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Kritik an Einreiseformular
Aus 10 vor 10 vom 15.10.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise In Skandinavien fällt auf Regionalflügen die Maskenpflicht

  • Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr verlangen von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden ab Montag keine Maske mehr.
  • In den USA haben inzwischen über 10.1 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten. 
  • Das BAG meldet am Freitag 952 neue Coronafälle. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 873. Das sind 12 Prozent weniger als in der Vorwoche. 368 Personen befinden sich im Spital (-17 %), 124 in Intensivpflege (-22 %). 7 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.
  • Anhand der Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:02

    Neuer Liveticker zum Wochenbeginn

    Diesen Liveticker schliessen wir nun ab. Die neusten Informationen finden Sie hier in unserem aktuellen Liveticker. Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

  • 3:14

    USA: Nachfrage steigt – Lieferketten hinken hinterher

    Die Nachwirkungen der Coronakrise sind weiter spürbar. In den USA machen sich Staus an Häfen und fehlende Container-Kapazitäten zunehmend bemerkbar. Diese Probleme bei den Lieferketten dürften bis ins nächste Jahr andauern, sagte US-Verkehrsminister Pete Buttigieg in einem Interview mit CNN.

    Die Nachfrage nach Produkten sei derzeit hoch. Die Häfen würden mehr umschlagen als je zuvor. Doch innerhalb der USA könnten die Lieferketten nicht mithalten, so Buttigieg. Es gehe etwa auch darum, dass es genügend Lastwagen-Fahrerinnen und Fahrer habe. Mit einem Dauerbetrieb in den zwei grössten Häfen der USA sollen Rückstaus abgebaut werden.

  • 22:14

    Die SVP ist nicht mehr die einzige Partei, die Lockerungen fordert

    «Wenn alle impfwilligen Erwachsenen vollständig geimpft sind, dann sollen die verbleibenden Massnahmen schrittweise aufgehoben werden». So steht das im Drei-Phasen-Modell des Bundesrats von Ende April. Zur Aufhebung dieser Massnahmen kam es bisher nicht – unter Verweis auf die Überlastung der Spitäler. Angesichts der sinkenden Zahlen von Infektionen und Spitaleinweisungen, fordern jetzt – wie die «SonntagsZeitung» berichtet – aber zunehmend auch Vertreter anderer Parteien als nur von der SVP baldige Lockerungen. Besonders bei der Zertifikatspflicht.

    Einzelne Politiker sehen den Moment für Lockerungen gekommen. Heute äussern sich etwa mehrere Politiker aus der Mitte-Partei. Vorraussetzung für eine Lockerung bei den Zertifikaten wäre, dass die Zahlen dauerhaft tief bleiben – trotz des baldigen Endes der Herbstferien und dem kommenden Winterwetter.

    Video
    Politiker fordern immer mehr Lockerungen
    Aus Tagesschau vom 17.10.2021.
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  • 14:08

    Saudi-Arabien: Pilger beten in Mekka wieder ohne Abstandsregeln

    Erstmals seit Beginn der Pandemie hat in der Grossen Moschee von Mekka in Saudi-Arabien wieder ein Gebet ohne Abstandsregeln stattgefunden. Nach entsprechenden Lockerungen fänden die Gebete dort jetzt wieder «normal» statt, teilte das staatliche Kommunikationszentrum am Sonntag mit.

    Auf Fotos waren Hunderte Pilger in weissen Gewändern zu sehen, die beim Gebet Schulter an Schulter im Hof der Moschee stehen. Auch Aufkleber am Boden zur Einhaltung von Abstandsregeln wurden entfernt. Die berühmte Moschee darf seit Sonntag wieder bei voller Kapazität öffnen.

    Seit Sonntag gelten im Land auch in anderen Lebensbereichen deutliche Lockerungen mit Blick auf Corona. Menschen müssen in dem Königreich im Freien künftig keinen Mundschutz mehr tragen, in geschlossenen Räumen gilt diese Pflicht aber weiterhin. Mit Blick auf zulässige Kapazitäten kehrt auch in Restaurants, Kinos, Hochzeitsstätten und im öffentlichen Nahverkehr für Geimpfte wieder Normalität ein. In Saudi-Arabien sind rund 60 Prozent der 34 Millionen Einwohner vollständig geimpft.

