Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Bauern sollen weniger Direktzahlungen erhalten

Auch die Bauern sollen die Sparmassnahmen beim Bund mittragen. Der Bundesrat schlägt vor, die Mittel für die Landwirtschaft um fast 200 Millionen Franken zu kürzen. Gespart wird vor allem bei den Direktzahlungen.

Traktor mit angehängtem Heuwender auf einer gemähten Bergwiese, Himmel im Hintergrund
Legende: Die Schweizer Bauern sollen mit weniger Direktzahlungen auskommen. Keystone

Der Bundesrat will den Rotstift auch in der Landwirtschaft ansetzen. Gemäss Vorentwurf für den landwirtschaftlichen Zahlungsrahmen sollen in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt 10,75 Milliarden Franken für Direktzahlungen zur Verfügung stehen. Das sind fast 130 Millionen weniger als während der letzten Vierjahresperiode und noch rund 2,69 Milliarden pro Jahr.

Die weiteren Kürzungen betreffen:

  • 56 Millionen bei den Grundlagenverbesserungen und Sozialmassnahmen
  • 12 Millionen bei Produktion und Absatz

Total belaufen sich die Einsparungen damit auf knapp 200 Millionen pro Jahr.

Höhere Produktivität soll Einsparungen wettmachen

Der Bundesrat will mit dem Sparen aber nicht bis zum Beginn der neun Planungsperiode warten. Im Finanzplan 2017 sind daher 170 Millionen Franken weniger für die Landwirtschaft vorgesehen als ursprünglich geplant. Die Kürzungen können laut dem Bundesrat von der Landwirtschaft mit weiteren «Produktivitätsfortschritten» aufgefangen werden.

Er hat die Vernehmlassung über den neuen Zahlungsrahmen gestartet, sie dauert bis zum 18. Februar. Eine Botschaft stellt der Bundesrat für das zweite Quartal des nächsten Jahres in Aussicht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

38 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Niklaus Bächler (parteilos!!)
    Direktzahlungen sind im Grunde genommen nichts anderes als das «Verlochen» von Steuergeldern. Die Bauern haben es bis heute nicht verstanden, endlich strukturelle Reformen einzuleiten. Auf Biegen & Brechen wird am Markt vorbei produziert,jeder weiss das, doch keiner tut hier etwas,weil der Bauer in der CH eine heilige Kuh ist. Toni Brunner z.B. betreibt ein Restaurant, kassiert als NR > 150'000.00 p.a. und erhält vom Bund nach eigenen Angaben CHF 30'000.- für seine Kühe. Hier stimmt etwas nicht!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bruno Schweizer (Bruno Schweizer)
    Untenstehend hat es etliche Kommentare die der Meinung sind das die Landwirtschaft zu viele Direktzahlungen erhält. Diese Zahlungen sind indirekt einzig und alleine eine künstliche Verbilligung unserer täglichen Mahlzeit. Einige meinen man könnte diese billiger importieren, dem muss einfach bewusst sein das beim Import einfach bspw. die EU Bürger, oder die Neuseeländer etc. mit Ihren Steuern unsere Nahrung künstlich verbilligen. Wer Importiert ist zu geizig um für sein Essen selber zu bezahlen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ernst Richener (Schmutz Fink)
    Ich glaube den meisten Leuten nicht bewusst, was das wichtigste im Leben ist! Dass wir jeden Tag Essen auf dem Tisch haben. Ich schaue dass ich alles regional einkaufen kann. Von mir aus dürfen die Bauern noch mehr Direktzahlungen erhalten. Ich zahle nicht gerne Steuern (Schutzgeld), aber die Bauern sind mir jeden franken wert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen