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Täter ist gefasst Der Kettensägen-Angriff von Schaffhausen

Die Ereignisse vom Montag und die bisherigen Erkenntnisse über Opfer und Täter im Überblick.

Der Täter kurz vor der Tat
Legende: Kurz vor der Attacke auf ein Krankenkassenbüro wurde diese Aufnahme des Täters gemacht. Schaffhauser Polizei

Die Tat: Am Montagvormittag hat ein 51-jähriger Mann mit einer Motorsäge ein Büro der Krankenkasse CSS gestürmt. Er griff dabei gezielt zwei Mitarbeiter an. Beide Männer wurden dabei verletzt, einer davon schwer. Er ist jedoch nicht in Lebensgefahr.

Die Opfer: Neben den zwei verletzten Mitarbeiter der CSS-Versicherung erlitten zwei Kunden, die sich auch in den Räumen der Krankenkasse aufhielten, einen Schock. Eine fünfte Person wurde im Zuge der polizeilichen Massnahmen leicht verletzt.

Der Täter: Der 51-jährige mutmassliche Täter wird als Aussenseiter beschrieben, der meist in Wäldern lebte und sich offiziell abgemeldet hat. In den Jahren 2014 und 2016 wurde er in den Kantonen Bern und Luzern bereits wegen Verstössen gegen das Waffengesetz verurteilt. Er trug mehrfach ohne Bewilligung eine Pistole in der Öffentlichkeit und wurde 2016 mit einem Elektroschocker erwischt. Die Polizei hielt ihn für aggressiv und gefährlich. Bis zu seiner Festnahme rief die Polizei die Bevölkerung zur Vorsicht auf – insbesondere auch in den Wäldern.

Der Hintergrund: Das Motiv ist noch völlig unklar. Nur so viel: «Die Tat hat sich klar gegen Mitarbeitende dieser Versicherung gerichtet», sagte Staatsanwalt Peter Sticher an der Medienkonferenz am Montagnachmittag.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (sensus communis)
    Erschreckend,ja geradezu Besorgnis erregend sind gewisse Fragen & Forderungen von Bürgern nach einer Bewaffnung des Individuums,oder die verdeckte Rechtfertigung solcher Taten mit der Frage «weshalb brodelt es im Volk».Dies lässt eine gewisse Verrohung des Bürgers erkennen,der seinen Glauben an die staatlichen Regelwerke & Institutionen verloren zu haben scheint.Die Mitschuld orte ich u.a. in einer sich radikalisierenden politischen Parteiendoktrin,den Staat per se schlecht zu machen.
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  • Kommentar von Martin Brunner (Frontal)
    Wenn jemand eine solch brutaler Angriff mitten in der Altstatt von Schaffhausen verübt, und ein solches Polizeiaufgebot auslöst, begreife ich beim bestem willen nicht dass man diesen Gestörten nicht dingfest machen konnte! Irgend jemand konnte doch schauen wo der hinläuft?! Oder standen da nur passive Passanten herum?
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    1. Antwort von Thomas Käppeli (thkaepp)
      Typische Zeiterscheinung @Frontal. Die laufen alle mit gesenktem Kopf durch die Strassen und starren auf ihr smart-phone, möglichst noch mit zugestöpselten Ohren. Realisieren gar nicht mehr, was in der realen Welt abgeht :-(
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  • Kommentar von Kobi Fischer (Kobeli)
    Genau so ist es Herr Suter. Herr Petrovic das hat sicher nichts mit Ausländerhass zu tun und deshalb ist es auch nicht relevant ob Ausländer oder Schweizer unter den Opfern sind. Keinem gönnt man Opfer sein zu müssen.
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