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Waadt will positiv Getestete nicht impfen
Aus Tagesschau vom 17.01.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Corona-Mutation in Baselland – Testaktion an Primarschule

  • Shutdown in der Schweiz: Ab Montag müssen Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs schliessen. Es gilt ausserdem Homeoffice-Pflicht und eine Obergrenze für Treffen von maximal 5 Personen. Die Schulen und Skigebiete bleiben offen. Eine Übersicht der neuen Regeln finden Sie hier.
  • Mehrere Schweizer Bundesräte sind bereits gegen das Coronavirus geimpft worden, wie Sprecher André Simonazzi bestätigt.
  • Mehrere Schweizer Bundesräte sind bereits gegen das Coronavirus geimpft worden, wie Sprecher André Simonazzi bestätigt.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag 2396 neue Fälle gemeldet. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 2535. Das BAG meldete zudem 66 neue Verstorbene.
  • Derzeit sind 2148 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert. Das sind 13 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:11

    China wuchs 2020 als einzig grosse Volkswirtschaft

    Trotz der Belastungen durch die Corona-Pandemie ist Chinas Wirtschaft im letzten Jahr gewachsen. Das Statistikamt in Peking meldet gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,3 Prozent. Das ist das schlechteste Abschneiden seit 1976. Gleichzeitig ist China damit die einzige grosse Volkswirtschaft, die 2020 nicht geschrumpft ist.

    Pendelverkehr am Abend in Peking
    Legende: Reuters
  • 2:41

    Notfallzulassung für zwei Impfstoffe in Brasilien

    In Brasilien hat die zuständige Behörde für zwei Corona-Impfstoffe eine Notfallzulassung erteilt.
    Dies zum einen für jenen der Pharmafirma AstraZeneca, zum anderen für den chinesischen Impfstoff der Firma Sinovac. Von Sinovac sind sechs Millionen Impfdosen verfügbar, die in den kommenden Tagen verabreicht werden können.

  • 2:32

    Slowaken dürfen Haus bald nur mit negativem Corona-Test verlassen

    Wer in der Slowakei das Haus verlassen will, muss bald einen negativen Corona-Test vorweisen. Das haben die slowakischen Behörden heute bekannt gegeben. Damit werden die bereits geltenden Ausgangsbeschränkungen zusätzlich verschärft.

    Die neue Regelung gilt auch für Personen, die wegen der Arbeit ihr Zuhause verlassen müssen. Bevor sie in Kraft tritt, werden in den nächsten Tagen jedoch zuerst im ganzen Land erneut freiwillige Massentests durchgeführt.

    Die neue Massnahme soll vorerst bis zum 7. Februar gelten.

    Ein Mann unterzieht sich einem Corona-Test
    Legende: Reuters
  • 2:01

    Corona-Mutation in Baselland nachgewiesen – Testaktion in Oberwil

    Laut Angaben der Baselbieter Behörden sollen in einer Primarschule in Oberwil BL alle Schülerinnen und Schüler der 1. bis 3. Klasse sowie deren Familienangehörige auf das Corona-Virus getestet werden. Dabei setzt man auf die neu zur Verfügung stehenden Speicheltests.

    Die Testaktion wird damit begründet, dass im Kanton Baselland erstmals die mutierte Corona-Virus-Variante aus Grossbritannien nachgewiesen wurde – unter anderem auch bei einem Primarschulkind.

    Zwei Hände halten einen Corona-Speicheltest
    Legende: Reuters
  • 22:32

    Verschärfung in Deutschland wahrscheinlich

    Laut Medienberichten will die deutsche Bundesregierung eine landesweit einheitliche nächtliche Ausgangssperre einführen. Die Bundesländer hätten grundsätzlich Zustimmung dafür signalisiert. Als sicher gilt eine Verlängerung der bisherigen Massnahmen, Berlin und die deutschen Bundesländer tagen am Dienstag.

    Derweil denkt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auch über Verschärfungen an der Grenze nach. «Am besten wäre eine einheitliche europäische Strategie in der Corona-Bekämpfung. (...) Sollte dies weiter nicht gelingen, wären Grenzkontrollen sinnvoll», so Söder gegenüber der Zeitung F.A.Z. Das habe schon im Frühjahr effektiv geholfen.

