Zum Inhalt springen

Schweiz Burkhalter: Europas grösste Sicherheitskrise

Der OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter hat dazu aufgerufen, Vertrauen und Sicherheit in Europa wieder herzustellen. Zum Auftakt der Parlamentarischen Versammlung der OSZE in Genf äusserte er sich auch zu den Prioritäten der Organisation unter Schweizer Vorsitz.

Burkhalter beim OSZE-Treffen in Genf
Legende: Burkhalter: Krieg und Unsicherheit sind zurück in Europa. Keystone

«Die Grundlagen unserer gemeinsamen Sicherheit drohen zu erodieren. Krieg und Unsicherheit sind zurück in Europa. Wir müssen alles tun, um diesen negativen Trend umzukehren», sagte der Bundespräsident.

Erste Priorität im Ukraine-Konflikt sei die Festigung der Waffenruhe und die Einhaltung des Friedensplans. Die Schweiz sei bereit, ein Treffen zwischen Regierungsvertretern der Ukraine und Russland in der Schweiz zu organisieren.

Zweite Priorität habe die Reform und Stärkung der OSZE, vor allem deren Fähigkeit zur Frühwarnung und raschen Reaktion, sagte Burkhalter. Der Schweizer OSZE-Vorsitz verfolge einen Denkprozess, um «die grösste Krise der europäischen Sicherheit zu überwinden.» Und er warnte: «Die Verletzungen der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine und die illegale Annexion der Krim durch Russland haben Auswirkungen, die weit über die Ukraine hinausgehen».

28 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Susanne Lüscher, Gossau
    Mehr Sicherheit in Europa kann es nur geben, wenn die EU sich von den USA emanzipiert. Seit die die National Security Strategy of the United States haben (09/2002), sorgen sie weltweit noch mehr für Unruhen. Aus welchen Gründen auch immer die USA ist der Meinung, alles Erdöl dieser Welt gehöre ihnen. Dies war der Grund für Regierungsstürze in einigen Ländern. Lest wie diese Strategie ein Hohn gegenüber von Völkerrecht ist. We haven't seen the evidence yet, but realy we're sure, so handelt die!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von A. Frank, Züri
      Wenn sich die EU von den USA entfernt wäre das zu unserem Nachteil. Vergessen Sie niemals, wer uns vor dem Nationalsozialismus gerettet hat!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Unsicherheiten entstehen immer nur dann, wenn einer was will, was der andere nicht so einfach hergeben will. - Also die EU will die Ukraine, aber Russland möchte nicht gleich die ganze NATO im Schlepptau in der Ukraine einmarschieren lassen. - Logisch also, wenn die Unsicherheiten zunehmen. - Das war ja wohl wirklich vorhersehbar !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Wetten, dass die FDP Burkhalters Vorsitz in der OSZE zum Wahlkampfthema machen wird und seine "Erfolge" in der Ukrainkkrise hochjubeln wird, um so die marode FDP aufzupeppen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Georges Fueglistaler, Basel
      ich finde die Kommentare gegen BR burkhalter schlich unpassend, traurig und schade. Solche Polemik brauchen wir nicht, das ist Brunnenvergiftung
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Herr Fueglistaler, Ich würde ja noch so gerne die Leistungen von Didier Burkhalter loben, denn er ist ja schlussendlich ein Schweizer OSZE Chef, und somit auch MEIN Bundesrat, respektive -präsident. Aber leider hat er in der Ukraine noch nicht viel Erfolge erzielt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Es liegt sicherlich nicht an Herrn Burkhalter, dass es da keine Erfolge in der Ukraine gibt. - Solange die EU dermassen aggressiv auf Expansions-Kurs gen Osten ist, wird es sicherlich auch gar keine Entspannung geben können. Sicher ist, die Russen werden nicht nachgeben und eher einen Krieg riskieren als klein beigeben. - Und der Witz daran ist: "Wenn man in der EU eine defensivere Politik betreiben würde, wäre dies alles vermeidbar gewesen." - Aber eben die Räder müssen wieder mal Rollen...!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Felix Buchmann, Bättwil
      Marlene Zelger, nur lästern und nörgeln ist etwas billig, finden Sie nicht? Dank des unermüdlichen und geschickten Einsatzes unseres Bundespräsidenten ist der Gesprächsfaden nie ganz gerissen, ausserdem gibt es jetzt einen (wenn auch stark gefährdeten) Waffenstillstand, und wie aus obigem Artikel hervorgeht, will die Schweiz ein weiterführendes Treffen der verfeindeten Regierungen organisieren. Ist das etwa nichts?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Da stimme ich H. Haller zu. Keine leichte Aufgabe für D. Burkhalter. Wenn man bedenkt, wie uns die EU betreffend PFZ sehr respektlos behandelt, sehr von oben herab, wird es bei seinem Job als Präsident der OSZE vermutlich nicht viel anders sein. Was will er in der Ukraine Krise erreichen, wenn die EU einfach bockt & sich weigert auf ihn zu hören, weil er ein Schweizer ist & sie Amerika hörig sind?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen