Der Hypo-Referenzzins bleibt bei 1,75 Prozent

Der hypothekarische Referenzzinssatz beträgt weiterhin 1,75 Prozent. Damit ergibt sich kein neuer Senkungsanspruch auf Mieten.

Mietwohnungen beim Glattpark.

Bildlegende: Seit seiner Einführung im Jahre 2008 wurde der Hypo-Zinssatz stetig gesenkt. Nun bleibt er vorerst auf 1,75 Prozent. Keystone

Der vierterjährlich erhobene Referenzzinssatz bleibt auf dem Rekordtief von 1,75 Prozent. Das hat das Bundesamt für Wohnungswesen bekanntgegeben.

Da sich der Referenzzinssatz im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert hat, ergibt sich seit der letzten Bekanntgabe kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch.

Falls der Mietzins im einzelnen Mietverhältnis jedoch nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,75 Prozent basiert, besteht ein Senkungsanspruch, der sich auf eine vorher entstandene Reduktion des Referenzzinssatzes stützt.

Für die Mietzinsgestaltung wird in der ganzen Schweiz seit September 2008 auf einen einheitlichen hypothekarischen Referenzzinssatz abgestellt. Dieser trat an die Stelle des in den einzelnen Kantonen früher massgebenden Zinssatzes für variable Hypotheken.

Seit der Einführung ist der Referenzzinssatz noch nie gestiegen. 2008 lag er noch bei 3,5 Prozent, danach sank er immer weiter. Seit Juni 2015 gilt der Referenzzinssatz von 1,75 Prozent.

Entwicklung Hypo-Referenzzins

Berechnung

Der Referenzzins stützt sich auf einen gewichteten durchschnittlichen Hypo-Zinssatz der Schweizer Banken und wird vierteljährlich aktualisiert. Für die Berechnung ist die Schweizerische Nationalbank SNB zuständig. Hier erfahren Sie alles, was Sie sonst noch über den Hypo-Referenzzins wissen müssen.