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Ärger wegen Schnee 400 Menschen mussten aus dem Zug evakuiert werden

Legende: Video Stress wegen Schneefall (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:41 Minuten.
Aus News-Clip vom 11.12.2017.
  • Zwischen Aigle und Bex ist am Sonntagnachmittag ein SBB-Zug auf offener Strecke stehen geblieben.
  • 400 Passagiere mussten fünf Stunden vor Ort ausharren, bis sie evakuiert werden konnten.
  • Zunächst war vorgesehen, dass die Betroffenen die Nacht in einer Schule in Bex verbringen sollten.
  • Gemäss der SBB konnte ein Teil der Passagiere jedoch mit Taxis an ihre Wohnorte gebracht werden. Andere konnten in Hotels der Region übernachten.

Bei der Evakuierung seien die Passagiere von der Polizei und vom Katastrophenschutz betreut worden, sagte ein SBB-Sprecher. Sie hätten Verpflegung erhalten. Zudem seien die Wagen beheizt worden und mit Strom versorgt gewesen.

Zug im Dunkeln
Legende: Der betroffene Zug auf der offenen Strecke. Twitter/Klangbox

Nach Angaben der SBB waren zwei Lösch- und Rettungszüge für die Evakuation der Reisenden im Einsatz.

Korrektur

In einer früheren Version dieses Artikels haben wir berichtet, dass bis 200 SBB-Passagiere in der Turnhalle von Bex übernachten mussten. Dies war falsch. Die SBB konnte für die noch verbliebenen Passagiere entweder Hotelübernachtungen oder Taxis organisieren.

Spätestens um 3 Uhr morgens aus der Turnhalle

Wegen des Schnees waren auch die Strassen in der Region blockiert. Zunächst war vorgesehen, dass die Betroffenen die Nacht in einer Schule in Bex verbringen sollten. Gemäss der SBB konnte ein Teil der Passagiere jedoch bis spätestens 3 Uhr morgens mit Taxis an ihre Wohnorte gebracht werden, wie ein SBB-Sprecher sagt. Andere konnten in Hotels der Region übernachten.

Legende: Zwischen Aigle und Bex ist ein SBB-Zug auf offener Strecke stehen geblieben. SRF

Seit 7.30 Uhr fahren die Züge wieder. Das hat die SBB mitgeteilt.

Am Sonntag stand bei der SBB auch der Fahrplanwechsel an. Störungen gab es offenbar nur wegen des Schnees und der tiefen Temperaturen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Auf jeden Fall bestand zu keiner Zeit Gefahr für Gesundheit +Leben der Passagiere. Ich wünschte mir aber auch eine Bahn, die mehr für die Leute tut als für Geld. Wenn wir weniger Verbindungen hätten, hätten die Bahnangestellten auch mehr Zeit für den reibungslosen Ablauf zu sorgen.Da liegt das Problem. "Führer" wie Meyer braucht es nicht in einem Betrieb der gut läuft. Wir brauchen da Leute die nicht immer mehr, grösser +immer schneller wollen, sondern das was man hat schätzen +vergolden können.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Um 16h30 festgesteckt. Trotz einer noch gaengigen Spur 5 Stunden im Zug gelassen statt in einen anderen evakuiert. Und erst um 03h00 des Folgetages (nach ueber 10 Stunden!) wird den letzten weiter oder ins Hotel geholfen. Eher eine Schande statt ein Ruhmesblatt fuer die SBB....
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Tja, Bahnchef Meyer und seine hochbezahlte Crew investieren halt lieber in gewinnbringenden Personalabbau und Automation, anstatt in Systemstabilität.
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    1. Antwort von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
      ...was hat das nun mit den Wetterkapriolen und dem Schnee zu tun ?
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    2. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Werte Frau Siefert: Die ganze Bahn in der Schweiz ist ein hochkomplexes "System". Hält dieses "System" bedeutenden Wetterkapriolen wie Schnee oder Eis ohne Störungen stand, dann kann man von Systemstabilität reden. Und dafür muss man halt Geld locker machen.
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Frill - Bingo! Der Schnee war ungefaehr 10 cm "hoch". Hoechstens bei Verwehungen hoeher. Damit sollte eine Bahn in einem Schneeland innert Minuten statt halben Tagen fertig werden....
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