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Ärgerliche Steuerausfälle Nationalrat nimmt Einkaufstouristen ins Visier

  • Der boomende Einkaufstourismus ist dem Nationalrat ein Dorn im Auge.
  • Die grosse Kammer stösst sich daran, dass der Schweiz dadurch zunehmend Mehrwertssteuern durch die Lappen gehen.
  • Nun soll der Bundesrat prüfen, ob sich das Problem mit einem neuen Mehrwertssteuerregime bekämpfen liesse.

Aufgrund der Frankenstärke würden sich zunehmend Konsummilliarden aus der Schweiz in die Nachbarländer verlagern, argumentierte die Kommission. Dort würden neue Detailhandelsstrukturen aufgebaut und Mehrumsätze erzielt, während in der Schweiz Ladenflächen und Arbeitsplätze verschwänden.

Mit 119 zu 58 Stimmen überwies der Nationalrat ein Postulat seiner Finanzkommission, das von der Regierung einen Bericht zu diesem Thema verlangt.

Der Bundesrat muss nun einerseits prüfen, ob zur Entschärfung der Situation gesetzliche Massnahmen nötig sind. Weiter muss er aufzeigen, ob ein Mehrwertsteuerregime eingeführt werden könnte, in dem alle Kunden Mehrwertsteuer bezahlen – entweder in dem jeweiligen europäischen Nachbarland oder in der Schweiz.

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67 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Ich stehe mit meinem Namen dazu das ich auch ab und an über die Grenze fahre..... Da weiss ich was ich habe! Würden wir beim Wählen so genau hinschauen könnte man sich vielleicht sowas ersparen das einem die eigenen Leute in den Rücken fallen.... Die wirklichen Schmarotzer sind nämlich unsere lieben Damen & Herren in Bern!
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  • Kommentar von Manuela Ramseier (Manuela)
    Ich muss M.Kaiser recht geben, es sind immer die gleichen 3 Parteien die das eigene Volk unterdrücken wollen und zumindest eine Partei noch Hass schürt. Statt das diese sich fragen warum so viele im nahen Ausland einkaufen. Auch Migros und Coop kaufen im nahen Ausland billig ein aber würden das Produkt niemals günstiger anbieten. Im Gegenteil jedes Jahr muss der Umsatz steigen damit sie ihre eigenen Geldsäcke füllen können. Also werden immer längere Arbeitszeiten verlangt zu tieferen Löhnen.
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    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      M. Ramseier frage kennen Sie die Importgesetze? Einige Geschäfte würden gerne günstiger in D oder Ausland einkaufen, jedoch ist dies nicht möglich, durch ein Kartellgesetz. So wird bei einigen Produkten leider der Preis höher in der CH, da das Produkt beim Einkaufspreis schon höher ist, als in D in den Verkaufsläden. Einige Produkte erhält man schon gar nicht, da die CH Gesetze strenger sind als in D. Was ist jedem mehr Wert. Billiger einkaufen kann vielleicht auch teuer werden.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Mag mich erinnern, dass es einmal umgekehrt war, als die DM höheren Wert hatte als der SF. Für mich stellt sich einfach die Frage, was ist den Einkaufstouristen mehr wert. Denn an Grenzregionen gingen Geschäfte zu, oder kämpfen ums überleben und müssen Stellen abbauen, wem ist gedient? Gleichzeitig sind in der CH die Löhne höher, als in D.Vielleicht haben wir deshalb auch so viele Grenzgänger, die hier mehr verdienen jedoch einkaufen Vorort in D. und sich nicht kümmern um die Mehrwertsteuer.
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