    Zu sehen das Pilgerzentrum in Mekka.
    Legende: Pilger umrunden den Kaaba in der grossen Moschee in Mekka. Der Kaaba ist ein quaderförmiges Gebäude und ein zentrales Heiligtum des Islam. Keystone
  • 11:00

    Im Norden fliegt man ab Montag maskenfrei

    Bei Flügen innerhalb Skandinaviens muss ab Montag keine Maske mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr haben sich darauf geeinigt, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen. «Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Masken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen», sagte Sprecherin Silje Brandvoll gegenüber dem norwegischen Rundfunk.

    Bei Flügen in andere Länder im Ausland müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen – nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo – wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag aufgehoben.

    Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian
    Legende: Auf Reisen mit der Fluggesellschaft Norwegian braucht es ab Montag innerhalb Skandinaviens keine Maske mehr. Reuters
  • 7:46

    USA: Über 10 Millionen Menschen hatten bereits Booster-Impfung

    In den USA haben inzwischen mehr als 10.1 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Das gibt die Seuchenbehörde CDC bekannt. In den USA werden die sogenannten Booster-Impfungen seit Mitte August verabreicht.

    Die Auffrischimpfung ist auch hierzulande ein Thema: Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit, sagte am «Point de Presse» vom Dienstag, die Schweiz prüfe derzeit die Booster-Impfung. Aber es sei noch kein Entscheid gefallen.

    Video
    Aus dem Archiv: Wer braucht wann den dritten Piks?
    Aus Puls vom 06.09.2021.
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  • 1:21

    Corona weltweit: Rund 5 Millionen Tote

    Weltweit haben sich nachweislich mehr als 240.44 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Laut dieser Zählung starben mehr als 5.1 Millionen Menschen mit oder an dem Virus, die Daten der Johns Hopkins Universität, auf die sich auch SRF oft bezieht, gehen aktuell von 4.9 Millionen Toten aus.

    Die weltweit höchsten Zahlen weisen die USA auf. Dort starben im Zusammenhang mit dem Virus bislang 727’758 Menschen. An zweiter Stelle liegt Brasilien mit 602’669 Todesfällen, gefolgt von Indien mit knapp 450’000 Toten bei über 34.05 Millionen Infizierungen.

  • 19:05

    Linke demonstrieren in Bern gegen die Massnahmenkritiker

    Mehrere hundert Menschen haben in Bern für Solidarität in der Coronakrise demonstriert und die Massnahmengegner scharf kritisiert. «Schwurblis und Nazis zum Entgleisen bringen», hiess auf einem Transparent an der Spitze des Umzugs.

    Die Kundgebung vom Samstag war nicht bewilligt. Die Polizei begleitete den Umzug durch die Innenstadt, schritt aber nicht ein. Die mehrheitlich jungen Teilnehmer trugen praktisch alle eine Maske.

    Das linke Bündnis wollte ein Zeichen setzen gegen die aus seiner Sicht rechtsextrem geprägten Demonstrationen und Aktivitäten der letzten Monate. «In Bern haben wir zu lange geschwiegen und zugeschaut. Wir dürfen solche Aufmärsche nicht mehr unwidersprochen hinnehmen», hiess es auf einem Flugblatt.

    Zu sehen Demonstrierenden in Bern
    Legende: Zur Demonstration aufgerufen hatte das neugegründete «Solidarische Bündnis Bern», das in den nächsten Wochen aktiv bleiben will. Keystone
  • 18:24

    Corona-Neuinfektionen in Lettland erreichen neuen Höchststand

    Lettland hat einen Höchstwert an Coronoa-Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie verzeichnet. Die Gesundheitsbehörde in Riga vermeldete 2799 positiven Tests binnen 24 Stunden. Damit spitzt sich die Lage in dem baltischen EU-Land weiter zu: In den letzten 14 Tagen wurden nach offiziellen Angaben 1195.4 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner registriert – auch dies ist ein neuer Höchststand.

    In Lettland sind die Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen deutlich nach oben gegangen. Auch Staatspräsident Egils Levits wurde zuletzt trotz Impfung positiv auf das Coronavirus getestet. Angesichts der erneut starken Ausbreitung des Virus hat die Regierung in Riga einen dreimonatigen Gesundheitsnotstand bis zum 11. Januar verhängt. Damit verbunden sind Beschränkungen sowohl für Geimpfte als auch für Nicht-Geimpfte.

    In Lettland ist nur knapp die Hälfte der 1.9 Millionen Einwohner vollständig gegen Corona geimpft. Die Regierung bemüht sich seit Monaten mit nur mässigem Erfolg, die geringe Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen. Im Öffentlichen Dienst und für bestimmte Berufsgruppen wurde eine Corona-Impfpflicht festgelegt. Dies hat die Impfrate zuletzt steigen lassen: Die Zahl an mindestens einmal geimpften Menschen überschritt am Samstag die Eine-Million-Marke.

