Zum Inhalt springen
Inhalt

Transjurane Das letzte Teilstück im Kanton Jura ist fertig

Legende: Video Einweihung des letzten Transjurane-Abschnitts im Jura abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 05.12.2016.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das letzte Autobahnstück der Transjurane zwischen Delsberg und dem Kanton Bern ist eröffnet.
  • Verkehrsministerin Doris Leuthard eröffnete das Teilstück.
  • Der Bau der Autobahn wurde 1987 kurz nach der Gründung des Kantons Jura in Angriff genommen.

Dreissig Jahre nach dem Spatenstich ist der letzte Abschnitt der Autobahn Transjurane (A16) auf jurassischem Boden eingeweiht worden. Dieser verläuft zwischen der Kantonshauptstadt Delsberg und der Grenze zum Kanton Bern.

Der feierlichen Einweihung des 4,9 Kilometer langen Abschnitts wohnte Verkehrsministerin Doris Leuthard bei. Nun kann man von der Landesgrenze bei Boncourt (JU) innert 39 Minuten (unter Einhaltung der Tempolimits und bei normaler Verkehrslage) nach Court (BE) auf der A16 durchfahren; zuvor brauchte man dafür rund 51 Minuten.

Karte
Legende: Nun ist sie (fast) komplett: Im Kanton Jura wurde das 4,9 km lange Teilstück der Transjurane eröffnet. SRF

29 Jahre und 6,5 Milliarden Franken

Der Autobahnbau geht auf einen Volksentscheid kurz nach der Kantonsgründung 1979 zurück: 1982 stimmten die Jurassier der A16 zu; der Spatenstich erfolgte in Saint-Ursanne (JU) am 23. September 1987. Mit der Hochleistungsstrasse sind Entwicklungshoffnungen verbunden.

Auf Berner Boden hat die A16 nach Biel indes noch eine Lücke zwischen Court (BE) und Loveresse (BE). Dieser Abschnitt soll am 3. April 2017 eröffnet werden. Unter dem Strich hat die A16 dann – wegen diverser Tunnels, Galerien und Viadukte sowie teils heikler Geologie – über 6,5 Milliarden Franken gekostet.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    30 Jahre für wieviel Kilometer? 84? Und da schämt sich keiner? In 30 Jahren (und wahrscheinlich mit dem kleineren Budget) bauten die Amis zwischen ab 1956 vier Autobahnen von Osten nach Westen quer durchs Land und fünf in Nord-Süd-Richtung, sprich rund 30'000km Autobahn, wobei allerdings der Grossteil bereits Mitte der 70er Jahre fertiggestellt war. Die Schweizer Autobahnbauerei tönt wie eine Kuhglockenversion der bekannten Mafia-Bau-Geschichten rund um Neapel....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rolf Bolliger (robo)
      Da haben Sie, Herr Ducrey, vollkommen Recht: In ganz Europa wurden und werden Autobahnen in wenigen Jahren Hunderte von Kilometer gebaut und dem Verkehr übergeben! Bei uns gibt es leider drei "Bremsklätze": Die jeweils vielen Einsprachen der Grundeigentümer, das ewige Befehlen der Umweltverbänden und die vielen Baulosvergaben-Offerten der Baufirmen! Förderalismus und Mitsprache ist sicher richtig. Aber im Bahn- und Strassenbau sollte der Bund mehr Handlungsfreiheit haben!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Massimo Massoletti (Massimo Massoletti)
    Wir kommen immer und immer schneller von A nach B... und trotzdem haben die meisten von uns vermehrt weniger Zeit...!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Pip (W. Pip)
    Das Letze??? Und was ist mit dem Stücl zwischen Reconvillier und Moutier? Oder der Ausbau durchs Laufental von Delsberg aus??? Der isolierte Kringelschwanz ohne Anbindung nach Basel oder das Mittelland macht doch überhaupt keinen Sinn so! Dauert wahrscheinlich nochmals 30 Jahre...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen