Deutschschweizer sind fitter als Romands und Tessiner

Die Schweiz wird immer mehr zum Sportland. Fast Dreiviertel der Bevölkerung sind körperlich aktiv. Zwischen den Sprachregionen gibt es Unterschiede.

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Und sie bewegt sich doch!

1:27 min, aus Tagesschau vom 16.10.2014

Innert zehn Jahren ist die Zahl der körperlich aktiven Schweizer gestiegen – von 63 auf 72 Prozent der Bevölkerung. Dieser Anstieg ist vor allem auf eine stärkere Verbreitung von mässig intensiven Aktivitäten wie Wandern oder Gartenarbeiten zurückzuführen.

Wer sich regelmässig bewegt, fühlt sich nicht nur besser, sondern ist auch seltener von chronischen Leiden wie Diabetes oder Bluthochdruck betroffen. Das zeigt die jüngste Befragung durch das Bundesamt für Statistik.

Hochschulabsolventen treiben mehr Sport

Nicht alle Bevölkerungsgruppen sind im selben Masse körperlich aktiv. Insbesondere beim Sport zeigen sich deutliche soziale Unterschiede: 71 Prozent der Personen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, treiben selten oder nie Sport, während bei den Personen mit Hochschulabschluss der Anteil der Nichtaktiven 37 Prozent beträgt.

Wanderung im Berner Oberland.

Bildlegende: Des Wandern ist des Schweizers Lust: Die Bevölkerung ist so fit wie noch nie. Keystone

Deutschschweizer sind körperlich aktiver

Daneben lassen sich auch kulturelle Unterschiede erkennen. In der Deutschschweiz gibt es mehr körperlich Aktive als in der französischsprachigen oder italienischsprachigen Schweiz. Gleichzeitig bewegen sich Männer häufiger in ausreichendem Masse als Frauen und jüngere Personen öfters als ältere Personen.

Genug Bewegung sei wichtig für die Gesundheit, hält das Bundesamt fest. Wer sich mindestens zwei Stunden pro Woche bewege, reduziere das Risiko für verschiedene Krankheiten.

Auszüge aus der Studie «Bewegung und Gesundheit»

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