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Schweiz Bundesrat macht Geld für den Bahnausbau locker

Der Bundesrat hat 235 Millionen Franken für die nächste Tranche der Ausbauten im Rahmen der «Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur» (ZEB) freigegeben. Das Geld fliesst in sechs Projekte in der Westschweiz.

SBB Gleisbauer bei der Arbeit.
Legende: Sechs Infrastrukturprojekte sollen mit dem 7. Ausbaupaket realisiert werden. Keystone

Bis ins Jahr 2025 sind für den Ausbau der Bahninfrastruktur insgesamt 5,4 Milliarden Franken vorgesehen. Priorität hat bei dem nun bewilligten 235 Millionen-Paket die Westschweiz.

Der Löwenanteil von rund 100 Millionen Franken wird für den Bau einer 1200 Meter langen Eisenbahnbrücke zwischen Lausanne und Renens (VD) verwendet. Dank dieser kann die Anzahl Fernverkehrs- und Regionalzüge im Westen des Bahnhofs Lausanne erhöht werden, sodass künftig mehr Züge in Richtung Genf, Yverdon, Bern und dem Wallis fahren können.

Die siebte Vereinbarung zwischen dem Bund und der SBB umfasst weiter sogenannte Profilerweiterungen zwischen Vevey (VD) und Leuk (VS). Diese sollen es ermöglichen, Doppelstockzüge auf der Linie von Genf nach Brig einzusetzen. Zudem wird im Osten von Romont (FR) ein Überholgleis für 750 Meter lange Güterzüge auf der Ost-West-Achse geschaffen, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) mitteilte.

Zugersee Ost verschoben

Die Inangriffnahme des geplanten SBB-Bauprojekts an der Ostseite des Zugersees verzögert sich. Weil in diesem Zusammenhang ein Gerichtsverfahren hängig ist, hat die SBB entschieden, die vorgesehene Streckensperre und den Baubeginn um mindestens ein Jahr zu verschieben. Die Arbeiten beginnen nun frühestens Ende 2017.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Baumann (Andreas Baumann)
    Bei den Bahnpreisen wird Reisen zum Luxus. Die Preise sind Jenseits von gut und Böse. da komm ich mit einem kleinwagen Viel Viel Günstiger. ist einfach so.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    nd die Zentralschweiz geht einmal mehr leer aus. Schon sehr lange liegt ein Projekt betreffend den Doppelspurausbau am Rotsee der Linie Luzern Zürich in der Schublade. Und nun wird dieses Projekt noch weiter nach hinten verdrängt. Dringend wäre auch der sorgfältigere Unterhalt der Bahnwagen und Stellwerke, sodass Pannen reduziert würden. Denn es ist nicht lustig, jeden Tag in den Verkehrsmeldungen von Pannen, Fahrleitungs- und Stellwerkstörungen, steckengebliebene Zügen etc. zu hören.
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  • Kommentar von Walter Starnberger (Walter Starnberger)
    Das Geld dazu kommt dann wahrscheinlich von der Mineralölsteuer, bezahlt von den Autofahrern. Eigentlich sollten die Bahnbenützer den Ausbau berappen.
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    1. Antwort von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
      Auch Ich als nicht Autofahrer zahle Mineralölsteuer... für mein Heizöl zum Beispiel... das scheinen alle Autofahrer die gegen die Bahn wettern immer wieder zu vergessen...
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