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Asylsuchende im Jahr 2020 Asylgesuche sind deutlich zurückgegangen

  • Im vergangenen Jahr sind gemäss Staatssekretariat für Migration (SEM) 22.6 Prozent weniger Asylgesuche gestellt worden als 2019.
  • Ursache dafür seien die Beschränkungen im Reiseverkehr in der Pandemie.
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Aus dem Archiv: Schnelles Asylverfahren in der Kritik
Aus Tagesschau vom 07.10.2020.
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Im Jahr 2020 ersuchten 11'041 Personen in der Schweiz um Asyl, 3228 weniger als im Vorjahr, wie das SEM weiter mitteilt.

Das wichtigste Herkunftsland von Asylsuchenden in der Schweiz sei weiterhin Eritrea mit 1917 Gesuchen gewesen. Davon waren laut SEM 366 auf Familienzusammenführungen, 1173 auf Geburten und 167 auf Mehrfachgesuche zurückzuführen.

Anerkennungsquote liegt bei 33.3 Prozent

Weitere wichtige Herkunftsländer waren Afghanistan (1438 Primär- und 243 Sekundärgesuche), die Türkei (730 Primär- und 471 Sekundärgesuche), Algerien (973 Primär- und 15 Sekundärgesuche) sowie Syrien (371 Primär- und 533 Sekundärgesuche).

Das SEM erledigte im vergangenen Jahr 17'223 Asylgesuche erstinstanzlich. 5409 Personen erhielten Asyl, die Anerkennungsquote lag bei 33.3 Prozent (2019: 31.2 Prozent). Die Schutzquote (Anteil Asylgewährungen plus vorläufige Aufnahmen aufgrund erstinstanzlicher Entscheide) betrug 61.8 Prozent (2019: 59.3 Prozent).

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es genügt nicht festzustellen, dass es bei uns weniger Asylgesuche gab. Das Elend in Eritrea und an anderen Orten in der Welt ist immer noch gross; so erscheint es mir als wichtig, die Entwicklungszusammenarbeit hier wie im Blick auf die entsprechenden Länder eher noch zu intensivieren. Denn wenn an Ort schon Not gelindert werden kann, so werden die Flüchtlings- und Migrantenströme kleiner. Schade, dass die Schweiz hier eher „schmürzelet“. Dann bitte bei Zunahme der Flüchtl. nicht aufschreien!
    1. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
      Es gibt in Eritrea nicht mehr und nicht weniger Elend als in allen anderen afrikanischen und teilweise asiatischen Ländern. Sie können natürlich für all diese Länder nicht den schweizerischen Masstab anlegen.
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Eher ethischer Tiefflug bei diesen zahlreichen Dislikes! Da scheint nicht wirklich Mitgefühl für Notleidende mitzuschwingen...
    3. Antwort von Thomas Ludwig  (Tlu)
      @UvK: Entwicklungszusammenarbeit ist leider meist eine neue Art des "Missionierens", der "Weisse" erklärt den "Unterentwickelten" wie die Welt zu funktionieren hat. Afrika z.B. kann nur zu einer guten Entwicklung kommen mit afrikanischen Lösungen für afrikanische Gesellschaften. Und das muss alles nicht so sein wie wir uns das so denken...
    4. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Rechsteiner: Indem ich "Eritrea" erwähnt habe, habe ich nur ein Beispiel von Ländern genannt, in denen grosse Armut herrscht. Und meine Hauptaussage, wie vielleicht einige "Disliker" annehmen, ist nicht, schier unbeschränkt Migranten aufzunehmen, sondern dass wir mehr für Entwicklungszuammenarbeit aufwenden als diese niederigen 0,5-0.45 der jährlichen Bruttoeinnahmen. Denn dort Linderung herbeizuführen helfen, kann grösser werdenden Flüchtlingsströmen vorbeugen. Was soll das falsch sein?
    5. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Ehrlich: Was mich hier nun stört, ist nicht einmal so sehr, dass kräftig "gedisliked" wird, sondern dass kräftig "gedisliked" wird, ohne offen hinzuschreiben, warum. Das finde ich eher ärmlich, dann nicht offen zur eigenen Meinung stehen zu können, die man nachlesen könnte. (Klar, sich zu äussern, ist juristisch gesehen freiwillig, aber wäre galanter, als einfach den "Button" "ablehnen" zu drücken.)
    6. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
      Herr von Känel, in die staatliche Entwicklungshilfe fliessen seit Jahren 100te von Milliarden an Entw.länder, nicht nur von der Schweiz sondern von allen Geberländern. Kommen dazu Gelder der 1000den NGOs. Ebenfalls gibt’s Geld der Entwicklungsbanken. Schauen Sie sich mal die Projektlisten von ADB und AfDB an. Insgesamt werden Milliarden verbuttert. Mit welchem Erfolg? Die Ländern müssen sich auch selber entwickeln wollen. Und sie müssen das so tun wie es für sie richtig ist nicht was wir meinen.
    7. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Danke Ihnen allen, die Ihrem Dislike noch eine Antwort folgen liessen, das weiss ich zu schätzen, auch wenn ich zumindest zum Teil anderer Meinung bin. Folgende Ansichten: Ich meine, dass, Herr Ludwig, die "Weissen"Fortschritte gemacht haben und nicht mehr ihnen so westliches oder/und Evangelikal-Biblisches Denken aufzwingen. Herr Rechsteiner:Es fliesst sicher viel Geld, aber doch noch nicht in genügender Breite. Frau Knell: Ich meine, es läge in CH noch mehr drin zu helfen -ohne zu Verknappen.
  • Kommentar von Philipp Rittermann  (Philipp Rittermann)
    wenigstens ein positives corona-merkmal. wie können wir dafür sorgen, dass das weiterhin so bleibt?
    wobei ich denke, dass die grauzone der illegalen einreisen bei unseren unbewachten grenzen relativ gross ist.
  • Kommentar von Christoph Stadler  (stachri)
    Laut Schengen/Dublin-Abkommen, das auch für die Schweiz gilt, müssen Asylgesuche dort gestellt werden wo europäischer Boden betreten wird. Wie kommt es dazu, dass in der Schweiz soviel Asylgesuche gestellt, geschweige denn gutgeheissen werden? Ich glaube kaum, dass so viele Asylbewerber per Flugzeug eintreffen.
    Wird die Schweiz wieder einmal übervorteilt? Ich spreche bewusst von der rechtlichen Seite, den die EU besteht ja auch auf die Einhaltung der vereinbarten EU-Gesetzen schweizerseits...