    Egils Levits am Rednerpult der UNO in New York.
    Legende: Auch der lettische Staatspräsident Egils Levits wurde positiv auf Covid-19 getestet. Reuters / Archiv
  • 17:35

    Herbstferienbeginn in Deutschland: Kein Chaos an deutschen Flughäfen

    Trotz zahlreicher Corona-Vorgaben und Personalengpässen ist das befürchtete Chaos an deutschen Flughäfen ausgeblieben. Am Berliner Flughafen BER, wo vor einer Woche Passagiere stundenlang warten mussten und teils Flüge verpassten, habe es zwar Schlangen vor der Abfertigung gegeben, sagte ein Sprecher. Der Betrieb laufe aber weitgehend normal. Längere Schlangen gab es in Hamburg und Hannover. In der Hansestadt und in Schleswig-Holstein enden an diesem Wochenende die Herbstferien, in Niedersachsen und Bremen beginnen sie.

    Deutschlands grösstes Drehkreuz Frankfurt verzeichnete erwartungsgemäss ein hohes Aufkommen. Dies sei aber nichts Aussergewöhnliches, sagte ein Sprecher. «Keine grossen Wartezeiten. Es läuft.» Auch in München gab es wegen der Pandemiekontrollen längere Schlangen. Es habe aber keine Probleme gegeben, berichtete ein Sprecher. «Die Flüge sind alle pünktlich raus. Wir haben keine Beschwerden bekommen.» In Bayern beginnen die Herbstferien Ende Oktober, weshalb der Reiseandrang noch bevorsteht.

    Bundespolizei und Flughafenbetreiber hatten den Fluggästen geraten, möglichst früh einzutreffen, um Check-in und Überprüfungen erledigen zu können. Zwei Stunden gelten wegen der zusätzlichen Corona-Kontrollen als Minimum.

    Absperrband mit BER Berlin Brandenburg Airport.
    Legende: Keystone / Symbolbild
  • 15:03

    Mehrere Corona-Kundgebungen in Schweizer Städten

    In mehreren Schweizer Städten haben am Samstag erneut ein paar Tausend Menschen gegen die Corona-Massnahmen protestiert. Zur grössten Kundgebung versammelten sich in Rapperswil-Jona SG am oberen Ende des Zürichsees rund 3000 Menschen.

    Die Schätzung stammt von der St. Galler Kantonspolizei. Probleme habe es nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    In Baden AG nahmen schätzungsweise 1500 Personen an der laut der Aargauer Kantonspolizei friedlichen Kundgebung teil. Gleich zu Beginn gab es zwar Rempeleien zwischen den Kundgebungsteilnehmern und einer Handvoll Gegendemonstranten. Die Hitzköpfe auf beiden Seiten konnten von Polizei und Zuschauern beruhigt werden.

    In Lausanne begann am Nachmittag ebenfalls eine Kundgebung mit geschätzten 800 bis 1000 Teilnehmenden. «Berset, Deine Pässe wollen wir nicht» und «Liberté» skandierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ohne Schutzmasken unterwegs waren.

    Die bewilligte Demonstration verlief ohne Zwischenfälle, wie die Stadtpolizei mitteilte.

    Video
    Massnahmen-Gegner demonstrieren in Baden (SRF/Claudia Blangetti)
    Aus SRF News vom 16.10.2021.
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  • 11:01

    Russland vermeldet erstmals über 1000 Coronatote

    In Russland sterben täglich immer mehr Menschen in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion: Am Samstag hat die Taskforce der Regierung 1002 weitere Todesfälle gemeldet – so
    viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Erstmals lag die Zahl der täglich Verstorbenen damit über der Schwelle von 1000.

    Den Angaben zufolge wurden zudem 33'208 Neuinfektionen gemeldet, ebenfalls ein neuer Höchststand. Insgesamt liegt die Zahl der Infektionen damit bei über 7.9 Millionen. Gemäss der Taskforce sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus bereits 222'315 Menschen gestorben.

    Laut den Behörden sind die hohen Todes- und Infektionszahlen auf die geringe Impfbereitschaft zurückzuführen. Nur gerade knapp 30 Prozent der Bevölkerung sind nach den jüngsten offiziellen Angaben vollständig immunisiert. Ein Grund dafür: die Skepsis gegenüber den in Russland entwickelten Impfstoffen. Die Behörden des 146-Millionen-Einwohner-Landes wollen nun stärker auf Impfbelohnungen setzen. So sollen in Moskau etwa Wohnungen verlost werden.

