Zum Inhalt springen

Header

Video
Kronig: «110'000 Personen wurden bereits geimpft»
Aus News-Clip vom 19.01.2021.
abspielen
Inhalt

Darüber informierte der Bund BAG: 110'000 Impfungen verabreicht – Pfizer kürzt Lieferung

Das Bundesamt für Gesundheit informierte an einer Medienkonferenz über den aktuellen Stand der Corona-Impfungen in der Schweiz.

«Wir sehen einen leichten Rückgang der Zahlen, die Situation ist aber nach wie vor beunruhigend», äussert sich Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle beim BAG zu Beginn des Point de Presse. Vor allem das mutierte Virus bereite dem BAG Sorgen, fährt Masserey fort. Die neue Mutation sei etwa 70 Prozent ansteckender.

Video
Masserey: «Wir haben 388 Fälle der Mutationen entdeckt» (frz.)
Aus News-Clip vom 19.01.2021.
abspielen

388 Fälle der Mutationen gebe es zurzeit in der Schweiz. Sequenzierungen würden gemäss Masserey vermehrt durchgeführt werden. Die Ansteckungsketten müssten nun unbedingt durchbrochen werden. Die Mutationen befänden sich bereits in verschiedenen Regionen, das sei beunruhigend.

Stand der Corona-Impfungen

Bis am Montagabend seien rund 110'000 Menschen in der Schweiz gegen Covid-19 geimpft worden. Das gibt Nora Kronig, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bekannt. «Die gestrige Impflieferung wurde gekürzt. Wir haben aber Zusicherungen, dass wir im ersten Quartal 2021 weiterhin die bestellten Impfdosen erhalten werden», fährt Kronig fort.

200'000 Moderna-Impfdosen

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Vergangene Woche hatte die Schweiz die 200'000 ersten Impfdosen des US-Herstellers Moderna erhalten. Zusammen mit den Dosen des Herstellers Pfizer/Biontech hat die Schweiz im Januar fast eine halbe Million Impfdosen zur Verfügung. Pro Person sind für den vollständigen Schutz zwei Dosen nötig, bei beiden Impfstoffen.

Die Lieferung von Pfizer/Biontech, die am Montag in der Schweiz eintraf, wurde aufgrund von Problemen beim Hersteller gekürzt und umfasste nur rund die Hälfte der bestellten Dosen, wie Kronig ausführt. «Wir haben aber die Zusicherung, dass wir die Mengen bekommen werden, die gekauft und auch vorgesehen sind.» Das BAG stehe in ständigem Kontakt mit dem Lieferanten und den Kantonen.

Kein Wettbewerb zwischen den Kantonen

Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, erklärt, dass durch mobile Impfequipen und stationäre Impfzentren und Arztpraxen mit den Impfungen begonnen werden konnten.

Video
Hauri: «Impfwettbewerb zwischen Kantonen nicht angesagt»
Aus News-Clip vom 19.01.2021.
abspielen

«Das Niveau zwischen den Kantonen wird sich angleichen.» Die Kantone seien auf die Kontingente angewiesen. «Zweitimpfungen seien jeweils zu berücksichtigen». Die Kantone müssten die erhaltenen Impfstoffe gut einteilen. «Ein Wettbewerb beim Impfen zwischen den Kantonen ist nicht angesagt», sagt Hauri.

Ein grosses Dankeschön an die Bevölkerung.
Autor: Rudolf HauriOberster Kantonsarzt

Man müsse nun durchhalten, fährt Hauri fort. Wie das gehe, würden die vergangenen Festtage eindeutig zeigen. Denn anders als befürchtet, hätten die Festtage nicht zu einer stärkeren Ausbreitung des Virus geführt. Die Massnahmen seien trotz der Feiertage offensichtlich eingehalten worden, «Ein grosses Dankeschön an die Bevölkerung». Auf keinen Fall dürfe man nun aber die sinkenden Fallzahlen und die Entspannung in den Spitälern wieder aufs Spiel setzen.

SRF 4 News, 19.01.2021, 14:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

34 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Richard Willi  (rwill)
    Erst 110‘000 von 500‘000 Dosen verimpft... das ist inakzeptabel.
    Bei diesem Tempo spielt die Lieferverzögerung von Pfizer/BioNTech keine Rolle - die Dosen werden ja eh nur ans Lager gelegt.
  • Kommentar von Rene Caduff  (Rene Caduff)
    Am Montag kommt die hälfte. In der Luzerner Zeitung steht die grossen Mengen kimmen erst im Juni Juli eohl wenn die Eu 60% geimpft hat...Die Hoffung von Frau Koenig BAG waren Millionen im Feb. Live auf SFDRS.
    Wir brauchen sicher noch 2-3 andere zugelassenen Produkte sonst wird das nichts.

    Vielleicht waren die Einstellung von Berset ( Impfungen mussen sicher sein!.(Kindisch) und das BAG 0 Pers in der Testphase Grundsätzlich falsch.
    Wir (Ich) werden es sehen.
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Was ist kindisch daran, dass eine Impfung sicher sein muss?
  • Kommentar von Peter Gmoretti  (PeGmo)
    Wie lange wollt ihr noch warten, bis die Schulen endlich geschlossen werden?
    Wieviel mehr Infektionen und Tote braucht es noch?