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USA unterstützen Aussetzung von Patenten für Impfstoffe
Aus Tagesschau vom 06.05.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise EU-Kommission will Medikamenten-Entwicklung vorantreiben

  • Der Bund hat weitere sieben Millionen Dosen Moderna-Impfstoff bestellt. Die Lieferung ist für Anfang 2022 vorgesehen.
  • Swiss streicht bis zu 780 Stellen und reduziert Flotte um 15 Prozent.
  • Das BAG meldet am Donnerstag 1687 neue Infektionen und 41 Verstorbene. Der 7-Tageswert der Neuinfektionen liegt bei 1586 (-20 Prozent), die Zahl der Hospitalisierten bei 958 (-11 Prozent).
  • Aktuell sind 11.0 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Weitere 10.4 Prozent haben bereits eine Dosis erhalten.

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 3:19

    USA: Bereits mehr als 250 Millionen Impfungen verabreicht

    Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA sind bereits mehr als 250 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 57 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 42 Prozent sind bereits vollständig geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigten. In der Gruppe der über 65-Jährigen sind demnach bereits 70 Prozent der Menschen abschliessend geimpft.

    Insgesamt wurden bislang 252 Millionen Dosen verabreicht, wie das CDC berichtete. In den Vereinigten Staaten ist neben den Impfstoffen von Moderna und Biontech-Pfizer, bei denen je zwei Dosen gespritzt werden, auch der Impfstoff von Johnson & Johnson im Einsatz. Dieser entfaltet bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung. Am Höhepunkt der Impfkampagne in den USA wurden täglich mehr als drei Millionen Menschen geimpft. Inzwischen verlangsamt sich das Tempo wegen nachlassender Nachfrage vielerorts etwas. Nach den CDC-Daten bekamen bislang knapp 149 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis, 109 Millionen Menschen sind bereits vollständig geimpft.

    US-Präsident Joe Biden hat diese Woche als neues Ziel der Impfkampagne erklärt, bis Anfang Juli sollten rund 70 Prozent aller Erwachsenen im Land mindestens die erste Impfung erhalten haben. Zudem sollen bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli 160 Millionen Menschen bereits vollständig geimpft sein. Die Regierung bereitet auch bereits die Impfung Jugendlicher im Alter von 12 bis 16 Jahren vor. Experten rechnen damit, dass der Impfstoff von Biontech nächste Woche von der zuständigen Behörde FDA für diese Altersgruppe zugelassen werden dürfte.

  • 2:00

    Australierinnen und Australier dürfen bald wieder aus Indien zurückkehren

    Australierinnen und Australier, die sich zurzeit in Indien befinden, dürfen voraussichtlich in gut einer Woche wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das kündigte der australische Premierminister Scott Morrison an. Ab dem 15. Mai sollen die neuen Regeln gelten.

    Australien hatte vergangene Woche wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in Indien die Einreisen aus dem Land gestoppt – auch für australische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Wer sich nicht daran halte, müsse mit einer Haft- oder Geld-strafe rechnen, hiess es weiter.

    Morrison kündigte nun also eine Lockerung dieser umstrittenen Regel an, verteidigte sie allerdings auch: Sie habe sich als sehr effektiv erwiesen.

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    Aus dem Archiv: Australien mit Einreisestopp für Indien
    Aus Tagesschau vom 01.05.2021.
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  • 22:44

    EU-Kommission will Medikamenten-Entwicklung vorantreiben

    Im Kampf gegen Covid-19 will die EU-Kommission die Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente zügig vorantreiben. Impfstoffe könnten nicht die einzige Antwort auf die Krankheit sein, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in Brüssel. Es gebe in der Europäischen Union zwar vier zugelassene Corona-Impfstoffe, aber mit Remdesivir nur ein Medikament.

    «Wir müssen stärker auf Behandlungen setzen, damit die Krankenhäuser weniger Menschen stationär aufnehmen müssen, die Erkrankten schneller genesen und die Sterblichkeit gesenkt wird», sagte die EU-Kommissarin aus Zypern. Als Ziel nannte sie, dass bis Oktober drei Medikamente entwickelt und zugelassen werden sollten. Bis Ende des Jahres sollten möglicherweise zwei weitere hinzukommen.

    Die Strategie der EU-Kommission sieht vor, Studien und klinische Prüfungen mit Millionenbeträgen zu fördern und vielversprechende Vorhaben zu koordinieren. Auch solle Geld bereitgestellt werden, um etwa Produktionskapazitäten und Lieferketten zu analysieren. Bis Juni sollten fünf vielversprechende Therapeutika ermittelt werden.