    Zu sehen Markus Söder, bayrischer Ministerpräsident.
    Legende: Bayerns Ministerpräsident Söder kann sich erneute Grenzschliessungen als temporäre Massnahme vorstellen. Reuters
  • 20:38

    Basler Kantonsarzt will Kantone nicht nur nach Bevölkerungszahl mit Impfstoff beliefern

    Der Corona-Impfstoff ist ein knappes Gut – das ist bekannt. Nun gibt es aber Kantone, die vom Bund mehr Impfstoff zugeteilt bekommen haben, als sie derzeit verabreichen können. Das schreibt heute die «NZZ am Sonntag». Der Basler Kantonsarzt Thomas Steffen, Vorstandsmitglied der Schweizer Kantonsärzte, bestätigt das Problem. Man wolle nun aktiv werden.

    «Wir versuchen im Moment auf allen Kanälen, politisch wie fachlich, dieses Problem aufzuzeigen und darauf hinzuweisen, wie wichtig jetzt eine dynamische Bewirtschaftung dieser Organisation wäre», sagt er gegenüber der Tagesschau von SRF. Der Wunsch wäre, laut Steffen, dass man die Verteilung nicht nur nach dem Bevölkerungsschlüssel mache, sondern auch schaue, ob es Kantone gebe, die im Moment den Impfstoff noch nicht brauchen können. Ziel sei es, dass diese den Stoffen dann denen weitergebe, die davon im Moment zu wenig haben und impfen könnten.

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    Dynamische Bewirtschaftung beim Impfstoff gefordert
    Aus Tagesschau vom 17.01.2021.
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  • 18:49

    Massentests an Schulen: Experten haben Zweifel an Durchführbarkeit

    Massentests im Kampf gegen Covid 19 – etwa in Altersheimen oder an Schulen. Der Bundesrat überlegt sich, diese Massnahme in die Corona-Strategie mit-aufzunehmen. Das sagte Gesundheitsminister Alain Berset heute in der Sonntagszeitung. Mit den Massentests würden also auch Menschen ohne Symptome getestet.

    Allerdings gibt es da, wo die Strategie umgesetzt werden müsste, noch Zweifel. So begrüsst der baselstädtische Kantonsarzt Thomas Steffen, der im Vorstand der Kantonsärzte-Vereinigung sitzt, die Pläne. Aber er gibt auch zu Bedenken, dass der Aufwand sei gross sei. Ausserdem sei die Kapazität gerade bei Spucktests, wie sie der Bund einsetzen will, gering. Darum ist auch der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter noch skeptisch bezüglich Massentests.

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    Wie durchführbar sind Massentests an Schulen und in Altersheimen?
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 17.01.2021.
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  • 18:25

    Musikproduzent Phil Spector stirbt an Covid-19

    Der US-Plattenproduzent und verurteilte Mörder Phil Spector ist tot. Spector, der seit 2009 in einem Gefängnis in Kalifornien sass, starb am Samstag in einem Krankenhaus in dem Bundesstaat, wie die zuständige Behörde am Sonntag mitteilte. Spector wurde nach übereinstimmenden Medienberichten 81 Jahre alt.

    Spector arbeitete mit Musikgrössen wie den Beatles, Elvis Presley, Tina Turner und The Ronettes zusammen. Weltbekannt wurde er wegen des Mordes an der Schauspielerin Lana Clarkson, für den er im Jahr 2009 zu 19 Jahren Haft verurteilt wurde.

  • 17:43

    Verschärfte Massnahmen auf Gran Canaria und Lanzarote

    Auf den Kanareninseln Gran Canaria und Lanzarote gelten ab Montag verschärfte Corona-Massnahmen. So wird der Beginn der nächtlichen Ausgangssperre um eine Stunde auf 22 Uhr vorgezogen, Zusammenkünfte mit Menschen aus anderen Haushalten sind untersagt, Gaststätten dürfen nur noch im Freien servieren und Sport ist nur noch unter freiem Himmel ohne Kontakt zu anderen erlaubt, wie der TV-Sender Canarias7 und die Zeitung «El País» berichteten.

    Die Massnahmen auf den beiden zu Spanien gehörenden Inseln vor der Westküste Afrikas gelten zunächst für 14 Tage. Auf der Kanareninsel Teneriffa hingegen sei die Zahl der Corona-Infektionen rückläufig, weshalb die dortige Ausgangssperre nun erst eine Stunde später ab 23 Uhr gelte.

  • 16:34

    Massentest in Wengen: 7 positive auf 970 getestete Personen

    Bei den Massentests in Wengen BE ist das Coronavirus bislang bei sieben Personen nachgewiesen worden. Ob sie sich mit der britischen Virus-Variante infiziert haben, ist noch offen.

