Statistik ausgewertet Die Asylzahlen auf einen Blick

Wie ist die Situation im Asylwesen? Woher kommen die Geflüchteten – und wer darf bleiben? Die Zahlen im Überblick.

Kaum ein Thema hat in den letzten Jahren so für kontroverse Debatten gesorgt wie das Asylwesen. Was dabei oft verloren ging, waren Fakten. Das Staatsekretariat für Migration (SEM) publiziert monatlich exakte Zahlen. Wer sie zu Rate zieht, bekommt ein klares Bild, wie sich die Situation im Asylwesen entwickelt - und wie sich das historisch in Kontext setzen lässt.

1. Die Übersicht in Zahlen

«Asyl auf einen Blick» zeigt die wichtigsten Fakten und Entwicklungen des Asylwesens in Grafiken. Ohne Verzerrung und monatlich aktualisiert kann man sehen, wie sich die Asylgesuche entwickelt haben, woher die Geflüchteten stammen und wer welche Chancen hat, in der Schweiz als Flüchtling anerkannt zu werden.

Neue Asylgesuche pro Monat

2. Integration durch Arbeit

Nichts ist so wichtig für Flüchtlinge und abgewiesene Asylsuchende wie Arbeit. Sie hilft ihnen, auf eigenen finanziellen Füssen zu stehen - und sich in der Gesellschaft zu integrieren. Doch warum gibt es so gravierende Unterschiede, wo Geflüchtete arbeiten können und wo nicht? Eine Daten-Analyse zeigt: Die Gründe dafür sind verblüffend.

3. Die Menschen hinter der Statistik

Wie funktioniert das System aus Sicht eines Asylsuchenden? Die Web-Dokumentation «Sandalen im Schnee» erzählt in Videos und Grafiken, wie es sich anfühlt, in der Schweiz um Asyl zu suchen. Sie zeigt, dass hinter den Zahlen individuelle Geschichten und Schicksale stecken.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Weniger Asylgesuche

    Aus Tagesschau vom 19.7.2017

    Es gibt immer weniger Menschen, die in der Schweiz Zuflucht suchen und Asyl beantragen. Gemäss neuster Asylstatistik des Bundes ist die Zahl der Asylgesuche so tief wie seit sieben Jahren nicht mehr.