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Schweiz Der Schweiz gehen die Lehrer aus

Die Schulen in allen Kantonen der Schweiz brauchen in den nächsten Jahren mehr Lehrer. Zu diesem Schluss kommt das Bundesamt für Statistik in seiner neuesten 10-Jahres-Analyse für das Bildungswesen.

Eine Schulklasse mit Lehrerin, im Hintergrund die Mütter der Schüler.
Legende: Weil die Zahl der Schüler in den nächsten zehn Jahren zunimmt, mangelt es an Lehrern an den Schulen. Keystone

Laut BFS dürfte die Anzahl Schülerinnen und Schüler ab dem Jahr 2015 in allen Kantonen zunehmen. Gleichzeitig steige die Anzahl Pensionierungen unter den Lehrern – folglich brauche es neue Lehrkräfte.

Im Jahr 2012 nahmen die Pensionierungen von Lehrern laut BFS um 65 Prozent zu. In einigen Kantonen sei ausserdem ein Anstieg der Pensionierungsrate von 30 Prozent in den nächsten fünf Jahren zu erwarten. Gerade im Primarbereich steige deshalb der Bedarf an neuen Lehrkräften.

Gleichzeitig sei mit einem Anstieg der Schülerzahlen an den Schulen zu rechnen. Von 2003 bis 2012 sank die Zahl der Schüler um 50'000 (-6 Prozent). Diese Entwicklung werde sich in zwei Jahren jedoch umdrehen.

Nicht betroffen von der Entwicklung ist die Sekundarstufe zwei. Dort werde sich die Zahl der Pensionierungen und der Bedarf an neuen Lehrkräften stabil entwickeln.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Ich sehe, dass die meisten Kommentare zeigen, dass die Bevölkerung eigentlich mit den blöden Änderungen in den Schulen und den Ausbildungen für junge Leute nicht einverstanden sind. Wir müssen uns doch fragen, warum das aber immer so weitergeht, und wir müssen wehrlos zusehen.Ich denke dass bei uns in der Schweiz nur durch die Teilnahme der meisten Bürger, Bewegungen gegründet werden müssen, die z.B. Demos veranstalten können und Meldungen und Sendungen im TV + in den Zeitungen erzwingen können.
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Man kann die Wahrheit immer auch umkehren. Richtig ist: Es gehen der Schweiz nicht die Lehrer aus, sondern es kommen zu viele Kinder aus dem Ausland in unsere Schulen. Wenn wir in der Schweiz zurück zu 6 Mio. Einwohnern gehen würden, bräuchten wir nicht für 2 weitere Millionen Ausländer noch Lehrer, Schulen, Spitäler, Ärzte, Pflegepersonal, Strassen usw. Ist eigentlich eine einfache Rechnung, wenn da nicht die Parteien wären, die uns Angst machen vor den Folgen. Es kann aber nichts passieren.
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  • Kommentar von kari huber, surin
    Und wieso sind die Einfaltspinsel nicht in der Lage, diesen Bedarf lang- und mittelfristig abzuschätzen? Die Daten sind verfügbar, Computerprogramme auch. Unternehmen rekrutieren schon lange Mitarbeitende direkt ab Uni. Wieso sind die Bildungsdepartemente nicht im Rekrutierungsbereich aktiv? Warum wird nicht laufend dafür gesorgt, dass unsere Kinder die besten Bildungschancen haben? Klar, weil dies in der Hand unfähiger Bürokraten und noch unfähigerer Politiker liegt. Wie hier in Thailand!
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