    Die Tests befänden sich in der Sequenzierung, sagte Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bis Samstagabend wurden demnach in Wengen 970 Personen getestet.

    Am Montag wird in Lauterbrunnen ein zweites Testzentrum für die Gemeinde eröffnet, wie Giebel weiter bekannt gab. Der Kanton Bern hatte zu Beginn der vergangenen Woche beschlossen, die Testkapazitäten im Tourismusort hochzufahren.

    Zuvor waren die positiven Fälle in Wengen innert kurzer Zeit stark angestiegen. Noch Mitte Dezember gab es in Wengen bloss zehn Corona-Fälle, danach stieg die Zahl innert weniger Wochen auf 90 an. Allein 28 Fälle gehen auf einen britischen Hotelgast zurück, der sich als Superspreader entpuppte.

  • 16:23

    Belgien: 75 Altersheimbewohner mit mutierter Variante angesteckt

    In einem Altersheim Belgien sind zahlreiche Bewohner mit dem zuerst in England entdeckten mutierten Coronavirus infiziert worden. In dem Heim in Merkem im Westen Flanderns seien 75 Menschen – zwei Drittel aller Bewohner – positiv auf den neuen Virustyp getestet worden, meldet die Nachrichtenagentur.

    Alle gesellschaftlichen Aktivitäten in der Gemeinde seien nun untersagt. Nur Schulen, Kitas und medizinische Dienste blieben geöffnet. Im übrigen Gebiet der Gemeinde stieg die Zahl der Fälle auf 53 an. «Der Ursprung des Ausbruchs ist noch unbekannt, aber wir sind jetzt bei der Kontaktnachverfolgung», sagte der Bürgermeister laut Belga.

    Nach wochenlangem Rückgang sind die täglichen Corona-Fallzahlen in Belgien zuletzt wieder deutlich gestiegen.

  • 15:31

    In beiden Basel gibt es weniger Neuinfektionen

    Die beiden Basel haben am Sonntag rückläufige Zahlen an Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet: Zusammengerechnet wurden in den beiden Kantonen 59 neue positive Testresultate verzeichnet gegenüber 76 am Vortag.

    Die Zahl der in Basel-Stadt registrierten Neuansteckungen stieg um 18 auf 8942 an, wie der Pandemiestatistik des Kantons zu entnehmen ist. Am Vortag waren 28 Neuinfizierte vermeldet worden. Die Zahl der aktuell Isolierten verringerte sich um 28 auf 332. Die Zahl der Covid-10-Todesfälle blieb mit 169 unverändert.

    Stark rückläufig war die vermeldete Zahl an Hospitalisationen im Kanton Basel-Stadt. Insgesamt befanden sich am Sonntag 31 Covid-19-Erkrankte in einem Basler Spital, davon 24 mit Wohnsitz im Stadtkanton. Das waren 35 Patientinnen und Patienten weniger als noch am Vortag. Auf einer Intensivstation lagen laut Fallstatistik lediglich noch 2 (-11) Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

  • 13:45

    R-Wert in der Schweiz und Liechtenstein gesunken

    Die Reproduktionszahl (R-Wert), die angibt, wie viele Menschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, ist in der Schweiz und in Liechtenstein auf 0,83 gesunken. Das meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Internetseite.

    Die Zahl bezieht sich auf den 6. Januar. Am Freitag war für den 5. Januar ein Wert von 0,84 gemeldet worden. Liegt die Reproduktionszahl (R-Wert) über 1, nimmt die Summe aller angesteckten Personen zu.

    Einen R-Wert von über 1 vermeldete das BAG am Sonntag nur noch für den Kanton Obwalden. Unter 0,8 lag der Wert im Tessin, in Nidwalden und in Liechtenstein

  • 12:36

    500 Schüler und 70 Lehrkräfte in Morbio Inferiore in Quarantäne

    Im Südtessin haben die Behörden die Mittelschule von Morbio Inferiore vorübergehend geschlossen: Alle 500 Schülerinnen und Schüler sowie 70 Lehrpersonen müssten in Quarantäne, teilte die Tessiner Gesundheitsdirektion mit. Dies, da aktuell 13 Personen der Schule positiv auf Corona getestet worden seien – in mindestens zwei Fällen sei die Virus-Variante aus Grossbritannien nachgewiesen worden. Die Schule befindet sich nicht weit von Balerna entfernt, wo im Tessin in einem Pflegeheim am vergangenen Donnerstag erstmals die britische Virusvariante bestätigt worden war.

