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Legende: Video Der Nationalrat sagt Ja zum Vaterschaftsurlaub abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.09.2019.
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Debatte um Vaterschaftsurlaub Wo Väter heute schon eine längere Auszeit nehmen können

Zwei oder vier Wochen Vaterschaftsurlaub? Darüber hat heute der Nationalrat diskutiert. Einige Firmen sind schon weiter.

Der Nationalrat hat heute über die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie» mit einer vierwöchigen Auszeit für junge Väter debattiert. Ebenso auf dem Tisch liegt ein indirekter Gegenvorschlag für zwei Wochen.

Schon heute gehen einige grosse Unternehmen in der Schweiz weit über die geforderten vier Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus – ganz oben dabei sind Volvo und Novartis.

Vaterschaftsurlaub in grösseren UnternehmenQuelle: Travail Suisse, ausgewählte Beispiele, Stand: 11.09.2019Anzahl bezahlter Tage SelectaGalaxusIBM SchweizCoca ColaNestléRocheSunriseUBSLidlMobiliarMcDonaldsAldi SuisseCredit SuisseCoopMigrosManorSwisscomZurichClariantSBBAxaIkeaMicrosoftJohnson & JohnsonGoogleNovartisVolvo9012060403030202016151515151512101010101010865532

In den Kantonen wird das Thema Vaterschaftsurlaub sehr unterschiedlich gehandhabt. Spitzenreiter ist seit diesem Jahr der Kanton Neuenburg mit 20 bezahlten Tagen Vaterschaftsurlaub – das entspricht den in der Initiative geforderten vier Wochen.

Vaterschaftsurlaub Kantonsangestellte

Arbeitnehmende mit nur einem Tag Vaterschaftsurlaub sind in der Schweiz immer noch die grosse Mehrheit, wie folgendes Diagramm zeigt. Weniger als jeder zehnte Arbeitnehmer kann zehn oder mehr Tage Vaterschaftsurlaub beziehen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Wiedler  (infonews)
    @Urs Müller.. Die Gesellschaft und Firmen sollen die Geburt des eigenen Kindes honorieren? Das ist jetzt nicht ihr Ernst oder? Wir selbst haben 5 Kinder und nicht eine Sekunde habe ich daran gedacht, dass ich etwas zugut habe. Das war unser Entscheid, auch im Wissen, dass man mit Kindern zurückstecken muss. Das ist das normalste auf der Welt. Wer nichts verlieren will, und auch nicht zurückstecken kann, soll auch keine Kinder haben. Bei diesen Familien krachts früher oder später eh.
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  • Kommentar von Ernst Boller  (BOER)
    Ich habe jeweils einfach Ferien bezogen. Geht wohl heute nicht mehr.
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    1. Antwort von Urs Müller  (Confoederatio)
      Habe ich auch und trotzdem setze ich mich für 4 Wochen Vaterschaftsurlaub ein. Warum? Zum einen sollen Ferien primär der Erholung dienen, was in den ersten Wochen nach einer Geburt nicht der Fall ist. Ebenso ist eine Geburt ein besonderes Ereignis, was die Gesellschaft und die Firmen entsprechend honorieren sollen. Den die Jugend ist unsere Zukunft.
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  • Kommentar von Andreas Wiedler  (infonews)
    Hier wäre eine Stellungnahme der KMU dringend nötig. Beispiele anzuführen wie Volvo und Novartis sind völlig unverhältnismässig und wecken nur die Gier nach mehr. Ein seriöser Blick hinter die Kulissen der Familienhaushalte wäre bedeutend aufschlussreicher. Da liegt einiges im argen, was übrigens kaum etwas mit fehlender Betreuungszeit zu tun hat.
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