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Schweiz Basler Feuerzauber

Das Basler 1. August-Feuerwerk auf dem Rhein hat am Donnerstagabend Zehntausende von Schaulustigen angezogen. Mit dem nächtlichen Spektakel beging Basel den Nationalfeiertag schon am Vorabend. Weil der Rhein viel Wasser führt, wurde das Festprogramm angepasst.

Feuerwerk über Basel
Legende: Eindrucksvoller Auftakt in Basel zum diesjährigen Bundesfeiertag - über 100'000 Gäste verfolgten die Glitzerpracht am Rhein. Keystone

Am grossen Feuerwerk machten die Veranstalter keine Abstriche. Allerdings wurde dieses nur von einem statt wie sonst von zwei Schiffen aus gezündet – darauf, das zweite Schiff unter der Mittleren Brücke hindurch weiter den Fluss hinauf zu bringen, war wegen des hohen Wasserstandes verzichtet worden.

Über 100'000 Besucher

Gemäss Drehbuch waren aber 1200 Zündungen und über 20'000 Effekte vorgesehen, womit das Feuerwerk so gross war wie in anderen Jahren. Es begann um 23 Uhr und dauerte etwa 23 Minuten, verfolgt von einer Menschenmenge an den Rheinufern und auf den Rheinbrücken.

Nach Angaben des Basler Justiz- und Sicherheitsdepartements feierten rund 110'000 Personen auf dem Festgelände Rheinufer. Der offizielle Teil der Feier sei «ohne gröbere Probleme» abgelaufen, hiess es in einer Mitteilung der Behörde. Zuvor hatte schon seit dem späten Nachmittag Festbetrieb am Rhein und auf dem Marktplatz in der Altstadt geherrscht.

Legende: Video Feuriger Auftakt zum Bundesfeiertag abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Aus Tagesschau Nacht vom 31.07.2014.

Hochwasser fordert Tribut

Dem Hochwasser zum Opfer fielen dabei indes einzelne Darbietungen auf dem Rhein: Aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden ein Schlauchbootrennen und die beliebte Schau des Basler Feuerlöschboots «Christophorus». Die Polizei rief zudem das Publikum zu besonderer Vorsicht auf, da Rettungen aus dem Rhein wegen des Pegels und der starken Strömung ausserordentlich schwierig seien.

Wegen des Besucherandrangs für den Verkehr gesperrt wurden im Festverlauf wie üblich drei der Basler Rheinbrücken. Am Freitagabend folgt die offizielle Basler Bundesfeier auf dem Bruderholz.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Escher, Wallis
    ...Gemäss Drehbuch waren 1200 Zündungen und über 20'000 Effekte vorgesehen .... abgesehen von den Kosten : dabei wird über 300 Tage im Jahr wird vom Umweltschutz gepredigt; wenn ein Gast im Restaurant raucht .. eine Busse ausgesprochen - das ist doch Hirnrissig ...
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Finde ich auch! Hirnrissig! Vor allem die saublöde "Chlöpferei" während & schon Tage vor & Tage nach dem 1. August. Schade ums Geld, welches sich hier ganz rasch buchstäblich in Luft auslöst. Man könnte den National-Feiertag auch leiser ohne solche Spektakel feiern. Und diejenigen, welche nicht feiern wollen hätten ihre Ruhe. Persönlich bin ich immer froh, wenn es vorüber ist, bis es dann in der letzten Woche vor Silvester wieder beginnt.
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    2. Antwort von E.Wagner, Zug
      Genau stimme zu. Schon die Tiere allgemein sind in diesen Tagen verängstigt und gestört. Von der Feinstaub Belastung ganz zu schweigen. Und wer hat’s erfunden? Einmal nicht die Schweizer. Früher gabs schöne Holzfeuer und auf den Bergen Höhenfeuer. Und man war auch zufrieden.Am Sylvester gab es ausklang und einläuten des Jahres durch Kirchenglocken und keine „Chlöpferei“
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    3. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      E. Wagner: Genau! Es gab einmal eine interessante Doku darüber, um wie vieles lauter, was für uns Menschen schon laut ist es für die Tiere ist, die um ein Vielfaches besser hören können als der Mensch. Und dann wundert es, dass nach diesem "Feiertag" dann immer wieder Haustiere vermisst werden.
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