  • 10:43

    Impfnacht in Luzern: 600 Personen erhalten den Piks

    In der Nacht auf Samstag haben sich am Luzerner Kantonsspital in Luzern 600 Personen gegen Corona impfen lassen. 75 Prozent der Impfwilligen seien über 30 Jahre alt gewesen, schreibt das Spital in einer Mitteilung. Besonders oft sei der Impfstoff von Johnson & Johnson gewünscht worden – 440 Personen hätten sich mit diesem Vektorimpfstoff impfen lassen.

    Das Luzerner Kantonsspital zieht eine positive Bilanz zur erstmals durchgeführten Impfnacht. Ingrid Oehen, Mitinitiantin und Leiterin des Impfzentrums, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: «Die rege Beteiligung zeigte, dass wir damit ein echtes Bedürfnis abdecken konnten. Es war uns ein Anliegen, jenen einen unkomplizierten Zugang zum Impfstoff zu ermöglichen, die an Werktagen nicht oder nur schwer Zeit dafür finden können.» Ob die Impfnacht wiederholt wird, ist offen.

    Wie das Luzerner Kantonsspital weiter mitteilt, werden bald auch wieder an den Spital-Standorten Sursee und Wolhusen Impfungen angeboten: in Sursee (Mittwoch und Freitag) ab Freitag, 5. November, und in Wolhusen (Dienstag und Donnerstag) ab Dienstag, 9. November. Nötig ist eine Online-Anmeldung, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    Audio
    Aus dem Archiv: Luzerner Kantonsspital rüstet sich für die Impfnacht
    06:10 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 15.10.2021.
    abspielen. Laufzeit 06:10 Minuten.
  • 9:31

    Kritik am «datenhungrigen» Einreiseformular

    Wer nach den Ferien aus dem Ausland in die Schweiz zurückkehrt, muss seit gut einem Monat ein Einreiseformular ausfüllen. Und zwar unabhängig davon, ob er oder sie geimpft, genesen oder getestet ist. Reiserückkehrende ohne ein solches Dokument riskieren eine Busse von 100 Franken.

    Das Formular verlangt viele Angaben – zu viele, findet Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz. Sie sagt: «Dieses Einreiseformular ist ein sehr ‹datenhungriges› Formular.»

    Besonders störend: Die Angaben werden gar nicht alle benötigt. Dies bestätigt Beat Lauper, Leiter des Contact-Tracings des Kantons Zürich, auf Anfrage von SRF. Von den angelieferten Daten – dazu gehören unter anderem das Auto-Kennzeichen oder das Geburtsdatum – brauche man bloss eine Auswahl. Lauper: «In der aktuellen Lage sind wir darauf angewiesen, dass wir den Namen, die Mobiltelefon-Nummer sowie die Wohnadresse haben. Die anderen Daten sind für uns nicht relevant.»

    Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Artikel.

    Video
    Kritik an Einreiseformular
    Aus 10 vor 10 vom 15.10.2021.
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  • 6:33

    «Vaxathon» – Neuseeland impft Rekordzahl an einem Tag

    Pflegekräfte in Neuseeland haben am Samstag im Rahmen eines nationalen Impf-Festivals eine Rekordzahl von Menschen gegen Covid-19 geimpft. Insgesamt 120'000 Menschen hatten bis am späten Nachmittag im Rahmen des «Vaxathon» einen Piks erhalten. Musikerinnen und Musiker sowie andere Berühmtheiten unterstützten die Aktion, die auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Die Aktion dauerte bis am Abend an.

  • 3:39

    Deutsche Kinderärzte raten zu Corona-Impfung für Kinder

    Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt die Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Nachdem Daten von über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen erhoben wurden, empfehle er die Impfung den über 12-Jährigen heute allgemein und uneingeschränkt. Das teilte der Vorsitzende der Gesellschaft dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge mit. «Ich werbe dafür so dringlich wie bei Erwachsenen», sagte er. Die Risiko-Nutzen-Abwägung falle eindeutig zugunsten der Impfung aus.

