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Schweiz Asylgesuche klettern auf Höchststand seit 1999

Letztes Jahr gab es nicht nur einen Rekord, was die Anzahl Asylgesuche betrifft. Es wurden auch mehr behandelt.

Legende:
Asylgesuche nach Jahren Bundesamt für Migration

2012 haben 28'631 Personen in der Schweiz ein Asylgesuch eingereicht. Dies entspricht einer Zunahme von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es handelt sich zudem um die höchste Zahl seit 1999.

Im vergangenen Jahr wurden aber auch mehr Asylgesuche erledigt, wie das Bundesamt für Migration (BFM) mitteilte. Die erstinstanzlichen Erledigungen nahmen um 28 Prozent zu. Auch bei den Ausreisen war ein Anstieg zu verzeichnen. Die freiwilligen Ausreisen nahmen um 84 Prozent zu, die Rückführungen um 22 Prozent.

Eritrea auf Platz 1

Erstinstanzlich wurden 24'941 Gesuche erledigt, 2507 Personen erhielten Asyl. Im Vorjahr waren es noch 3711 Personen gewesen. Die durchschnittliche Anerkennungsquote lag im Jahr 2012 bei 11,7 Prozent. Ferner wurden weniger Ausländer vorläufig aufgenommen als im Vorjahr, und mehr erhielten einen Nichteintretensentscheid.

Wichtigstes Herkunftsland war im vergangenen Jahr Eritrea mit 4407 Gesuchen, gefolgt von Nigeria, Tunesien, Serbien und Afghanistan. Syrien belegt den sechsten Platz.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
    Die linken Forumteilnehmer haben immer noch nicht gemerkt oder sind einfach zu dumm dazu um zu merken, dass der Honig nicht immer weiter fliesst. Das Asylwesen hat nichts mehr mit verfolgten oder gefährdeten Menschen zu tun . Das Asylwesen ist eine gute Geldfabrik für die Linken und deswegen wird sich nie etwas ändern. Vor allem wenn die dummen Schweizer Steuererhöhungen immer zustimmen. Das Schweizer Volk hat es in der Hand dieser Abzockerfabrik den Riegel zu schieben.
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  • Kommentar von A. Planta, Chur
    Hat nicht letzthin der Murer von der Humanitären Tradition der Schweiz gesprochen? Ist das nicht ein Fingerzeig an die Rechtsnationalen?
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  • Kommentar von Beat R. von Wartburg, 4314 Zeiningen
    Angesichts dieser Statistik erübrigt sich wohl die Frage wann Frau Somaruga ihr Amt angetreten hat.
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