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Potenzial für Wintertourismus Auf fetten Reifen in den Schnee

Mountainbikes mit extrabreiten Pneus – Wintersportorte sind davon begeistert.

Legende: Video Fat-Bike der neue Trend abspielen. Laufzeit 03:15 Minuten.
Aus 10vor10 vom 01.02.2017.

Immer mehr Wintersportregionen setzen auf den Trend mit dem Fatbike, um ihr Wintersport-Angebot zu erweitern. So auch Gstaad. Der Nobelkurort hat sogar ein Fatbike-Rennen, das «Snow Bike Festival, Link öffnet in einem neuen Fenster» nach Gstaad geholt, um sich so zu positionieren. Ziel ist es, auch jüngeres Publikum für Wintersport zu begeistern.

«Ein Abenteuer!»

Fatbikes

Die dicken Reifen eine Fatbikes.

Die Velos kommen ursprünglich aus Alaska. Bike-Fans haben dort Fahrräder mit den breiten Pneus erfunden, damit sie im Winter im Schnee und im Sommer im Sand fahren können. Mit den Fatbikes kann man in Gelände fahren, wo es mit dem normalen Mountainbike nicht mehr möglich wäre.

«Die breiten Pneus, wenig Luftdruck, das gibt viel Halt im Schnee und ist superlässig», sagt ein Teilnehmer am Velorennen. «Ein Abenteuer, das ich zu Hause nicht machen kann», meint eine andere Teilnehmerin, die extra aus Südafrika angereist ist.

Noch sind die Velos eine Nische, aber eine mit Potenzial. In Gstaad vermieten bereits drei Velogeschäfte diese Fahrräder. Auch Skigebiete in der Innerschweiz und in Graubünden setzen auf diese Karte. «Snowbiken kann man auch, wenn nicht so viel Schnee liegt», erklärt der Tourismusdirektor von Gstaad, Martin Bachofner.

Fatbiken als Zusatzaktivität

Das Potenzial der Schnee-Velos sieht auch der Experte, der Technikredaktor Marius Graber vom «Velojournal». «Wahrscheinlich gibt es ein paar Freaks, die sich ein solches Velo anschaffen. Das grössere Potenzial sehe ich aber in der Vermietung.» Snowbiken wird damit eine zusätzliche Aktivität in den Winterferien.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier (Gegen Federer Hasser)
    @Herr Töngi, das was Sie sagen hat Hand und Fuss. Leider sehen das nicht alle Biker so wie Sie. Viele haben eben das Gefühl auf dem Bike, dass sie der stärkere sind, und der Wanderer aufzupassen hat. Leider.
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  • Kommentar von Daniel Steiner (dsteiner)
    Merci vielmals - für noch mehr matschige Wanderwege, fürs noch mehr auf die Seite springen müssen - wenn Biker mal schauen würden, wie Wege nach ihrer Durchfahrt versumpfen, wenn sie sich überlegen würden, wie sie es fänden, wenn Autos ohne Vorwarnung (Glocken gehören zur Ausrüstung ja nicht dazu) sich mit hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbeizwängen würden - sie fänden es nicht cool! Bescheuert, das auch noch mit einem Beitrag zu unterstützen! Es gibt mehr wandernde Familien als wilde Biker!
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    1. Antwort von Sebastian Töngi (Seba)
      Dieser Beitrag handelt zwar mehr darüber wie sich Wintersportorte neu "erfinden" oder positionieren.. aber trotzdem schade, dass Sie schlechte Erfahrungen mit Bikern gemacht haben. Ich kenne beide Seiten und hatte als Biker nie Probleme mit Wanderern und umgekehrt als Wanderer mit Bikern auch nicht. Auf dem Velo ist man der Stärkere auf dem Trail und muss daher Rücksicht nehmen. Wenn das klar ist, kann jeder seine Aktivität geniessen und manchmal kommt man auch in ein interessantes Gespräch.
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