    Die 13 positiven Fälle waren zwischen dem 7. Januar und dem (gestrigen) Samstag in der Schule aufgetreten. Die Schülerinnen und Schüler können sich nun kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, um allfällige weitere positive Fälle entdecken zu können.

    Ab dem 20. Januar werde der Unterricht Online durchgeführt – für mindestens neun Tage, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Es handle sich um den ersten derartigen Fall im Kanton Tessin, schreiben die Gesundheitsbehörden weiter. Als Vorsichtsmassnahme beschloss der Tessiner Staatsrat, im Bezirk Mendrisio alle sportlichen Aktivitäten mit Körperkontakt sowie in Innenräumen für Kinder bis 16 Jahre zu verbieten.

    Karte
    Legende: Morbio Inferiore liegt im Südtessin. SRF/Datawrapper
  • 12:16

    Vetrauen in Alters- und Pflegeheime sinkt wegen der Coronakrise

    Laut der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» schwindet in der Schweiz das Vertrauen in Alten- und Pflegeheime. Dies sei der Situation geschuldet, dass über die Hälfte aller Coronavirus-Toten in der Schweiz in Pflegeheimen lebten. Laut Experten würden die aktuellen Negativschlagzeilen die Alterspflege grundlegend verändern. «Die ablehnende Haltung gegenüber Pflegeinstitutionen hat sich nochmals verstärkt», sagte etwa der Altersforscher und Soziologe Francois Höpflinger von der Universität Zürich in der «SonntagsZeitung».

    Bereits spüren die Schweizer Pflegeheime, dass Familien zurückhaltender sind als früher, ihre Verwandten ins Heim zu schicken und beklagen zunehmende Leerbestände. So sei nach Angaben der kantonalen Dachverbände in der französischsprachigen Schweiz die Reduzierung der Bettenbelegung zwischen drei und zehn Prozent, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» weiter berichtete.

    Als Gründe für diese Entwicklung seien einerseits die zahlreichen Todesfälle in Alten- und Pflegeheimen genannt. Auf der anderen Seite zögerten Familien aber auch, ihre Angehörigen in Pflegeheimen unterzubringen, weil sie dann oftmals nicht mehr in der Lage seien, ihre Eltern oder Grosseltern zu besuchen, hiess es weiter.

  • 11:22

    Österreich verlängert Massnahmen bis 8. Februar

    In Österreich werden die Massnahmen um zwei Wochen bis zum 8. Februar verlängert. Danach solle es erste Lockerungen geben, teilt die Regierung mit. Der Handel, körpernahe Dienstleistungen, Museen sollen dann unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen. Der Unterricht an den Schulen soll nach den Semesterferien im Februar wieder beginnen.

    Geschlossen bleiben im Februar die Gastronomie und Hotels. Mitte Februar will die Regierung entscheiden, ob eine Öffnung im März möglich ist. Darüber hinaus wurde das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln ab dem 25. Januar beschlossen. Die Rate der Neuinfektionen in Österreich liegt derzeit bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 130 pro 100'000 Einwohnern.

    Demo in Wien
    Legende: Am Vortag demonstrierten in Wien rund 10'000 Menschen gegen die Massnahmen, darunter Angehörige der rechten Szene. 23 Personen wurden festgenommen. Keystone
  • 11:08

    Grossbritannien hofft auf Lockerungen ab März

    Grossbritannien hat die Hoffnung, im März Lockerungen der Corona-Beschränkungen erwägen zu können. «Wir wollen den Lockdown so schnell wie möglich beenden», sagt Aussenminister Dominic Raab dem TV-Sender Sky News. Ab März sollte sich das Land hoffentlich in einer Lage befinden, die Entscheidungen dazu ermöglichten. Es könne natürlich nicht alles auf einmal gelockert werden, sondern müsse schrittweise geschehen, sagt Raab. In keinem anderen Land in Europa sind so viele Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben wie in Grossbritannien.

  • 8:12

    Epidemiologe fordert Fernunterricht für ältere Schüler

    Wegen des Auftretens der viel ansteckenderen Coronavirus-Mutationen in der Schweiz sollte an Primarschulen mehr getestet werden. Ältere Schüler sollten wieder in den Fernunterricht. Das fordert der Epidemiologe Marcel Tanner von der Covid-Taskforce des Bundes.

    Bisher gebe es zwar kaum grössere Ausbrüche in Schulen. Und es sei noch unklar, wie stark die Übertragung von der Schule in die Gesellschaft gehe oder umgekehrt, sagte Tanner in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». Gesichert sei jedoch, dass sich Jugendliche genauso infizieren wie Erwachsene. Und eine neue Untersuchung in Genf zeige, dass auch jüngere Kinder eine etwa gleich hohe Infektionsrate haben wie die Erwachsenen in ihrer Umgebung.

