Zum Inhalt springen

Schweiz AKW Leibstadt ist wieder dicht

Die löchrige Schutzhülle des Kernkraftwerks ist repariert worden. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat muss jetzt überprüfen, ob die Sicherheitsvorgaben wieder erfüllt sind.

Kühlturm des AKW mit aufsteigendem Dampf. Dahinter der Rhein.
Legende: Am Freitagabend ist klar, ob das Kernkraftwerk die Sicherheitsbestimmungen wieder erfüllt. Keystone

Die vor kurzem entdeckten Bohrlöcher im Primärcontainment des AKW Leibstadt sind zugeschweisst. Laut Kraftwerk-Sprecherin Karin Giacomuzzi sei es nun am Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi zu beurteilen, ob die Sicherheitsvorgaben erfüllt seien. Das AKW erwartet den Segen des EnsiI bis Freitagabend um 23 Uhr.

Für Feuerlöscher gebohrt

Die sechs, rund sechs Millimeter dicken Bohrlöcher im Primärcontainment waren Ende Juni entdeckt worden. Sie waren 2008 von Fremdpersonal für das Aufhängen von Feuerlöschern in die Stahlschutzhülle gebohrt worden. Durch fünf der sechs Bohrlöcher wurden Schrauben eingeführt, ein Loch blieb unbenutzt.

Die Löcher blieben lange unbemerkt, weil die ENSI-Fachleute kurz vor dem Anbringen der Löcher das Containment zum letzten Mal auf seine Dichtheit hin geprüft hatten. Eine Gefahr, dass Radioaktivität entweichen konnte, bestand gemäss KKL und ENSI aber nie, weil im Primärcontainment Unterdruck herrscht.

27 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von D. Schelbert, Kt ZG
    J. Sand Zürich, Wikipedia kann jeder füttern der will, ist weder wissenschaftlich überprüft noch wird zensuriert. Sie scheinen aufgrund ihrer Worte immun gegen atomare Strahlung zu sein und sehen auch keine Nebenwirkungen wie sie tausende von strahlengeschädigte erleben. Traurig, wenn jemand sich sich so vehement für die schmutzigste Energiequelle der Welt einsetzt und vor allen Fakten die Augen und Ohren verschliesst und den gesunden Menschenverstand ausser Acht lässt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von J.Sand, Zürich
    H.Bernoulli, lesen Sie einmal in Ruhe die Geschichte von Tschernobyl auf Wikipedia und verbreiten Sie bitte keine Schauermärchen aus der "Mystischen Esoterik der Atomgegner".
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von R.Käser, Zürich
      Herr Sand, unterstreichen Sie ihre Glaubwürdigkeit in dem Sie für 5 Jahre freiwillig in Fukushima wohnen? Danach haben Sie eine massiv erhöhte Chance mit zu reden wie es sich mit Krebs Leben lässt. Im weiteren könnten Sie noch 500000.- Franken an die Opfer in den Notunterkünften spenden. Betrachten Sie die 500000.- als Verlust ihres verstrahlten und damit wertlosen Eigenheimes, das ist für Sie ja nicht so schlimm - oder!?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    @ J: Sand: Schauen Sie mal auf den Seiten von Enenews... Ärzte raten Tokyo zu verlassen, Kinder erkranken vermehrt z.T. schwer, Behörden desinformieren und beschwichtigen, kontaminierter Reis im Umlauf usw. Die Belastung des Pazifik mit millionen Jahre beständigen Radionukliden ist enorm und geht weiter. Rückkehrende Mitarbeiter vom havarierten Reaktor erkrankten oder starben (wird von ofizieller Seite geleugnet). Fukushima ist eine Bedrohung für das zukünftige Leben auf der Erde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von R.Käser, Zürich
      @Bernouli, Sie haben recht, leider gibt es Menschen welche in den verstrahlten Gebieten leben sollten. Dies würde ein angemessener Respekt schulen, gegenüber dem Leid und Leiden der Menschen die solche Unglücke erdulden müssen. @Sand, im Internet finden Sie menschliche Schicksale welche ihre Lebensgrundlage verloren haben. Diese Menschen sind nicht die Profiteure der vermeintlich billigen Energie. Haben Sie die Größe und stehen mit Ihren Tesen vor diese gebrochenen Menschen?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen