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Schweiz Bundesrat plant zusätzliche Kontrollen gegen Lohndiskriminierung

Gegen Lohnungleichheit: Der Bundesrat sagt Ja zu mehr Mitteln. Damit soll das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann zwei zusätzliche Stellen schaffen und mehr Kontrollen durchführen.

Mit zusätzlichen Stellen für das Gleichstellungsbüro ab 2014 will der Bundesrat die Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann stärker bekämpfen. Im Visier hat er die Lohndiskriminierung im öffentlichen Beschaffungswesen des Bundes. Dort soll es mehr Kontrollen geben.

Der Bundesrat sieht vor, dass zwei neue Stellen geschaffen und 1,7 derzeit befristete Stellen erhalten werden, wie das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann mitteilte.

Mehr Lohnkontrollen

Definitiv wird die Aufstockung aber erst Mitte 2013, wenn der Bundesrat den Personaletat der Verwaltung beschliesst. Derzeit verfügt das Büro laut eigenen Informationen über zwölf Vollzeitstellen. Das zusätzliche Personal soll unter anderem mehr Lohnkontrollen im öffentlichen Beschaffungswesen des Bundes ermöglichen.

Der Bundesrat hat in Antworten auf parlamentarische Vorstösse mehrmals angekündigt, dass er mehr Kontrollen anstrebt, weil die Zahlen zur Lohngleichheit zu wenig aussagekräftig sind. Verstärken will er auch die Information und Weiterbildung.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Komisch, dort wo ich arbeite (Vorarbeiter in einer Behindertenwerkstadt) ist von Lohngleichheit nichts, aber auch gar nichts zu sehen. Unsere gut arbeitenden "Behinderten" arbeiten so gut wie voll produktiv, verdienen dafür aber nur 200.- bis 400.-! Klar, da kommt noch die Rente dazu. Aber das ist kein Argument. Die selbe Arbeit muss auch den selben Lohn bringen. Parlamentarier bekommen ja auch nicht weniger Sitzungsgeld, nur weil sie noch Verwaltungsrat-Löhne haben! Behinderte=moderne Sklaven!
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  • Kommentar von S. Sugano, Therwil
    Das Gleichstellungsbuero ist wohl ein Witz! Warum? Ueberall wird Gleichstellung gefordert, nun gibt es ja schon ein Administratives Buero. Doch in vielen Bereichen, z.B. bei der Heirat ist der Mann immernoch massiv benachteiligt gegenueber der Frau bei einer Scheidung, dieses Relikt aus alten Zeiten, als die Frau noch zuhause war, sind vorbei. Es gibt viele Faelle, einen kenne ich gut Persoenlich, da nuetzt nicht mal ein Notarieler Vertrag, das Gesetzt entschied sich von anfang an fuer die Frau.
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