Das Protokoll zum Super-Puma-Absturz am Gotthard

Am Gotthard ist ein Helikopter neben der Passstrasse abgestürzt. Die beiden Piloten kamen ums Leben. Kurz danach informierte die Luftwaffe an einer Pressekonferenz. Lesen Sie hier das Protokoll nach.

Liveticker zum Super-Puma-Unglück am Gotthard

  • VBS bestätigt Helikopter-Absturz beim Gotthard-Hospiz während OSZE-Inspektion.
  • Beide Piloten kamen ums Leben, ein Flughelfer wurde verletzt.
  • Vier französische Offiziere und mehrere Begleiter blieben unverletzt.
  • Der Super Puma touchierte laut Augenzeugen einen Strommast.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 15 :21

    Die Medienkonferenz ist beendet

    Das war die Medienkonferenz zum Absturz eines Super Pumas der Schweizer Armee aus Bern. Luftwaffenchef Aldo C. Schellenberg informierte über den Tod zweier Piloten. Ein Flughelfer sei verletzt worden. Der Unfall habe sich kurz nach dem Start auf dem Gotthard ereignet. Zuvor ausgestiegene französische Offiziere und Schweizer Teilnehmer der OSZC-Inspektion seien unverletzt geblieben. Über die Ursache des Unglücks gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Wir bedanken uns für Ihr Interesse!

    Einen Überblick über den Absturz und die bekannten Fakten dazu finden Sie hier.

  • 15 :12

    Flotte gegroundet

    Für die gesamte Super-Puma-Flotte der Armee wurden die Flüge eingestellt. Augenzeugenberichte, nach denen der verunglückte Helikopter einen Strommast touchiert haben soll, könnten zum jetztigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden, sagt Luftwaffensprecher Jürg Nussbaum.

    Video «Berührung mit Hochspannungsleitung bleibt Spekulation» abspielen

    Berührung mit Hochspannungsleitung bleibt Spekulation

    0:13 min, vom 28.9.2016

  • 15 :08

    Noch keine Erkenntisse zur Ursache

    Über die Ursache des Absturzes liegen laut Schellenberg noch keine Erkenntnisse vor. Die Untersuchung sei angelaufen, sagt Luftwaffenchef Schellenberg. Er bestätigt, dass es sich beim verunglückten Helikopter um einen Super Puma handelt.

    Video «Schellenberg: «Noch keine Erkenntnisse zur Ursache»» abspielen

    Schellenberg: «Noch keine Erkenntnisse zur Ursache»

    0:47 min, vom 28.9.2016

  • 15 :04

    OSZE-Inspektion

    Der Super Puma war für eine französische OSZE-Inspektion militärischer Aktivitäten in der Schweiz im Einsatz. Vier französische Offiziere und mehrere Begleiter stiegen unmittelbar vor dem Unglück aus dem Helikopter aus und blieben unverletzt.

    Video «Französische Offiziere blieben unverletzt» abspielen

    Französische Offiziere blieben unverletzt

    1:04 min, vom 28.9.2016

  • 15 :02

    Zwei Todesopfer

    Das Unglück erreignete sich kurz nach dem Start. Laut Schellenberg kamen die beiden Piloten ums Leben. Ein Flughelfer sei ansprechbar ins Spital gebracht worden.

    Video «Schellenberg: «Beide Piloten kamen ums Leben»» abspielen

    Schellenberg: «Beide Piloten kamen ums Leben»

    1:41 min, vom 28.9.2016

  • 15 :01

    Schellenberg «Ich bin tief erschüttert»

    Knapp einen Monat nach dem letzten Unglück falle es ihm sehr schwer, wieder vor die Medien treten zu müssen, sagt der Luftwaffenchef.

  • 15 :01

    Neben Luftwaffenchef Schellenberg ist auch Lukas Rechsteiner, Chef Fluglehrer Super Puma, anwesend.

  • 14 :59

    Medienkonferenz des VBS

    In wenigen Augenblicken informiert Luftwaffenchef Aldo C. Schellenberg über das Unglück am Gotthard.

  • 14 :48

    Unfallort rund 50 Meter vom Hospiz entfernt

    Das Unglück ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Gotthard-Hospizes. Entgegen ersten Informationen liegt die Unfallstelle jedoch nicht direkt auf der Pass-Strasse, sondern rund 200 Meter davon entfernt an der Tremola.

