Bund erlässt Miete für Solar Impulse

Schweizer Solarpionier Bertrand Piccard hat sich mit dem Bund geeinigt: Die Regierung will dem Unternehmen Solar Impulse unter anderem Kosten für die Hangarnutzung erlassen. Piccard muss dafür mehr Werbung für die Schweiz machen.

Hangar in Payerne

Bildlegende: Techniker bauen in Payerne den Flieger Solar Impulse zusammen. Keystone/Archiv

Der Bundesrat will dem Engagement für das Projekt Solar Impulse von Bertrand Piccard eine verbindliche Form geben. Im Gegenzug für die finanziellen Leistungen verlangt der Bund, dass Solar Impulse der Schweiz in ihrer Öffentlichkeitsarbeit einen höheren Stellenwert einräumt.

Keine Miete

Obwohl das Projekt vor allem auf die Unterstützung namhafter privater Sponsoren setzt, zählen die Verantwortlichen auch auf Hilfe des Bundes. Der Bundesrat hat entschieden, diese Leistungen in der Höhe von 1,5 Millionen Franken von 2013 bis 2015 weiterhin zu erbringen, wie er in einer Mitteilung schreibt. Dazu gehört insbesondere die Bereitstellung der Hangars auf den Flugplätzen Dübendorf und in Payerne. Der Bund hat diese bisher ohne die nötigen Beschlüsse dem Team zur Verfügung gestellt, was im Sommer 2012 für Aufregung gesorgt hatte.

Werbung für die Schweiz

Allerdings erwartet der Bund, dass Solar Impulse die Schweiz als institutionelle Projektpartnerin für das Marketing anerkennt. Konkret soll der Slogan «An idea born in Switzerland» in der gesamten Kommunikation von Solar Impulse erscheinen. Damit will der Bund die Landeskommunikation der Schweiz stärken.

Die Vorgeschichte