  • 21:49

    EU verlängert Exportkontrolle von Corona-Impfstoff

    Die Europäische Union verlängert die Exportkontrolle von Corona-Impfstoffen bis Ende Juni. Die EU-Staaten hätten der Verlängerung zugestimmt, sagte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel.

    Angesichts des knappen Impfstoffs und ausfallender Lieferungen hatte die EU-Kommission den Mechanismus am 1. Februar eingeführt. Seitdem müssen Impfstoff-Exporte aus EU-Staaten in viele Länder angemeldet und genehmigt werden.

    Im März wurde das Instrument verschärft. In bestimmten Fällen kann die Ausfuhr untersagt werden. Nach Angaben der Sprecherin ist dies bislang nur einmal geschehen. Anfang März wurde eine Lieferung über 250'000 Astra-Zeneca-Dosen aus Italien nach Australien blockiert.

  • 20:38

    Wie impfbereit sind die Jugendlichen?

    Je mehr Menschen geimpft sind, umso mehr kann die Ausbreitung des Virus kontrolliert werden. Um einer sogenannten Herdenimmunität möglichst nahezukommen, werden auch Kinder geimpft. Aber wollen die Jungen in der Schweiz das überhaupt?

    Mit 33 Prozent ist die Impfskepsis bei den 15- bis 34-Jährigen am grössten. Laut einer Befragung von Sotomo würden sie sich nicht oder eher nicht impfen lassen. Die Impfbereitschaft der Jungen werde sich aber noch ändern, sagt Michael Hermann, der Autor der Umfrage.

    «Die Impfskepsis wird abnehmen, weil es keine fundamentale Impfskepsis ist, sondern es eher mit den Abwägungen zu tun hat. Und wenn man sich mit der Impfung mehr Freiheiten erkaufen kann, wird es auch für die Jüngeren attraktiver, sich zu impfen.»

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    Corona-Impfung für Jugendliche und Kinder
    Aus Tagesschau vom 06.05.2021.
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  • 20:18

    Schweiz gegen Aufhebung des Patentschutzes

    Die Schweiz ist weiterhin der Ansicht, dass die Aufhebung des Patentschutzes bei Impfstoffen im Kampf gegen die Pandemie nicht die richtige Lösung ist.

    «Die Haltung der Schweiz in dieser Hinsicht war immer sehr klar. Der Schutz der Patente ist notwendig für die Innovation, um neue Ideen zu entwickeln und neue Entwicklungen zu machen, damit die Wissenschaftler und Personen Lösungen finden», so Bundespräsident Guy Parmelin gegenüber SRF.

    Der Entscheid könnte gar zu Problemen bei künftigen Pandemien führen, befürchtet zudem Felix Addor, Stellvertretender Direktor des Instituts für Geistiges Eigentum. Vor allem die privaten Akteure würden sich dann nämlich vielleicht überlegen, was ihr Beitrag in Zukunft sein sollte, wenn die Regeln während des Rennens einfach ausser Kraft gesetzt würden.

  • 20:00

    Auch Vorsitzender des Weltärztebundes fordert Verzicht auf Impfpatente

    Nach dem Vorstoss von US-Präsident Joe Biden hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, die Hersteller von Corona-Impfstoffen zur Freigabe von Patenten aufgefordert.

    «Die Pharmaindustrie könnte jetzt die ganze Menschheit voranbringen, wenn sie freiwillig auf die Ausübung ihrer Patentrechte für die Impfstoffe verzichtet», sagte Montgomery den Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe. «Freiwilligkeit wäre auch der Schlüssel zur Vermeidung drastischerer Massnahmen durch Regierungen und Welthandelsorganisation».

    «Die Gewinne der Pharmaindustrie waren in den letzten Jahren exorbitant hoch», betonte der Vorsitzende. Die Präparate seien «mit riesigen Investitionen und finanziellen Zusagen durch Regierungen» entwickelt worden. «Das ist – neben der Genialität mancher Wissenschaftler – der Motor und das Geheimnis der schnellen Entwicklung gewesen», betonte Montgomery.

  • 19:24

    Indien am Anschlag

    Ein Frachtflugzeug ist am Donnerstag mit 13 Tonnen medizinischen Hilfsgütern von Zürich nach Neu Delhi geflogen. Die Schweiz unterstützt Indien auuserdem mit rund drei Millionen Franken bei der Bekämpfung von Covid-19. Und die Hilfe wird dort auch dringend benötigt. Allein in den letzten 24 Stunden wurden über 412'000 Neuinfektionen gemeldet – ein weltweiter Höchststand. Auch die 3980 gemeldeten Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus sind ein Höchstwert. Die Spitäler sind überfordert.

