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Besuch in der Schweiz Papst Franziskus wird drei Bundesräte treffen

Legende: Video Papst-Besuch in der Schweiz wird konkret abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Aus Tagesschau vom 15.05.2018.
  • Papst Franziskus wird am 21. Juni bei seinem Besuch in Genf Bundespräsident Alain Berset, Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Ignazio Cassis treffen.
  • Zum Auftakt des Papstbesuchs wird Berset das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Flughafen Genf gemeinsam mit Bundesrat Cassis und Nationalratspräsident Dominique de Buman begrüssen, wie die Bundesbehörden mitteilen.
  • Vorgesehen sind weiter ein Austausch des Bundespräsidenten mit dem Papst sowie ein Treffen, an dem auch Cassis und de Buman teilnehmen werden.
Papst Franziskus (links) und Alain Berset (rechts) geben sich die Hand.
Legende: Kennen sich bereits: Der heutige Bundespräsident Alain Berset schüttelt Papst Franziskus am 6. Mai 2015 in Rom die Hand. Keystone

Papst Franziskus wird in Genf den Ökumenischen Rat der Kirchen besuchen, der den 70. Jahrestag seiner Gründung feiert. Nach der geplanten Messe in den Palexpo-Hallen werden Bundespräsident Berset und Bundesrätin Leuthard den Pontifex am Abend verabschieden. Der Schweizer Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, wird den Papst in Genf begleiten. Erwartet werden zudem hohe Vertreter des Staatssekretariats des Heiligen Stuhls.

Beim letzten Papstbesuch in der Schweiz im Jahr 2004 hatte der damalige Papst Johannes Paul II. in Bern vor fast 70'000 Menschen eine Messe zelebriert.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Berührungsängste scheint Papst Franziskus nur ganz selten zu haben. Sein Alltag jedenfalls ist schnörkellos und protzfrei. Papst Franziskus lehnt es bis heute ab, in die ihm zustehende Wohnung im Apostolischen Palast zu ziehen. Er lebt in Appartement 201 im Gästehaus Santa Marta. Ein Besucher zeigte sich einmal "betroffen von der Schlichtheit der Ausstattung" des Papstzimmers. Da könnten sich unsere Bischöfe und Priester ein Beispiel an ihm nehmen, etwas bescheidener und demütiger zu leben.
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  • Kommentar von Hansueli Oswald (DOKU)
    Bei so hohem Besuch in der Schweiz wäre es meiner Meinung nach schon wichtig, dass der Bundesrat in Corporé den höchsten Würdenträger der katholischen Kirche empfangen würde.
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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Dass einem Menschen so viel religiöse Bedeutung zugeschrieben wird, ist für mich unverständlich. Darf ich daran erinnern dass Franziskus im Vergleich zu seinen Vorgängern noch ziemlich liberal ist (sic!), indem er sagt in besonderer Not könne Verhütung einer ernsten Gewissensprüfung unterzogen werden. Die Haltung der Kirche ist einfach nur weltfremd und schädlich. Franziskus kann man knapp noch empfangen aber einen wie seine Vorgänger sollte die offizielle Schweiz nicht mehr beehren.
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    1. Antwort von Thomas Leu (tleu)
      Dann sollten aber konsequenterweise auch keine chinesischen und amerikanischen Präsidenten mehr empfangen werden, und wir könnten das Licht löschen und uns ins Schmeckenhaus verkriechen.
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