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Schweiz Bruno Frick ist erleichtert über Entscheid der Staatsanwaltschaft

Die Schwyzer Staatsanwaltschaft eröffnet kein Strafverfahren gegen Bruno Frick. Die Ermittlungen machten Schlagzeilen, nachdem Frick in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht gewählt wurde.

Bruno Frick hat «mit Genugtuung» zur Kenntnis genommen, dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz kein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung eröffnet. «Ich freue mich, dass mir bescheinigt wird, dass ich korrekt gehandelt habe und dass die Anschuldigungen haltlos sind», sagt Bruno Frick gegenüber SRF.

Mit wiederholten Verdächtigungen werde eine Person in Misskredit gezogen. Auch wenn die Vorwürfe in sich zusammenfallen würden, sei der Schaden angerichtet.

Die Schwyzer Staatsanwaltschaft sieht im Zusammenhang mit dem Mandat bei der Buechli Holding Ende der 1990er Jahre kein Strafrecht verletzt.

Der ehemalige Schwyzer Ständerat Frick war Ende Juni in den Verwaltungsrat der Finanzmarktaufsicht (Finma) gewählt worden. Weder dem Bundesrat, der die Wahl vornahm, noch dem Beschuldigten selber war aber bekannt, dass in Schwyz ein Verfahren hängig war.

Erst nach der Wahl in den Finma-Verwaltungsrat informierte der Schwyzer Staatsanwalt Frick per Telefon über die Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft hatte laut eigener Auskunft wegen knapper Ressourcen nicht vorher gehandelt.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Ich empfehle mal die Berichterstattungen über den Fall B. Frick in der Handelszeitung zu lesen. Komisch finde ich, dass alle anderen Medien den selben Einheitsbrei schreiben und offensichtlich Vieles verschweigen. Also ich denke, dass an dieser Sache etwas oberfaul und noch nicht vom Tisch ist.
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Wieder mal die alte, nationalkonservative Mär: Alle ausser der SVP würden von der Justiz und den Medien bevorzugt behandelt.
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  • Kommentar von H. Frühling, Bern / Zürich
    Der arme Frick: Jetzt wird ihm der nicht rechtskräftige Entscheid der Staatsanwaltschaft Schwyz (Artho, Helfer, Funk), der offenbar ein Gutachten der UNI Zürich nicht berücksichtigt (Odermatt) um die Ohren gehauen mit dem Ergebnis: Der ist schuldig und als SVP-ler wäre er längst im Gefängnis. Wie lange sitzt nun der rechtskräftig verurteilte fast BR Z (SVP) noch in der Kiste? Ist der Verurteilte verantwortlich für das gegen ihn (nicht) angewandte Recht? Oder die Linke UNI als Gutachterin?
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      H. Frühling wenn Sie mich schon erwähnen, könnten Sie dann bitte bei der Sache bleiben. Ich fragte B. F. betreffend Gewissen und Verantwortung, aber leider ist es so, wenn man keine Argumente mehr hat, greift man Personen an und dies finde ich sehr schade, wenn es nur noch um Beschuldigungen geht um vom Thema abzulenken. Tatsache ist, das die Betroffenen selber wissen, was sie gemacht haben, also ist es müssig, ständig mit Vermutungen zu spekulieren. Hoffe Sie haben verstanden was ich meine.
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  • Kommentar von Paul Soltermann, Fuqing
    Dieses Ereignis beweist, dass die Medien ebensowenig faehig sind ihre Machtgelueste zu zuegeln wie die Banken ihre Geldgier und dass dadurch beide zur Gefahr fuer die Gesellschaft werden. Ein verantwortungsvoller Journalist waere sich sehr wohl bewusst gewesen, WAS eine "haltlose Anschuldigung" fuer einen integeren Politiker wie Bruno Frick bedeuten kann und dass mit dem "fallen lassen einer Anklage" der Schaden fuer das Opfer bestehen bleibt .. 2 sind dagegen immun: Silvio und Christoph B
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