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    In Indien fehlt es an allem
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 06.05.2021.
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  • 18:25

    Astra-Zeneca-Impfung in Deutschland nun für alle Erwachsenen möglich

    Deutschland hat die Priorisierung bei der Impfung mit dem Vakzin von Astra-Zeneca aufgehoben. Dies teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach Beratungen mit seinen Länderkollegen in Berlin mit.

    Auch soll die Zweitimpfung nicht mehr zwingend erst nach zwölf Wochen erfolgen, sagte der CDU-Politiker. Es liege dann im Ermessen des Arztes, wann der vollständige Impfschutz eintrete.

    Zudem stellen sich die Gesundheitsminister von Bund und Länder laut Spahn darauf ein, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer im Juni in der Europäischen Union ab zwölf Jahren zugelassen wird. Sofern dies der Fall sei, soll bis Ende August allen Zwölf- bis 18-Jährigen ein Impfangebot gemacht werden.

  • 18:18

    Bern nimmt Verbesserungen an Impfplattform Vacme vor

    Die bernische Gesundheitsdirektion hat zusammen mit der Softwareherstellerin Verbesserungen an der Impfplattform Vacme vorgenommen. Nach der Öffnung des Portals für die grossen Impfgruppen war es am Mittwochabend zu langen Wartezeiten gekommen.

    Als Ursache nennt die Gesundheitsdirektion die grosse Last auf das Informatiksystem bereits vor dem Aufschalten der neuen Impftermine. Je mehr Anfragen gemacht wurden, desto langsamer wurde die spezifische Datenbank-Abfrage. Um das Problem zu beheben, wurde ein Wartungsfenster benötigt, wie die Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung schreibt. Dieses Wartungsfenster fiel «leider auf den kommunizierten Zeitpunkt für das Aufschalten von neuen Terminen».

    Mit Verbesserungen am virtuellen «Warteraum» habe das Problem behoben werden können. Der Eingang ins System wurde gedrosselt, damit die Last kontinuierlich erhöht werden konnte. Die Gesundheitsdirektion entschuldigte sich in der Mitteilung bei der Bevölkerung für die Wartezeiten.

  • 17:41

    Pflegekräfte in Genf fordern sofortige Gehaltserhöhung

    In Genf hat das Gesundheitspersonal eine sofortige Lohnerhöhung um zwei Gehaltsklassen gefordert. Krankenpflegende, Physiotherapeuten, Radiologie-Techniker und Reinigungskräfte erwarteten jetzt eine echte Anerkennung ihrer Berufe, so die Gewerkschaften.

    Die Mitarbeitenden in den Pflegeberufen warteten seit mehr als 15 Jahren auf eine Erhöhung ihrer Löhne, sagte Gewerkschaftssekretärin Sandra Froidevaux im Anschluss an eine Kundgebung in der Nähe des Universitätsspitals Genf. Rund ein Dutzend Teilnehmende hatte zuvor bei strömendem Regen die Regierung ausgepfiffen.

    Die Forderung nach einer Neubewertung der Löhne figurierte in einer Petition der Gewerkschaften, die im vergangenen September mit mehr als 4500 Unterschriften an die Genfer Regierung adressiert war. Der Staatsrat sei jedoch der Ansicht, dass Anträge nach Sektoren gestellt werden müssten. Diese Antwort sei wie ein Schlag ins Gesicht des Personals, kritisierte Froidevaux.

    Frauen mit Masken und Schirmen.
    Legende: An der Kundgebung vor dem Universitätsspital Genf wurde eine sofortige Erhöhung um zwei Gehaltsklassen gefordert. Keystone
  • 17:11

    Interpharma: Aussetzen der Patentrechte ist keine Lösung

    In der Corona-Pandemie schlägt sich die US-Regierung auf die Seite ärmerer Länder und vieler Hilfsorganisationen. Sie will, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz auf ihre Corona-Impfstoffe verlieren.

    Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sprach auf Twitter von einer «historischen Entscheidung». Damit könne der Ungleichheit bei der Verteilung der Impfstoffe begegnet werden.

    Der Schweizer Pharmaverband Interpharma teilte seinerseits mit, eine Aussetzung des Patentschutzes gefährde die Innovation. Ein Patentverzicht werde die Antworten der Forschung auf gesundheitliche Krisen schwächen. Schliesslich sei der Schutz des geistigen Eigentums Garant für Innovation und Grundlage für den Technologietransfer.

