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Schweiz Bankgeheimnis: Widmer-Schlumpf sieht keinen Grund zur Lockerung

Luxemburg und Österreich diskutieren das Bankgeheimnis intensiv. Setzen diese Diskussionen das Schweizer Bankgeheimnis unter Druck? Die Verantwortlichen beantworten diese Frage unterschiedlich.

Legende: Video Bankgeheimnis unter Druck abspielen. Laufzeit 2:11 Minuten.
Aus News-Clip vom 10.04.2013.

Luxemburg will sich Lockerungen beim Bankengeheimnis nicht mehr entgegenstellen. Auch in Österreich dürfte das Bankgeheimnis künftig einen schweren Stand haben.

Die neuen Diskussionen hängen mit dem Druck aus den USA zusammen. Luxemburg wie Österreich sind als EU-Mitglied verpflichtet, den andern EU-Staaten die gleichen Rechte einzuräumen wie den USA. Sie müssen also den andern EU-Staaten die Bankendaten zu gleichen Konditionen liefern, wie sie dies für die USA auch tun.

Schweiz im Zugzwang?

Unter diesem Druck stehe die Schweiz glücklicherweise nicht, sagt Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf. Denn die Schweiz sei nicht Mitglied der EU und deshalb auch nicht den EU-Regeln unterworfen.

Für den Präsidenten der Finanzdirektorenkonferenz, Christian Wanner, ist allerdings die Einführung des automatischen Datenaustauschs nur noch eine Frage der Zeit: «Meiner Meinung nach ist der Datenaustausch nicht mehr aufzuhalten. Wir haben jetzt noch die Gelegenheit, die Sache für uns erträglicher auszugestalten bei begründetem Verdacht und nicht einfach als Massengeschäft.»

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38 Kommentare

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  • Kommentar von josef term, zürich
    @ Hansi Dragoner, Drachenstein: Liegt nicht am Deutschenhass den gibt es nicht sondern an der Doofheit der deutschen Politiker , die das eigene Volk unterdrücken und ausbluten.
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    1. Antwort von Hansi Dragoner, Drachenstein
      Verehrter Herr Term, Sie drehen und wenden es je nach Unlust und Unlaune. Gestern noch sprachen Sie davon, dass alles Unheil von "deutscher Mentalität" komme, heute schieben Sie alles der "Doofheit der deutschen Politiker, die das eigene Volk unterdrücken und ausbluten" zu. Wie denn, wo denn, was denn ? Sehe erwartungsvoll Ihren weiteren Stilblüten entgegen, wenn es Ihnen darum geht auf Deutschland einzudreschen. Also normal is des net!
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  • Kommentar von Hansi Dragoner, Drachenstein
    Seltsam, Herr Hollande möchte die Finanzparadiese in Europa "ausrotten". Da regt sich in der Schweiz niemand auf. Aber wenn Peer Steinbrück mit seiner Kavallerie, einschließlich der nicht mehr vorhandenen Klapper-Mähren, die wahrscheinlich zu Lasagne und Salami verarbeitet wurden, ausrücken will, geht ein geiler Aufschrei durchs Heidi-Land. Sogar Geißen-Peter hat sich, wie man so hört, aufgeregt. Aus diesem zänkischen Älplervolk soll nun einer mal klug werden. Liegt wohl am Deutschenhass.
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Ach, welche Schauspielerin, die Frau Schlumpf. Vor kurzem hiess es noch aus diesem Munde, das Bankgeheimnis für CHer im Gleichschritt zur EU zu beerdigen! Nun zum Schein die Wende um 180°. Frau Schlumpf war immer schon für den Staatsausbau. Den Rest kann man sich denken. Sagen wir's mal so: In vergangenen Zeiten gab es die Wehrhaftigkeit der CH, nun herrscht Duckmäusertum, Unterwerfung. Warum? Weil gewisse Exponenten an die Macht wollen; die direkte Demokratie abzuschaffen!
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Herr Rainer Fauser aus Augsburg, Sie werden es kaum glauben, aber dieser Bundesrat da kann man heute durchaus mit dem Bundesrat von damals 1939-45 vergleichen. Auch da ist diese "Gremium/Gnomen" vielen Aktivdienstler sehr negativ aufgefallen. Der Zorn meines Vaters zB. richtete sich öfters konkrekt mal gegen Pilet Golat. Unterwürfigkeiten wurden schon damals bemerkt. - Später gab es ja der Bergier/Tanner-Bericht, was viel belegte, was aber eigentlich besser Gebildeten längst bewusst war.
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