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Defekt an Landeklappe Schweizer F/A-18-Kampfjets bleiben vorübergehend am Boden

  • An einer F/A-18C des Typs Hornet wurde am 29. Januar bei einer Kontrolle ein Bruch in einem Befestigungsscharnier der Landeklappe entdeckt.
  • Als Vorsichtsmassnahme werden alle Kampfjets dieses Typs vor dem nächsten Flug kontrolliert, schreibt die Schweizer Luftwaffe in einer Mitteilung.
  • Mit einem speziellen Gerät werden alle Befestigungsscharniere untersucht und überprüft, ob Risse vorhanden sind.
Beschädigtes Flugzeugteil
Legende: Das abgebrochene Befestigungsscharnier der Landeklappe: Nun werden alle F/A-18C Hornet einer Kontrolle unterzogen. vbs , Link öffnet in einem neuen Fenster

Pro Flugzeug beträgt der Arbeitsaufwand rund zwei bis drei Stunden. Die für den Luftpolizeidienst eingesetzten Flugzeuge werden mit Priorität untersucht. Trotzdem werde die Luftwaffe mit ihren F/A-18-Flugzeugen erst heute Abend wieder im Schweizer Luftraum intervenieren können, schreibt das VBS.

«Solange ein Flugzeug nicht überprüft ist, startet es nicht», sagt ein VBS-Sprecher. Die Schweizer Luftwaffe verfügt auch noch über Maschinen vom Typ Tiger.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Die Klappe ist immerhin nicht abgefallen, das Flugi hat noch andere davon und ist anscheinend sicher damit gelandet. Ein solcher (Ermüdungs-)Riss ist nicht unbedingt vorhersehbar. Bei der zur Zeit realistischerweise anzunehmenden Bedrohungslage genügen Tiger Kampfflugzeuge (zwei Bordkanonen, 2 Flugabwehrraketen) längstens für Luftpolizeidienstliche Aufgaben. Ich schlafe ruhig heute Nacht.
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  • Kommentar von Lars Graf (Lars)
    Die Tiger sind leider kein Back Up für die modernen FA18. Der Grippen fehlt der Schweiz. Nicht auszumahlen was bei einem Notfall passieren könnte.
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    1. Antwort von Alex Bauert (A. Bauert)
      Im Notfall, den es nicht gibt, passiert einfach gar nix.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @A. B.: Schön gibt es Menschen welche doch tatsächlich glauben, dass es nie Notfälle gibt. Notfälle kündigen sich in der Regel nicht lange vorher an, drum gibt es Notfallstationen in Spitälern, Notfallärzte, Notfallseelsorger, Notfallärzte,- & Sanitäter, Feuerwehren usw.
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  • Kommentar von Markus Guggisberg (gugmar)
    Wenn man das Bild sieht und sich vorstellt: bei Kontrolle "zufällig" entdeckt, dann würde ich als Pilot per sofort meinen Dienst quittieren. Das Bild zeigt klar, wie alt bzw wie schlecht gebaut diese Flugzeuge in Wahrheit sind und wie "bedenkenlos" vorgesetzte Stellen Menschen in den sicheren Tod fliegen lassen. Das ist inakzeptabel ! So geht das gar nicht !
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