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    Patent-Aussetzung für Corona-Impfstoffe
    Aus 10 vor 10 vom 06.05.2021.
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  • 16:48

    Impfprogramm Covax bekommt 350 Millionen Dosen Impfstoff

    Die Impfallianz Gavi hat einen Vorvertrag über die Lieferung von 350 Millionen Impfdosen an das internationale Corona-Impfprogramm Covax abgeschossen. Die Impfdosen des US-Herstellers Novavax sollen zwischen Juli und September geliefert werden, wie Gavi in Genf mitteilt.

    Voraussetzung ist allerdings, dass der Impfstoff eine Notfallzulassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhält. Solche Zulassungen liegen bislang für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Astra-Zeneca, Johnson & Johnson und Moderna vor.

    Die Novavax-Impfdosen werden an alle 190 Teilnehmer von Covax verteilt, die Interesse anmelden. Darunter sind sowohl Länder, die den Kauf selbst finanzieren als auch 92 ärmeren Länder, deren Kosten von anderen getragen werden.

  • 16:10

    Russland: 20 Millionen weltweit mit Sputnik V geimpft

    Im Kampf gegen das Coronavirus haben weltweit mehr als 20 Millionen Menschen mindestens eine Injektion mit dem russischen Impfstoff Sputnik V bekommen. Das teilte der staatliche Direktinvestmentfonds RDIF mit, der das Vakzin im Ausland vermarktet.

    Sputnik V besteht aus zwei Komponenten und ist nach Angaben aus Moskau in mehr als 60 Ländern zugelassen, in denen insgesamt 3.2 Milliarden Menschen leben. Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge wurden weltweit bereits mehr als eine Milliarde Impfdosen verschiedener Wirkstoffe verabreicht.

    Russlands Präsident Wladimir Putin zeigte sich offen, den Patentschutz auf Impfstoffe auszusetzen. Diese Idee verdiene Beachtung, sagte er der Agentur Interfax zufolge. «Eine Pandemie ist ein Notfall.» Die USA hatten zuletzt die Debatte angeheizt, dass Pharmafirmen vorübergehend den Patentschutz verlieren sollen.

    Arbeiter mit Lieferung Sputnik-Impfstoff
    Legende: Guatemala hat am Mittwoch 50'000 Dosen des russischen Impfstoffs erhalten. Keystone
  • 15:50

    Zürcher Kulturschaffende können ab Freitag Gesuche einreichen

    Am Freitag öffnet der Kanton Zürich das Gesuchsportal, über das selbständige Kulturschaffende für die Phase Februar bis April finanzielle Hilfe beantragen können. Freischaffende Kulturschaffende können Unterstützung für die Periode von November 2020 bis April 2021 beantragen.

    Die Einsendefrist endet für beide Kategorien am 31. Mai, wie der Kanton mitteilte. Für Selbständige liegt der maximale Netto-Ertragsausfall bei 6100 Franken. Sie können als Vergleichsjahr das ertragreichste der drei Jahre von 2017 bis 2019 heranziehen. Freischaffende können sich auf das versicherte Einkommen der Arbeitslosenversicherung stützen.

  • 15:24

    Basel-Stadt: 50- bis 65-Jährige zur Impfung zugelassen

    Im Kanton Basel-Stadt werden nun alle Personen im Alter von 50 bis 65 Jahren zur Corona-Impfung zugelassen. Rund 5000 Personen in dieser Alterskategorie haben einen ersten Impftermin erhalten.

    Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt habe erste Termine in der Impfgruppe 5 (alle Personen) freigegeben, wie einem Communiqué zu entnehmen ist. Die Termine in dieser Alterskategorie werden nach Anmeldedatum vergeben. Danach sollen Personen unter 50 zur Impfung zugelassen werden, dies ebenfalls nach Anmeldedatum.

    Die Impfgruppe 3 (enge Kontakte besonders gefährderter Personen) wird gemäss Mitteilung nicht mehr prioritär behandelt. Damit will das Gesundheitsdepartement Personen der Impfgruppe 5, die sich schon seit Anfang März ohne besondere Anmerkungen registriert hatten, nicht benachteiligen.

