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Schweiz Bessere Integration von Flüchtlingen gefordert

Der diesjährige Flüchtlingstag bietet am Wochenende in der ganzen Schweiz Möglichkeiten, mit Flüchtlingen in Kontakt zu kommen. Ziel ist der Solidaritätsaktionen seit 1980 ist es, Flüchtlinge sozial besser zu integrieren.

Legende: Video Internationaler Weltflüchtlingstag abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 20.06.2015.

Zahlreiche Organisationen in der ganzen Schweiz zeigen an den diesjährigen Flüchtlingstagen vom Wochenende Solidarität mit Flüchtlingen. In der ganzen Schweiz finden Tage der Begegnung statt, die Gelegenheit bieten sollen, dass sich Menschen aus verschiedenen Kulturen treffen können. Flüchtlinge sollen so sozial besser integriert werden, schreibt die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) zu der diesjährigen Aktion.

Die seit 1980 stattfindenden Flüchtlingstage sind aktueller denn je. Seit dem zweiten Weltkrieg waren nie mehr so viele Menschen auf der Flucht wie heute. Laut dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) ist die Zahl der Flüchtlinge auf fast 60 Millionen angewachsen.

Ein «Dream-Team», zwei Personen stecken in einem gemeinsamen übergrossen T-Shirt.
Legende: Das übergrosse T-Shirt bietet Platz für ein «Dream-Team» wie hier auf dem Claraplatz in Basel. Facebook Schweizerische Flüchtlingshilfe , Link öffnet in einem neuen Fenster

«Dream-Teams» sollen helfen

In der Schweiz sollen vorläufig Aufgenommene wie auch anerkannte Flüchtlinge mehr am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilhaben können. Dafür lancierten die Schweizerische Flüchtlingshilfe, das Staatssekretariat für Migration (SEM) und das UNHCR den Wettbewerb «Dream-Teams».

Freiwillige sollen sich mit einem Menschen aus einem fremden Land zu einem sogenannten «Dream-Team» zusammentun. Symbolisch können sich dazu an den Aktionstagen zwei Personen als Duo ein übergrosses T-Shirt überstreifen.

Aktionen in der ganzen Schweiz

In der ganzen Schweiz finden am Samstag Konzerte, Märkte, Ansprachen und Podiumsdiskussionen statt oder treffen sich Menschen an Info- oder Verpflegungsständen. Denn kulinarisch gibt es laut der Flüchtlingshilfe einiges zu entdecken. Vielerorts gehören Spezialitäten aus allen Regionen der Welt seit Jahren zu den Aktionstagen.

Der nationale und der Weltflüchtlingstag fallen dieses Jahr auf den Samstag. Am Sonntag feiern die Kirchen landesweit den Flüchtlingssonntag mit mehreren Anlässen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Bevor hier jemand "eine bessere Integration von Flüchtlingen" fordert, sollte es endlich eine rigurosere Abschiebung von Faux-Asylanten und Wirtschaftsmigranten geben. Das ist ein viel grösseres Problem als diejenigen zu integrieren, die dann noch bleiben. Auch wenn die millardenschwere Sozialindustrie, die sich an jedem 'Flüchtling' dumm & dämlich verdient (1 x Hilfswerk-Susi als Einkaufshelferin für Fatima B. abstellen = 130 SFR Stundenlohn. Ka-ching!) an solchen Forderungen keine Freude hat.
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    1. Antwort von Werner Christmann, Stein am Rhein
      Bei Flüchtlingen muss immer das Ziel sein, dass sie dereinst wieder in ihre Heimat zurückkehren, weshalb eine Integration hier völlig der falsche Ansatz ist. Von den 90% Wirtschaftsflüchtlingen schon gar nicht zu sprechen, die müssten subito wieder Kehrt machen und nicht noch 600 Tage durch alle Instanzen hindurch gehätschelt werden, um schlussendlich doch zu bleiben.
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Forderungen, Forderungen wo immer das Thema Asyl aufkommt. Integration ist eine Bringschuld, d.h. der Ausländer muss sich anstrengen und sich integrieren. Die Asyl-Industrie steckt hinter diesen Forderung, sie will mehr gut bezahlte Sozi-Jobs schaffen, die wir dann finanzieren dürfen. Jemand der wirklich an Leib und Leben bedroht ist, der ist dankbar hier aufgenommen zu werden und stellt nicht immer noch mehr Forderungen, aber es handelt sich nicht um Verfolgte, sondern um Wirtschaftsflüchtling.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Genau so ist es. Beni Gafner hat dazu vor ein paar Tagen in der BAZ einen hervorragenden Artikel geschrieben ("Die Schweizer Asyl-Lüge") und den Unterschied zwischen echten Flüchtlingen von damals (u.a. vietnamisiche Boat People) und den heutigen Pseudo-Flüchtlingen herausgestrichen, und wie die Linken mit ihrer perverser Asyl- und Sozialindustrie die Solidarität des Schweizer Volkes mit Flüchtlingen immer mehr erodieren, weil alle sehen, was für ein Schindluder mit dem Asyl getrieben wird.
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  • Kommentar von Margot Helmers, Bülach
    Die Möglichkeit von Dream-Teams finde ich ausgezeichnet! Da können Gutgläubige beweisen, dass sie die Migranten unterstützen wollen. Gut investierte Zeit, anstatt andere als Rassisten, Nationalisten und Abschotter in den Foren zu betiteln.
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