Das kommt im neuen Jahr auf die Schweiz zu

Das neue Jahr hält viel parat. Zum Beispiel ein fertiges Loch und eins, das es vielleicht nie geben wird – beide unter dem beziehungsweise im Gotthardmassiv.

Video «Die Agenda 2016 ist reich beladen» abspielen

Die Agenda 2016 ist reich beladen

1:57 min, vom 1.1.2016

Fifa-Präsidenten-Wahl am 26. Februar: Der Weltfussballverband wählt in Zürich den Nachfolger von Sepp Blatter. Dabei wird dem langjährigen Präsidenten eine stehende Ovation zum Abschied wohl verwehrt bleiben. Die Fifa-Ethikkommission hat Blatter wegen Amtsmissbrauchs für acht Jahre gesperrt.

Der Abstimmungssonntag vom 28. Februar hält für die Schweizer Politik einiges an Zündstoff bereit: Mit der Durchsetzungs-Initiative besteht die SVP auf einer buchstabengetreuen Umsetzung ihrer vor fünf Jahren angenommenen Ausschaffungs-Initiative. Viel zu reden gibt auch die Abstimmung über den Bau einer zweiten Gotthardröhre für den Strassenverkehr, die von den Alpenschützern bekämpft wird.

Im April wechseln gleich zwei Bundesrats-Parteien ihre Präsidenten. Die Delegierten wählen einen Nachfolger für FDP-Präsident Philipp Müller. Eine Woche später will die CVP über die Nachfolge von CVP-Präsident Christophe Darbellay befinden, der nach 10 Jahren zurücktritt.

Im Innern des Neat-Tunnels.

Bildlegende: Die Neat schafft eine attraktive Verbindung ins Tessin. Keystone

Der Höhepunkt das Jahres folgt am 1. Juni. Dann wird der Gotthard-Basistunnel offiziell eröffnet – mit 57 Kilometern der längste Bahntunnel der Welt. Fahrplanmässig in Betrieb genomen wird er allerdings erst am 11. Dezember.

Erster Höhepunkt des Sportjahres ist die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich. Titelverteidiger ist Spanien. Qualifiziert hat sich auch die Schweizer-Nati. Sie trifft in der Vorrunde auf Gastgeber Frankreich, Albanien und Rumänien.

Ab dem 5. August geht es dann um olympische Weihen an den olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Für die Schweiz am Start sind auch Roger Federer und Martina Hingis, die – nach einer langen Pause – wieder im Mixed-Doppel antreten.

Am 8. November schliesslich wählen die USA einen Nachfolger von US-Präsident Barack Obama. Dabei könnte Hillary Clinton die erste Frau im Präsidenten-Amt werden.