  • 15:00

    Schweizer Hilfe für Indien

    Ein Frachtflugzeug ist mit 13 Tonnen medizinischen Hilfsgütern von Zürich nach Neu Delhi geflogen. Die Lieferung umfasst 600 Sauerstoffkonzentratoren, die die Humanitäre Hilfe des Bundes auf dem Privatmarkt kaufte, sowie 50 Beatmungsgeräte für Patienten auf der Intensivstation, wie das Aussendepartement EDA mitteilt.

    Letztere wurden vom Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport gratis zur Verfügung gestellt. Sie stammen aus der Armeeapotheke und werden zurzeit in der Schweiz nicht benötigt. Zu den Hilfsgütern zählen auch Leichensäcke.

    Das medizinische Material wird vor Ort vom indischen Roten Kreuz in Empfang genommen und durch das Gesundheitsministerium an die Spitäler verteilt, wie das EDA weiter schreibt. Die Hilfsoperation erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen dem EDA und dem VBS in Bern, der Schweizer Botschaft in Indien und den indischen Behörden, um die Bedürfnisse festzustellen und das nötige medizinische Material zu erwerben. Die Schweiz unterstützt Indien mit rund drei Millionen Franken bei der Bekämpfung von Covid-19.

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    Hilfe aus der Schweiz für Indien
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 06.05.2021.
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  • 14:36

    Uni ZH: Schwere Covid-Verläufe können frühzeitig entdeckt werden

    Forschende an der Universität Zürich haben den ersten zuverlässigen Anhaltspunkt ermittelt, der voraussagt, ob ein Corona-positiver Mensch einen schweren Krankheitsverlauf haben wird: Die Anzahl sogenannter Killer-T-Zellen, einer Klasse der weissen Blutkörperchen. Sie stellen einen Teil der frühen Immunabwehr dar.

    «Anhand der Anzahl der Killer-T-Zellen im Blut kann ein schwerer Covid-19-Verlauf mit hoher Sicherheit vorhergesagt werden – und das bereits am Tag der Aufnahme ins Spital», wird Burkhard Becher in einer Mitteilung der Universität Zürich zitiert.

    Für die Schweiz hätten die Untersuchungsergebnisse aber nur unmittelbare Auswirkungen, wenn die Intensivstationen wieder überfüllt sein sollten, wie Becher sagt. Wichtig seien solche Erkenntnisse für Länder wie Indien, in denen die Corona-Situation gravierender ist.

  • 14:01

    Frankreich weitet Zugang zu Corona-Impfungen deutlich aus

    Frankreich beschleunigt seine Impfkampagne und weitet dabei den Zugang zu Impfungen gegen Covid-19 deutlich aus. Ab kommenden Mittwoch könnten alle Erwachsenen einen Impftermin buchen, wenn noch Dosen verfügbar seien, kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei der Eröffnung eines neuen Impfzentrums in Paris an.

    Geplant sei, dass man online einsehen könne, ob im Wohnort noch Dosen vom Vortag verfügbar und Termine entsprechend nicht gebucht worden seien, so Macron. Wenn das der Fall sei, könne man ohne Altersbeschränkung einen Term buchen. Es handle sich dabei um «ein etwas ungewöhnliches Mittel», aber es solle keine Impfdosis verschwendet werden.

  • 13:32

    BAG registriert 1687 neue Fälle

    • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 1687 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
    • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 1589. Das sind 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 275.23.
    • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 7.2 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 7 Tests positiv. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Positivrate damit um 1 Prozentpunkt gesunken. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 25'993 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 2 Prozent gesunken. Aufgrund der erweiterten Teststrategie werden vermehrt Personen ohne Symptome getestet (zum Beispiel im Rahmen von Massentestungen). Durch diese Vorselektion kann der Anteil positiver Tests höher ausfallen.
    • Das BAG meldet 41 neue Verstorbene. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 7 Verstorbenen. Das sind 21 Prozent weniger als in der Vorwoche.
    • Das BAG meldet aktuell 958 Personen, die wegen Covid-19 in einem Spital behandelt werden. Das sind 11 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die zertifizierten Intensivbetten in den Schweizer Spitälern sind aktuell zu 86.0 Prozent ausgelastet, inklusive Ad-Hoc-Betten beläuft sich die Auslastung auf 80.0 Prozent. Davon sind 25 Prozent von Covid-19-Erkrankten belegt.