    Streetview auf Absturzstelle

  • 14 :39

    Augenzeugen berichten von Berührung mit Strommast

    Gemäss Augenzeugen flog der Helikopter nur knapp über dem Boden, um Material oder Personen aufzuladen, als es zum Unfall kam. Dabei habe der Super Puma einen Strommast touchiert. Von offizieller Seite ist bis anhin nichts zur Unfallursache und zur Anzahl Opfer bekannt.

  • 14 :38

    Spekulationen über Todesopfer

    Möglicherweise forderte der Absturz auch Todesopfer. Augenzeugen berichten von zwei Leichenwagen beim Gotthard-Hospiz.

  • 14 :33

    Rettungsflüge der Rega

    Die Schweizerische Rettungsflugwacht ist mit drei Helikoptern im Einsatz. Für den übrigen Luftverkehr gilt derzeit eine Flugsperre.

  • 14 :22

    Super-Puma-Absturz auch in Norwegen

    Erst im April stürzte an der norwegischen Küste ein ziviler Super Puma mit 13 Menschen an Bord ab. Hersteller Airbus Helicopters stoppte darauf weltweit Passagierflüge mit dem Super Puma. Die Modelle der Schweizer Armee, die auch für Flüge von Bundesräten eingesetzt werden, waren von der Suspendierung jedoch nicht betroffen.

  • 14 :08

    Feuerwehr und Rettungsflugwacht vor Ort

    Bereits kurz nach dem Unglück waren Feuerwehr und Rega vor Ort. Augenzeugen berichten zudem von Schaulustigen an der Unglücksstelle.

    Feuerwehrauto an der Unglücksstelle

    Bildlegende: Keystone

  • 13 :56

    Bilder vom Absturzort

    Weitere Eindrücke von der Unglücksstelle beim Gotthard-Hospiz finden Sie hier.

    Unfallstelle mit Wrack

    Bildlegende: Keystone

  • 13 :51

    Letzter Helikopter-Absturz bei der Armee 2011

    Bei einem Umschulungskurs für die Cougar-Helikopter stürzte am späten Nachmittag des 30. März 2011 ein Super Puma im Kanton Uri ab. Im verschneiten Maderanertal mussten die zwei schwer verletzten und eingeklemmten Piloten stundenlang im Wrack ausharren, ehe sie von der Rega geborgen werden konnten. Gleichentags war bereits ein Helikopter des österreichischen Innenministeriums in den Achensee in Tirol abgestürzt. Unter den vier Passagieren war auch ein Angehöriger des Schweizer Grenzwachtkorps.

  • 13 :41

    Augenzeugen-Bild zeigt Super Puma vor Absturz

    Dieses Bild zeigt den Super Puma Sekunden vor dem Absturz. Es stammt von SRF-Augenzeugin Gerda Gougouch. Kurz darauf sei ein lauter Knall zu hören gewesen, Anwesende seien mit Feuerlöschern aus dem Hospiz zur Unglücksstelle geeilt.

    Helikopter über Gebirge

    Bildlegende: SRF-Augenzeugin Gerda Gougouch

  • 13 :31

    Luftwaffenkommandant Schellenberg informiert um 15 Uhr

    Der Kommandant der Luftwaffe tritt um 15 Uhr vor die Medien und informiert über die aktuelle Lage. Ab 14:58 Uhr überträgt SRF die Medienkonferenz auf SRF1 und im Livestream auf srf.ch/news.

  • 13 :26

    Bisher keine Opferzahlen

    Beim Absturz war laut einer SRF-Augenzeugin im Gotthard-Hospiz ein lauter Knall zu hören. Ihrer Einschätzung nach dürfte es viele Verletzte und möglicherweise gar Tote gegeben haben. Verlässliche Angaben gibt es dazu jedoch bisher nicht. Über der Unfallstelle ist derzeit eine dichte Rauchwolke zu sehen. Neben Polizei und Feuerwehr sind auch Schaulustige vor Ort.

    Die Unfallstelle

    Bildlegende: SRF-Augenzeugin Gerda Gougouch

  • 13 :20

    Zahl der Insassen noch unbekannt

    Wie viele Menschen im verunfallten Super Puma sassen, ist noch nicht bekannt. Laut einer SRF-Augenzeugin, die im Gotthard-Hospiz arbeitet, könnte es sich bei den Verunfallten um 10 Armeeangehörige handeln, die im Hospiz zum Mittagessen erwartet wurden.