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Schweiz Angst vor Terror: Bald wieder Kontrollen am Zoll in Chiasso?

Aus Angst vor Anschlägen während der Expo 2015 in Mailand werden am Zoll vielleicht wieder Personenkontrollen eingesetzt. Betroffen sind die Grenzübergänge nach Italien. Lange Staus sind vorprogrammiert.

Ein Grenzwächter kontrolliert einen Autofahrer zur Grenze nach Italien.
Legende: Ein Bild, dass sich diesen Sommer vielleicht wieder abspielen könnte: Ein Grenzwächter kontrolliert die Autoschlange. Keystone

Die Expo 2015 in Mailand könnte eine temporäre Aufhebung des Schengener Abkommens bewirken. Mit dieser Ankündigung überraschte der Präsident der Region Lombardei, Roberto Maroni.

Der Grund sind Ängste hinsichtlich der Weltausstellung in Mailand dieses Jahres. Maroni befürchtet Trittbrettfahrer unter den Besuchern. «Ein Anlass in dieser Grössenordnung», so der Politiker, «könnte Attentäter anziehen. Es ist daher nötig, dass vor und während der Weltausstellung Kontrollen durchgeführt werden.»

Matteo Renzi hat letztes Wort

Er werde dieser Tage nach Rom reisen und sich mit dem italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi über dieses Thema beratschlagen.

Sollte die temporäre Aufhebung in Kraft treten, müssten sich die Grenzgänger auf lange Warteschlangen vor den Grenzkontrollen nach Italien einstellen.

Modell eines Gebäudes
Legende: Das Modell des Schweizer Pavillons für die Expo 2015. Keystone

Die Weltausstellung 2015 findet vom 1. Mai bis 31. Oktober in Mailand statt. Erwartet werden 20 Millionen Besucher. Thema der Expo ist «Den Planeten ernähren, Energie für das Leben».

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Im Oktober ist Bundesbern-Entrümpelung angesagt. Dann haben wir die Chance, Unbrauchbares auszumustern und die Ratsstühle mit neuen Köpfen zu besetzen, mit echten Volksvertretern, die sich der drohenden Gefahren, die sich immer mehr häufen, bewusst sind und unsere Ängste und Sorgen um unsere Freiheit, unsere freie Meinungsäusserung ernst nehmen.,
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Müssten wir heute über Schengen/Dublin abstimmen, diese Initiative würde haushoch abgelehnt.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Diese EU-"Bewegung": Nur gemeinsam sind wir stark, man dafür alle Grenzen geöffnet hat, stellt sich nun als riesiger Fehler heraus, was natürlich die Initianten der EU niemals zugeben würden. Trotz offener Grenzen sind wir heute durch den Missbrauch dieser viel unfreier als früher. Fazit: Man prüfe genau, wem man seine Türe öffnen will.
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