    In der neuen Situation mit dem mutierten Virus sei des deshalb zwingend, dass die Teststrategie überdacht werde, so Tanner. «Wir müssen vermehrt ganze Klassen oder gar Schulen durchtesten, wenn Fälle auftauchen.»

    Eine Schliessung der Primarschulen empfiehlt Tanner vorerst nicht. «Es gibt ein Recht auf Bildung. Und während ein Restaurant für den Schaden, den Massnahmen verursachen, entschädigt werden kann, ist das nicht möglich, wenn bei der Bildung der Kinder und Jugendlichen ein Defizit und soziale Langzeitfolgen entstehen.»

    Schülerin an Laptop
    Legende: Schüler der Sekundarstufe seien im Gegensatz zu den Grundstufenschülern im ÖV oder in der Mittagspause in den Läden, so Epidemiologe Tanner. Keystone
  • 1:23

    Italien schliesst die meisten Restaurants wieder

    Erst zu, dann wieder auf, dann wieder geschlossen: Im Hin und Her der Corona-Beschränkungen müssen ab Sonntag Tausende Wirte in Italien ihre Bars, Restaurants und Pizzerien für Gäste wieder schliessen. Rund 70 Prozent der gastronomischen Betriebe seien landesweit davon betroffen, wie der italienische Landwirtschaftsverband Coldiretti mitteilte.

    Ab Sonntag gibt es in Italien zudem drei Rote Zonen mit strengen Ausgangsverboten, darunter die Lombardei und Sizilien. Viele andere Teile des Mittelmeerlandes werden als Orange Zonen eingestuft, in ihnen gilt ein Teil-Lockdown. Das geht aus einer Anordnung des Gesundheitsministers Roberto Speranza vom Samstag hervor.

    Wegen der neuen Corona-Variante streicht Italien ausserdem zahlreiche Brasilien-Flüge. Alle, die in den letzten 14 Tagen auf Durchreise in Brasilien waren, dürften nicht mehr nach Italien einreisen. Aus Brasilien ankommende Personen müssen sich testen lassen.

    Eine Person läuft in Mailand an einem geschlossenen Geschäft vorüber.
    Legende: Keystone
  • 22:19

    Wie steht es mit dem Ansteckungsrisiko im ÖV?

    Der öffentliche Verkehr ist vielen wegen der Pandemie nicht mehr geheuer: zu viele unbekannte Menschen drängen sich in Bus, Bahn und Tram auf engem Raum. Aktuell werden hierzulande rund 20 Prozent weniger Fahrgäste verzeichnet. Doch wie sieht es tatsächlich aus mit dem Ansteckungs-Risiko, sprich mit der Verbreitung von Aerosolen, also virenbelasteten feinsten Wassertröpfchen im Bahnwaggon? Und welche Rolle spielen Klima-Anlagen? SRF ging dem auf die Spur:

    Video
    Wie gefährlich sind Aerosole im Zug?
    Aus Tagesschau vom 16.01.2021.
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Quellen für den Liveticker: SRF und Agenturen.

SRF 4 News 16.01.2021, 7 Uhr

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1833 Kommentare

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  • Kommentar von Francisco Casanova  (Waldläufer)
    Wäre es vielleicht mal an der Zeit über die Verseuchung der Medienplattformen durch Social Bots und Meinungsroboter zu berichten? Mir scheint es gerade jetzt, dass das ein wichtiges Thema ist das uns alle gleichermassen betrifft. Ich vermute leider auch hier.
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  • Kommentar von Martin Daniel Brülhart  (Kiwi1963)
    Aha, Ecuador... Morgen dann Südgeorgien. Mann könnte dementsprechend auch nach Neuseeland schauen, ist ja aber eine Insel.. Jeder klaubt sich irgendwas passendes heraus! Im eigenen Land aufzuräumen und die Massnahmen einzuhalten, das wäre zielführender...
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  • Kommentar von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
    Die Überlegung von Dr. Steffen ist überraschend aber vernünftig. Vielleicht bringt das dann auch die verschlafensten Kantone dazu, doch noch in die Gänge zu kommen und schneller zu impfen.

    Im Tiefkühler nützt der Impfstoff sicher gar niemandem und entlastet Spitäler in keiner Weise. Jede Std. zählt.

    Wacht endlich ALLE auf !
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