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Schweiz Arbeitslosenquote bleibt stabil

Wie bereits im Juni waren auch im Juli 2,9 Prozent der Erwerbspersonen ohne Arbeit. Dies obwohl die Zahl der Arbeitslosen leicht zugenommen hat. Deutlich gestiegen ist die Quote bei den Jugendlichen: Viele haben ihre Ausbildung abgeschlossen und noch keinen neuen Job.

Im Juli ist die Arbeitslosigkeit in der Schweiz stabil geblieben. Wie bereits im Vormonat lag die Arbeitslosenquote bei 2,9 Prozent. «Das sind grundsätzlich gute Nachrichten», sagt Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco.

Insgesamt waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 127'054 Personen arbeitslos gemeldet, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Im Vergleich zum Juni ist dies eine Zunahme um 422 Personen. Gegenüber Juli 2013 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen dagegen um 1462 Personen.

Jugendarbeitslosigkeit angestiegen

Bei den Jugendlichen stieg die Arbeitslosigkeit saisonbedingt stark an. Die Zahl der arbeitslosen 15- bis 24-Jährigen erhöhte sich gegenüber Juni um 11,3 Prozent auf 16'647 Personen. Im letzten Sommer waren 990 Jugendliche mehr ohne Arbeit gewesen.

Wie Zürcher vom Seco sagt, ist dies typisch für die Jahreszeit: «Es ist üblich, dass sich jetzt viele Ausbildungsabgänger bei den RAV melden.» Deshalb nehme die Jugendarbeitslosigkeit nun auch leicht zu. In den kommenden Monaten werde die Zahl der Arbeitslosen zudem weiter leicht steigen – ebenfalls aus saisonalen Gründen.

Insgesamt waren im Juli 2014 bei den RAV 180'822 Personen registriert, die eine neue Stelle suchten. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Abnahme um 0,3 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 971 auf 13'240.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Zum 3. Mal (!) versuche ich nun nochmals den Zusammenhang mit den faktischen Zahlen (der bestehenden Arbeitslosigkeit und der jährlichen Einwanderung) zu erörtern! Offensichtlich dürfen im SRF-Forum solche "brennende" und bei sehr vielen arbeitenden und steuerzahlenden Leser(innen) nicht dargestellt werden! Vorallem die 16'647 Jugendlichen (15-24-jährigen), die bereits beim RAV ein- und ausgehen! Liebe Zensuristen: Hier stimmt einfach etwas nicht mehr und das sollte man sagen dürfen!
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    1. Antwort von P.Bürger, Schaffhausen
      @R.Bolliger:Weshalb können sie die Entscheide des SRF Team partout nie akzeptieren? Sicherlich haben sie verletzend geschrieben.Anders ist das kaum zu erklären!Auf die Redaktion des SRF lasse ich nichts kommen! Die machen einen tollen Job!Wenn sie nicht zufrieden sind,hören sie auf,hier zu schreiben.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Es überrascht mich sehr, dass ich erst 22 Stunden später vom "Aufpasser" und "Oberlehrer" aus Schaffhausen belehrt und persönlich verunglimpft wurde! Wer hier jlaufend "verletzend" schreibt und immer wieder persönlich angreift, können die Mitleser(innen) selber entscheiden. Ich schreibe einfach reale Zahlen und Fakten, die gewissen diensttuenden Redaktoren offensichtlich nicht passen (gegen ihre Ideologie laufen). Das alles geht OHNE Meinungen v. Mitkommentatoren stets PERSOENLICH anzugreifen!
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  • Kommentar von Lena Meier, aarau
    180'000 sind in der Schweiz arbeitslos, zehntausende ausgesteuert und gleichzeitig wandern jährlich 150'000 Zuwanderer ein...?
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    1. Antwort von M.Hediger, Aarau
      180'000 sind zu teuer, deshalb müssen 150'000 Zuwanderer billig importiert werden. So einfach ist das
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  • Kommentar von P.Bürger, Schaffhausen
    Mit Ausnahme des Anstiegs der saisonal bedingten Jugendarbeitslosigkeit ist das ein erfreuliches Resultat.Es zeigt,dass unsere Wirtschaft stabil &noch immer auf Erfolgskurs ist.Auch wenn ich allen arbeitslosen Menschen wünsche,dass sie einen Job finden,so dürfen wir diesen Sockelbestand gesamthaft gesehen positiv werten(selbst mit den ausgesteuerten Menschen).Den Jungen spreche ich Mut zu,in der Arbeitswelt eine befriedigende Aufgabe zu finden!Es ist ein Privileg in der CH zu arbeiten!Go for it!
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