Das Bakom lanciert den ersten Schweizer Breitband-Atlas

Wie schaut die Internetabdeckung in Ihrer Strasse aus? Eine interaktive Karte mit hoher Auflösung gibt differenzierte Antworten. Die Innovation aus dem Bundesamt für Kommunikation (Bakom) will damit die Verbreitung der schnellen Internetanschlüsse weiter fördern.

Blick in ein Strassencafé. Ein Mann hält ein Computer-Tablet auf den Knien.

Bildlegende: In welchem Café gibt es welche Verbindungen ins Internet? Das beantwortet der neue Schweizer Breitband-Atlas. Reuters

Unter der Führung des BAKOM haben Netzbetreiber wie Swisscom, Sunrise oder UPC Cablecom ihre Daten zu den Internetangeboten in der Schweiz zusammengetragen. Entstanden ist daraus eine interaktive Schweizer Karte, die mit hoher Auflösung Aufschluss über die verfügbaren Internetanschlüsse gibt.

Interessierte können sich auf dem Portal anzeigen lassen, welche Download- und Upload-Geschwindigkeiten wo verfügbar sind. Sichtbar wird auch, ob ein Ort bereits mit Glasfaser oder Kabel erschlossen ist.

Breite Breitband-Abdeckung

Ebenfalls hinterlegt sind die an einem Ort verfügbaren Internet-Provider. Per Link können sich die Nutzer auf der Internetseite des Betreibers dessen Angebote anschauen. Damit sollen sich die Konsumenten ein Bild von der Wettbewerbssituation machen können.

Die Schweiz verfügt unter den OECD-Ländern nach jüngsten Zahlen über die höchste Durchdringung mit Breitband-Internetanschlüssen. Mehr als 40 von 100 Einwohnern haben ein Abo für einen Breitbandanschluss. Breitband bringt nicht nur schnelleres Internet, sondern ist auch für hochauflösendes Fernsehen notwendig.

Hier geht's zum Atlas

Karten-Ausschnitt von Zürich.

Tausende von Kilometern Glasfaserkabel machen das Internet schneller. srf

Der Schweizer Breitband-Atlas gibt Auskunft über die Internet-Abdeckung Ihres Wohnortes, ja, selbst Ihres Quartiers.