Quellen: SRF-Recherchen, Nachrichtenagenturen

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Tagesschau, 5.5.2021, 19:30 Uhr

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913 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Die Gesundheitsinfrastruktur in Indien soll katastrophal sein, aber jeden Tag 400000 PCR Tests durchführen geht? Finde ich etwas merkwürdig...
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Stephan Baumann  (Stephan Baumann75)
    Die Massnahmenfans haben gesagt: Bleiben die Skigebiete offen, wird es desaströs. Nach Weihnachten, Ostern werden die Zahlen explodieren. Nach dem Fasnachtumzug Einsiedeln, den Demos in Chur, Liestal, Basel, der Feier in Moutier werden die Zahlen explodieren. Die Öffnungen von Läden, Terrassen werden uns ins Unglück stürzen...
    Ich glaube, es wäre Zeit zu schweigen.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Matthias Sommer  (abcdef)
      Grosses Bravo!
    2. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Die Massnahmengegner haben im Sommer 2020 Corona für beendet erklärt und mit ihrer Fehleinschätzung mehrere tausend Todesopfer verursacht, welche der beiden Fehleinschätzungen war nun schlimmer? Pessimismus rettet in einer Krise Leben, Optimismus tötet.
    3. Antwort von Mario Kuster  (Kusterli)
      Ich wäre etwas zurückhaltender mit Anschuldigungen, die Sie nicht beweisen können.
    4. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Mich hat der Optimismus bisher am Leben und mir die Lebensfreude erhalten. Optimismus schliesst das Einhalten der Massnahmen nicht aus. Ständiger Pessimismus nervt.
    5. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Frau Jordi, die Aussage bezieht sich hauptsächlich auf Entscheidungsträger in Krisen. Mit einer optimistischen Betrachtungsweise verpasst man es z.B., rechtzeitig die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, so wie wir das aus dem Herbst 2020 kennen. Mit pessimistischen Annahmen setzt man im schlimmsten Fall einige Millionen CHF in den Sand, wenn man mit den Massnahmen überbordet. Ideal wären sicher treffende realistische Annahmen, nur gelingt diese Punktlandung niemandem.
    6. Antwort von Peter Meier  (peme)
      Wie konnte es in der Schweiz nur zu einer zweiten Welle kommen? Herr Baumann, wer war schuld an der zweiten Welle? Waren da die Massnahmenskeptiker in der Verantwortung?
    7. Antwort von Tobias Wackernagel  (beekeeper)
      Frau Jordi
      Vielleicht müssen wir einen weiteren Club gründen. Denjenigen der optimistischen Massnahmekritiker...?
    8. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Herr Meuri, zum wiederholten Mal erklären Sie die Massnahmengegner (was auch immer Sie darunter verstehen mögen, der Unterschied zwischen Massnahmenskeptikern und Massnahmengegner scheint für Sie nicht zu existieren) quasi als Mörder. Das sind nicht nur Beleidigungen oder Anschuldigungen, sondern öffentlich nicht tolerierbare Unterstellungen.
    9. Antwort von Tom Jeck  (TomJ)
      Absolut...da bin ich voll bei euch, Esther & Stephan. Auch jetzt im Mai nochmals: die offenen Skigebiete hat vielen Leuten incl, mir sowas von Lebensfreude gegeben! :) Was der „Vorteil“ von solchen Schliessungen war sieht man ja im benachbarten Ausland. Sie sind keinen Deut besser über die letzten Monate gekommen.
    10. Antwort von Korina Graf  (Kory)
      @baumann
      Wenn man bedenkt wie sich unser Alltag seit mehr als 1 Jahr verändert hat, welche Einschränkungen und Massnahmen wir ausgehalten haben jeder auf seine Weise, der eine lebensbejahender als der andere . Und jetzt wollen sie behaupten das wir nichts dazu beigetragen haben , sozusagen unser bis jetzt Erreichtes totschweigen sollen.
      Ohne mich, Zeit zu schweigen gibts nicht.
      Der Diskurs ist eröffnet.
  • Kommentar von Thomas Schneebeli  (Thomas Schneebeli)
    "Und wenn man sich mit der Impfung mehr Freiheiten erkaufen kann, wird es auch für die Jüngeren attraktiver, sich zu impfen.»
    So Michael Hermann und viele Entscheidungsträger.
    Druck, Zwang, Erpressung und alles ähnliche in dieser Richtung.
    Guet Nacht.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Wanja Sven Hägi  (4freedom)
      Oder einfach ausgedrückt, "Manipulation". Siehe Film "die Welle", ganz einfache Handhabung um "aufgeklärte" Menschen zu konditionieren. Und dies auch 2021. Ich bestätige ihre "gute Nacht".
    2. Antwort von Christoph Zimmermann  (Chrislakeland)
      Angst ermöglicht und rechtfertigt vieles.