Zum Inhalt springen

Schweiz AKW Leibstadt nach Störung abgeschaltet

Am Morgen ist es zu einer automatischen Schnellabschaltung gekommen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

Im Atomkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau ist es am frühen Morgen zu einer automatischen Schnellabschaltung gekommen. Diese folgte auf eine Störungsmeldung im Bereich der Turbinen, wie die Kernkraftwerk Leibstadt AG mitteilte.

Dort wurden aus bislang ungeklärten Gründen die Ventile des Bypass geöffnet. Das sei eine Sicherheitsvorrichtung, die sich öffnet, wenn der Dampf nicht mehr über die Turbinen geleitet werden könne. Warum dieser Schutzmechanismus ausgelöst wurde, werde derzeit abgeklärt.

Abgaben nach aussen hat es keine gegeben. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) als zuständige Behörde sei umgehend informiert worden. Bis die Ursache der Störung abgeklärt ist, bleibt das AKW abgeschaltet.

19 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Bühler, Chur
    Die Dänischen Windfarmen hatten übrigens letzten Januar keinen plötzlichen Ausfall und bereits 61.7% des Dänischen Strombedarfs gedeckt: http://www.energinet.dk/EN/El/Nyheder/Sider/Vindmoeller-slog-rekord-i-2014.aspx Die Bayerischen Dächer produzieren bereits heute und nicht erst 2050 vier mal so viel Strom wie das AKW Mühleberg: http://www.foederal-erneuerbar.de/landesinfo/bundesland/BY/kategorie/solar/auswahl/183-installierte_leistun/#goto_183
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Felix Müller, Bern
    Da können die AKW Betreiber noch so schnell Teile ersetzen, Achilles überholt die Schildkröte jedesmal! Naturgesetze kann auch das Ensi nicht biegen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    An alle AKW Gegner: in der Schweiz werden Fehler sofort erkannt und die entsprechenden Massnahmen ergriffen. Ich habe das AKW Leibstadt besucht und erfahren, wie grosser Werts auf die Sicherheit gelegt wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Th. Keiser, Luzern
      Und dann entsorgen wir den radioaktiven Müll im Wellenberg.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      @Th. Keiser. Natürlich hoffe auch ich, dass die Alternativenergie vorangetrieben wird und nicht nur davon geredet wird. ich möchte nicht, dass in der Schweiz Gaskomhikraftwerke die AKW ersetzen, wie dies de4 Bundesrat vorschlägt und SOGAR DIE GRÜNEN DAHINTER Überbrückung befürworten, bis die Technik ausgereift sein wird, um erneuerbare Energie zu erzeugten. .
      Ablehnen den Kommentar ablehnen