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Schweiz Chaos im Pendlerverkehr: Verspätungen und Ausfälle bei der SBB

Wegen Stellwerkstörungen und einer Entgleisung waren diverse Züge teilweise bis zu einer halben Stunde verspätet.

Legende: Video SBB-Pannen im Pendlerverkehr abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.11.2015.

Am Dienstagmorgen sind auf dem SBB-Netz verschiedene Störungen aufgetreten.

Betroffen waren:

  • Altstetten, ZH: Eine Stellwerkstörung kurz nach 8 Uhr führte beim Knotenpunkt zwischen Ost und West zu Umleitungen und Verspätungen von bis zu 30 Minuten. Die Störung konnte kurz vor 9 Uhr behoben werden, es gab aber weiterhin Verspätungen.
  • Rotkreuz, ZG: Um 5:30 Uhr entgleiste ein Cargo-Zug, verletzt wurde niemand. Damit nicht genug: Kurz darauf gab es eine Stellwerkstörung. Auch diese führte zu Zugsausfällen und Verspätungen. Der Regionalverkehr wurde durch Busse ersetzt. Der Fernverkehr war grösstenteils nicht beeinträchtigt. Die Störung dauerte bis um 11 Uhr.
  • Rupperswil, AG: Um 6:30 Uhr blieb ein ICE wegen einer Fahrzeugstörung auf der Strecke stehen. Der Zwischenfall führte zu einzelnen Zugsausfällen und Verspätungen. Die Störung konnte nach 8 Uhr behoben werden.

Die Störungen seien zufällig gleichzeitig aufgetreten, sagte SBB-Sprecherin Lea Meyer. Reisende auf der Ost-West-Achse mussten bis um zirka 11 Uhr mit Folgeverspätungen rechnen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Christa lohmann (Saleve2)
    Diese Aufregung wegen 30 Minuten Verspätungen. Dazu wurden noch sofort Busse eingesetzt. Sicherlich ist es unangenehm, wenn man einen Termin hat. Aber das ist Unverhältnismässig. Und fast lächerlich, was in anderen Städten für Pannen im Verkehr entstehen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Immer mehr Züge, immer schnellere Fahrzeiten, immer weniger seriöse Unterhaltsarbeiten am Rollmaterial oder den Infrastrukturen und immer mehr alles zentralisieren (bald nur noch 4 Stellwerke in der Schweiz!), wird zunehmend solche Störungen erzeugen! Mir scheint, unsere Bahnen sind am "Anschlag" angekommen! Wenn der ewige Personalabbau und die "Schnellbleiche-Ausbildungen" weiter zunehmen, gilt das schweizerische Bahnnetz nicht mehr als "Musterknabe"!
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