  • 21:46

    Sinkende Fallzahlen in Italien

    In Italien schwächt sich die Corona-Pandemie weiter ab. Der bis Donnerstag berechnete Sieben-Tage-Inzidenzwert lag landesweit bei durchschnittlich 29 Fällen je 100'000 Einwohnern, wie aus dem wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom hervorging. Eine Woche zuvor registrierten die Experten noch 34 Fälle im Schnitt. In fast allen italienischen Regionen und autonomen Provinzen herrsche ein niedriges Infektionsgeschehen. Die Behörden meldeten am Freitag rund 2700 Corona-Neuinfektionen und etwas mehr als 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

    In der Impfkampagne sind nach Angaben des ausserordentlich bestellten Covid-19-Kommissars etwa 81 Prozent der zu Impfenden, also Menschen älter als zwölf Jahre, durchgeimpft. Ausserdem sei die Zahl der Erstimpfungen in den vergangenen Tagen gestiegen. Seit Freitag müssen die Menschen in Italien den «Grünen Pass» vorweisen, wenn sie zur Arbeit gehen. Darunter versteht man den Nachweis über eine Corona-Impfung, einen negativen Test auf das Virus oder eine nachweisliche Genesung von der Krankheit. Gegen die Regelung gab es teils heftige Proteste.

    Video
    Proteste gegen «Green Pass» in italienischen Städten
    Aus Tagesschau vom 15.10.2021.
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  • 21:00

    Corona-Booster auch mit Impfstoff von Johnson & Johnson

    Nach Empfehlungen für die Mittel von Biontech/Pfizer und Moderna hat sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA auch für Corona-Auffrischungsimpfungen von Johnson & Johnson ausgesprochen. Mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen sollten mindestens zwei Monate nach ihrer bisherigen Impfdosis eine Auffrischungsimpfung bekommen können, entschied das Gremium am Freitag.

    Die Empfehlungen des Gremiums sind nicht bindend, typischerweise folgt die FDA ihnen aber. In diesem Fall soll auch noch geprüft werden, ob mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen möglicherweise eine Auffrischungsimpfung mit Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen könnten.

    Zuvor hatte das Gremium bereits Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit den Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna empfohlen. Die Booster-Impfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer sind in den USA auch schon offiziell genehmigt und angelaufen.

    Rund 170 Millionen Menschen in den USA sind bislang mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft, rund 15 Millionen mit dem von Johnson & Johnson.

  • 20:08

    Kurzzeitige Panne bei Covid-Zertifikat

    Das Covid-Zertifikat hat am Freitagabend eine Stunde lang nicht funktioniert – «Zertifikat mit ungültiger Signatur» war auf der BAG-App zu lesen. Der Grund waren Wartungsarbeiten beim EU-Gateway, wie das zuständige Bundesamt für Informatik (BIT) erklärte.

    Alle Schlüssel aus der Liste seien kurzfristig nicht verfügbar gewesen, und die Schweizer Apps hätten die Covid-Zertifikate zeitweise «nicht validieren» konnten, schrieb das BIT über eine Stunde nach dem Ende des Ausfalls. Das BIT habe die Schweizer Schlüssel wieder herstellen können, in der Schweiz ausgestellte Covid-Zertifikate funktionierten wieder, hiess es dann.

    Der Ausfall dauerte laut BIT von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr und betraf Schweizer Zertifikate und in der EU ausgestellte Zertifikate in der Schweiz. Schweizer Bürger im Ausland waren nicht betroffen, ihre Covid-Zertifikate konnten demnach weiter validiert – das heisst: deren Gültigkeit konnte festgestellt – werden.

  • 19:54

    Fallzahlen sinken langsamer

    Der Rückgang der Corona-Fallzahlen flacht ab: Die am Freitag vom BAG gemeldeten Fallzahlen liegen etwa gleich hoch wie vor Wochenfrist.

    Insgesamt wurden bis zum Freitagmorgen 10'825'881 Dosen verabreicht. 61.52 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Das ist nach wie vor eine der tiefsten Impfquoten in ganz Europa. Bislang wurden 6'724'553 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt. Bislang wurden 6'724'553 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Corona-Liveticker nicht mehr kommentierbar

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Liebe Userinnen und User. Neu sind nur noch ausgewählte Artikel bei SRF News kommentierbar. Heikle Themen werden wie bisher nicht gescheut, es geht aber vielmehr darum, die daraus resultierenden Diskussionen in Zukunft noch besser und gezielter zu begleiten und vor allem auf einen Diskussionsaspekt zu fokussieren. Dies ist beim Corona-Liveticker schwer möglich, da er verschiedene Nachrichten rund um die Pandemie behandelt. Die Diskussion würde hier schnell ausufern. Der Liveticker wird daher künftig nicht mehr kommentierbar sein. Wir danken für Ihr Verständnis.

    Quellen: Agenturen, SRF

    10 vor 10, 15.10.2021, 21:50 Uhr

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