatten (SP) treten für eine weitere Amtszeit an.

Kampf um den FDP-Sitz

Frei wird der Sitz von FDP-Staatsrat Claude Roch. Der wegen der Stein-Affäre in die Schlagzeilen geratene Polizeikommandant Christian Varone soll ihn verteidigen. Die SVP möchte die bisherige Regierungsformel (3 CVP, 1 SP, 1 FDP) knacken und schickt Nationalrat Oskar Freysinger ins Rennen.

Varone und Freysinger werden Chancen eingeräumt. Allerdings ist die FDP im Kanton Wallis bisher um einiges besser vertreten. Im Kantonsparlament sitzen 28 FDP-Abgeordnete und 12 SVP-Politiker.

Als Aussenseiter für die Staatsratswahlen gilt der Grüne Christophe Clivaz. Seine Partei spielt bislang im Wallis mit 2 Sitzen im Kantonsparlament eine untergeordnete Rolle.

Kippt die C-Mehrheit im Parlament?

Im Kantonsparlament mit 130 Sitzen könnte die PDC-CVP-CSP-Fraktion ihre absolute Mehrheit im Kantonsparlament verlieren. Im Moment hat sie 68 Sitze von 130. Die CVP hat von Wahl zu Wahl an Einfluss verloren. Beobachter gehen davon aus, dass diese Entwicklung andauern wird.

Das Wahlpodium vom 12. Februar 2013