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Schweiz Ausweisung von kriminellem Albaner ist rechtens

Die Richter in Strassburg stützen das Schweizer Urteil. Das Recht des Privat- und Familienlebens wurde nicht verletzt.

Das Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Strassburg.
Legende: Das Gebäude des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Strassburg. Keystone

Die Ausweisung eines Mannes aus Albanien, der mit seiner Frau aufgrund gesundheitlicher Probleme der Tochter vorläufig aufgenommen worden war, ist zulässig. Das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens wird damit nicht verletzt.

Dies hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden.

Das Asylgesuch der 1991 in die Schweiz eingereisten Familie wurde im darauf folgenden Jahr abgelehnt. 2003 wurde der Familienvater wegen gewerbsmässiger Geldwäscherei im Zusammenhang mit Drogenhandel rechtskräftig zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zudem wurde ein Landesverweis von zehn Jahren verhängt.

Die Schweizer Behörden verweigerten dem Verurteilten in der Folge die Ausstellung einer Aufenthaltsbewilligung. Die zwei unterdessen erwachsenen Kinder und die Ehefrau leben in der Schweiz. Der Mann machte geltend, in seinem Heimatland über keinerlei Beziehungsnetz mehr zu verfügen.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Es ist schon erschreckend, was gewisse Leute in diesem Artikel gelesen haben wollen, was nicht wie interpretiert niedergeschrieben ist oder aber gar nicht drinsteht. Daran kann man unschwer erkennen, warum diese Leute nicht den Behörden angehören, obschon sie dafür aufgrund ihres (vermeintlichen) profunden Wissens doch bestens geeignet sein müssten.
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  • Kommentar von Ch. Gerber, Basel
    Trauiges Zeugnis für unsere Behörde. Diese Familie wird seit 23 (24) Jahre von unsereren Steuergeldern und Sozialeinrichtungen getragen. Ein knappes Vierteljahrhundert lang. Abgesehen von der Medizinischen Versorgung. Dann werden diese Kriminell mit Geldwäche und Drogen. Dann wird der Entscheid einer Ausweisung bis zum Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ausgetragen. Wenn eine Schweizer Familie in Albanien dies so erlebt hätte, würde der Europäische Geritshof den Schweizern Nicht helfen k
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  • Kommentar von D. Eber, Rheinfelden
    Die Schweiz half der Albanischen Familie und hat diese Aufgenommen und ein Leben ermöglicht. Dann dankt dieser mit Kriminellen Handlungen. Ist das der Dank dafür? Die Frechheit ohnehin ist, dass Strassbourg eingeschaltet wurde. Wo bitte sind wir hier, hier hat die Schweizer Justitz sich absolut korrekt verhalten, sogar noch viel zu mild.
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